Die Geplagte Krabbe

by Unknown · from Japanische Märchen

fairy tale moral tale solemn Ages 8-14 2051 words 9 min read

Adapted Version

CEFR A1 Age 5 449 words 2 min Canon 100/100

There was a little Crab. She worked very hard. Her house was cool. It was near a big mountain. One day, a traveler ate lunch. He left some rice. Crab found the rice. She was happy.

A Monkey saw the rice. He wanted it all. "Give me your rice," Monkey said. "I give you special seeds." Crab was kind. She gave him the rice. Monkey laughed. He ran away.

Crab was not sad. She planted the seeds. She watered them every day. The sun shone on them. A small plant grew. It grew into a big tree. The tree had sweet fruit.

Monkey came back. He saw the big tree. "This is my tree!" Monkey said. "I gave you seeds." Crab let him climb. "Share the fruit," she asked. Monkey said, "Yes, I will share."

Monkey ate all the fruit. He did not share. He dropped seeds on Crab. He tossed hard fruit at her. Monkey said mean things. Crab felt very sad.

Crab had a good idea. "You cannot do tricks," she said. "You cannot swing from branches." Monkey got angry. He swung and jumped. Fruit fell from his pockets.

Crab picked up the fruit. Monkey was very angry. He jumped down fast. He pushed Crab down. Crab hurt her leg. She felt much pain.

Crab was hurt. She found her friends. Wasp, Egg, and Big Stone came. Crab told them about Monkey. Her friends wanted to help. They wanted to teach Monkey a lesson.

The friends had a special meeting. "Monkey must say sorry," Wasp said. "He must promise to be kind. He must leave. Crab wanted him good."

Wasp flew to Monkey. "Come to Crab's house," she buzzed. "Say sorry." Monkey laughed. Wasp buzzed loudly near his nose. Monkey was scared. "I will come," he said.

Crab lay in her bed. She looked very sick. Wasp hid in a pot. Egg lay on the stove. Big Stone hid above the door. They waited for Monkey.

Monkey came inside. He saw Egg on the stove. "I will cook this Egg!" he said. Egg popped loudly. It made a sticky mess. The mess got on Monkey's face.

Monkey ran to the water pot. He wanted to wash his face. Wasp flew out fast. She buzzed around him. She gave him little pokes. Monkey jumped and cried.

Monkey ran to the door. Big Stone bumped him hard. Crab gave a strong pinch. It was on his leg. Monkey was very scared. He ran far, far away.

Monkey never came back. Crab lived under her tree. She was happy and safe. It is good to be kind. Even small friends can help you. It is never good to be mean.

Original Story 2051 words · 9 min read

Die geplagte Krabbe.

n uralten Zeiten, als die Tiere noch wie die Menschen lebten, Häuser bauten und Felder bestellten, lebte einmal in einem kleinen, sauberen Häuschen eine Krabbe, dicht an einem Berge und zwar an dessen Schattenseite, weil es dort nicht zu heiß wird, sondern immer hübsch kühl und feucht bleibt, wie es die Krabben lieben. Diese Krabbe war eine fleißige und tüchtige Hausfrau, die sich mit ihrer Hände Arbeit mühselig aber redlich durchs Leben schlug, dabei ihr Häuschen stets in Ordnung hielt und so von früh bis spät beschäftigt war. Eines Tages nun hatte es sich ein Pilger im Schatten nahe bei ihrem Hause bequem gemacht und sein Mittagsmahl gehalten. Als er wieder weiter wanderte, ließ er einige kleine Reste gekochten Reises liegen und die Krabbe hatte nichts eiliger zu tun, als diese Reste in ihr Häuschen zu schaffen. Dies hatte aber ein Affe beobachtet, der ebenfalls Appetit auf Reis hatte. Er kam schnell herbei und schlug der Krabbe vor den Reis zu teilen. Die gutmütige Krabbe war dazu gern bereit, aber die Hälfte des Restes war dem Affen doch zu wenig, um seinen Appetit zu befriedigen und so schlug er vor, die Krabbe solle ihm den ganzen Rest des Reises geben, wofür er ihr eine Hand voll Kakikerne geben wolle. Er hatte nämlich kurz vorher eine rote, saftige Kaki1 gegessen und die Kerne aufgehoben: Man sieht, der Affe war ein schlauer Patron und dachte die Krabbe zu überlisten.

Die Krabbe ging auch auf den Tausch ein und nahm die Kakikerne in Empfang, während der Affe den Reis empfing, den er sogleich verzehrte und sich dann, die dumme Krabbe verspottend, lachend entfernte. Die Krabbe war aber gar nicht so dumm als der Affe dachte; sie wußte sehr wohl, warum sie den Tausch annahm. Nachdem sich nämlich der Affe entfernt hatte, ging sie in ihren Garten, der sich vor ihrem Häuschen befand, wählte dort eine schöne Stelle gerade am Eingange und pflanzte dort die Kerne ein, dann trug sie Wasser aus dem nahen Bache herbei und goß dieses auf die eingepflanzten Kerne. Dann sorgte sie tagtäglich, daß der Platz ungestört blieb und hatte endlich die Freude zu sehen, daß aus einem der Kerne wirklich ein Pflänzchen emporschoß.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus dem zarten Pflänzchen, dank der Sorgfalt und Pflege, die die Krabbe darauf verwendete, ein recht kräftiger Kakibaum, der auch bald schöne, saftige Früchte, so süß wie Ame2 trug, und dessen Zweige der Krabbe überdies reichlich Schatten spendeten.

So verging eine geraume Zeit. Eines schönen Tages aber spazierte unser Affe vorbei und sah mit großem Erstaunen den schönen Kakibaum voll herrlicher Früchte. Er trat näher, begrüßte die Krabbe mit ausgesuchtester Höflichkeit und fragte, wie dieser Baum hieher komme, wo doch früher nicht einmal ein Strauch war. Die Krabbe erzählte mit großer Befriedigung, daß der Baum aus einem der Kerne ersprossen sei, die sie vor Jahren von dem Affen gegen den Reis eingetauscht habe. „So, so!“ meinte da der Affe, „dann wäre es ja eigentlich mein Baum und die Früchte wären ebenfalls mein Eigentum!“

„Warum nicht gar!“ rief entrüstet die Krabbe; „du hast die Kerne in Tausch gegeben, ich habe sie also redlich erworben. Die Kerne waren also nicht mehr dein Eigentum, denn du hast den Reis dafür genommen. Überdies ist es nur meiner Arbeit und meiner Mühe gelungen, den Baum großzuziehen, du hast also gar keinen Anteil daran.“

„Na, seid nur nicht gleich so bös!“ entgegnete lachend der Affe, „ich habe ja nur einen Scherz gemacht; oder dachtet ihr, ich würde euch den schweren Baum fortschleppen? Aber, damit ich es euch sage, ich habe gerade etwas Hunger und so einige schöne Kaki hätte ich gern wieder einmal gegessen!“

Die Krabbe war schnell besänftigt, und da der Affe gar zu schön zu bitten verstand, erlaubte sie es ihm, sich selbst einige Früchte vom Baume zu holen, da sie nicht so gut klettern könne als er, der Affe. Auch mußte dieser ihr versprechen die Hälfte der reifen Früchte ihr herabzuwerfen, die andere Hälfte könne er dann verzehren oder mitnehmen. Der Affe ließ sich dies nicht zweimal sagen, sondern versprach der Krabbe ihren Wunsch zu erfüllen, und kletterte schnell am Baum empor.

Kaum war er oben, als er an sein Versprechen nicht mehr dachte, er suchte sich die schönsten Früchte aus und verspeiste sie in aller Gemütlichkeit. Die arme Krabbe wartete und wartete, aber der Affe dachte nicht daran, ihr auch nur eine Kaki hinabzuwerfen, so daß sie ihn endlich an Erfüllung seines Versprechens mahnte. Der jedoch warf ihr jetzt lachend nur die Kerne ins Gesicht und als die Krabbe darüber ärgerlich wurde und den Affen einen Schwindler, Betrüger und Dieb nannte, da riß er unreife und harte Früchte ab und schleuderte sie auf die Krabbe, die sich dem Bombardement nur durch schleunigste Flucht entziehen konnte.

Da sie nun einsah, daß sie auf diese Weise mit dem Affen nicht fertig würde, dachte sie sich eine List aus und rief, indem sie langsam zurückkehrte, als der Affe sich gerade seine Taschen mit den reifsten Früchten gefüllt hatte:

„Nun laß es einmal genug sein des absonderlichen Spaßes; daß du werfen kannst, habe ich gesehen. Man sagt aber auch, daß ihr Affen so schöne Purzelbäume schlagen und am Schwanze hängend euch von Zweig zu Zweig schwingen könnt, das kannst du sicherlich nicht!“

„Was kann ich nicht, du dumme Krabbe? Ich kann keine Purzelbäume schlagen?“ schrie ganz empört der Affe. „Da schau her, du dummes Vieh!“ Dies sagend, hing er sich am Schwanze auf, schwang sich über verschiedene Zweige und machte die schönsten Bauchwellen an einem kräftigen, glatten Aste. Darauf nun hatte die Krabbe nur gewartet; denn beim Herabhängen und Schwingen waren natürlicherweise dem Affen die Früchte aus den Taschen gefallen und rollten am Boden dahin, wo sie die Krabbe schnell auflas und in ihr Häuschen in Sicherheit brachte.

Als der Affe mit seinen Turnkunststückchen fertig war und siegesbewußt der Krabbe einige Spottworte zurufen wollte, da merkte er, daß seine Taschen leer waren und sah, wie die Krabbe soeben die letzte Kaki auflas.

Voller Wut, sich überlistet zu sehen, war er mit einem Satze vom Baume, warf sich auf die Krabbe, prügelte sie windelweich und ließ sie halbtot liegen, dann machte er sich schleunigst davon. Die arme Krabbe aber schleppte sich, als der Affe verschwunden war, mühselig und unter großen Schmerzen zum Bache, wo sie ihre Wunden wusch und kühlte. Nun hatte aber die Krabbe eine Freundin, nämlich eine Wespe, die in einem alten, abgestorbenen Baume, der am Rande des Baches stand, wohnte. Diese sah, wie die Krabbe ihre Wunden wusch; sie flog herbei und fragte, was denn geschehen sei.

Die Krabbe erzählte ihr die Schandtat des Affen, worüber die Wespe sehr empört war und beschloß den Affen zu bestrafen; sie flog zu einigen anderen Freunden, erzählte denen die Geschichte weiter und hatte es endlich auch soweit gebracht, daß zwei derselben, nämlich ein Ei und ein großer, schwerer Reismörser sich mit ihr einig erklärten den Affen zu bestrafen. Zunächst aber mußte die Krabbe erst wieder gesund werden, weshalb die drei sie aufsuchten und in ihrem Leiden so vortrefflich verpflegten, daß sie bald wieder ganz hergestellt war bis auf eine kleine Lähmung im rechten Vorderbein.

Als nun die Krabbe wieder ausgehen konnte, wurde Kriegsrat gehalten. Die Krabbe, die gutmütig war und mit dem Aufhören der Schmerzen auch keine Rachegedanken mehr hatte, wollte jedoch von einer so strengen Bestrafung, wie das Töten des Affen, das die andern vorschlugen, nichts wissen. Schließlich einigte man sich dahin, daß, wenn der Affe um Verzeihung bitte und verspreche nichts Böses mehr gegen die Krabbe zu unternehmen, ihm verziehen werden solle; wenn nicht, müsse es ihm ans Leben gehen.

Die Wespe erhielt den Auftrag diesen Beschluß dem Affen zu verkünden und ihn aufzufordern, vor dem Hause der Krabbe zu erscheinen, um seine Entschuldigung vorzubringen. Sie flog, sum, sum, in den nicht zu weit entfernten Wald, wo der Affe wohnte, und hatte das Glück ihn anzutreffen. Mit lautem Summen flog sie durchs Fenster ins Zimmer, wo der Affe bei einem Fläschchen Sake3 hockte4.

„Was bringt ihr denn Gutes, Frau Wespe?“ fragte er.

„Gutes oder Böses, wie ihr es nehmen wollt!“ entgegnete die Wespe und richtete ihren Auftrag aus. Der Affe lachte: „Eure Drohung verlache ich, wie könnt ihr euch erdreisten mir mit dem Tode zu drohen, da müssen doch erst andre kommen als ihr winzigen Geschöpfe.“ „Seid nur nicht zu übermütig“, sagte die Wespe, „so klein wir sind, haben wir doch unsre Waffen!“

„Prahle nicht, dummes Vieh!“ rief der Affe ärgerlich; aber kaum hatte er das gesagt, so saß ihm die Wespe schon auf der Nase und versetzte ihm einen recht kräftigen Stich. Brüllend vor Schmerz sprang er da auf und schrie: „Ich komme, ich werde kommen!“

„Schön! das war dein Glück! Aber hüte dich vor schlechten Streichen, du entrinnst uns nicht!“ Mit diesen Worten flog die Wespe davon und verkündete ihren Freunden daheim das Resultat ihrer Sendung.

Am andern Tage mußte die Krabbe sich noch krank stellen und sie legte sich auf ihr Lager sich bis zum Kopfe zudeckend, der Mörser stellte sich außen auf einen Vorsprung oberhalb der Tür, das Ei legte sich auf den Herd und die Wespe setzte sich auf den Rand eines Wasserkübels, der in einer dunkeln Ecke stand. So erwarteten alle vier den Affen. Es dauerte auch gar nicht lange, so kam er ganz furchtsam angeschlichen. Seine Nase war infolge des Wespenstiches furchtbar angeschwollen, das sah so komisch aus, daß der Mörser sich vor Lachen schüttelte und fast von seinem Platze gestürzt wäre, wenn er sich nicht schnell festgehalten hätte. Der Affe sah sich sorgfältig nach allen Seiten um; als er aber niemanden erblickte, kam er näher und spähte durch die Tür ins Zimmer, wo er die Krabbe still liegen sah. Nun kehrte sein Mut zurück und er trat keck ins Zimmer und begrüßte mit scheinheiliger Miene die Krabbe, die ganz krank und elend tat und mit leiser Stimme seinen Gruß erwiderte. Sie erwartete, daß der Affe seine Bitte um Verzeihung vorbringen werde; dem war aber sein alter Übermut wieder zurückgekehrt und er dachte gar nicht daran sich zu demütigen, vielmehr erblickte er das Ei auf dem Herde, das er schnell ergriff, indem er höhnisch lächelnd sagte: „Du also bist eins von denen, die mir ans Leben wollen? Das darf nicht ungestraft dahingehen. Deine Frechheit soll jetzt dich das Leben kosten und dabei sollst du mir noch recht schön schmecken, denn Eier esse ich zu gerne!“

„Hüte dich, Affe,“ rief warnend die Krabbe, „du weißt, was deiner wartet, wenn du deine bösen Streiche nicht läßt!“

„Da sieh, wie ich deine und deiner sogenannten Freunde Drohung fürchte!“ sagte da der Affe und legte das Ei auf die glühenden Kohlen um es zu backen. Aber die Strafe folgte auf dem Fuße; denn als er sich auf das Ei niederbeugte um zu beobachten, wie die Schale sich durch die heiße Glut braun färbte, da platzte die Schale und die heißen Stücke flogen ihm in die Augen und verbrannten ihm das Gesicht.

Um den Schmerz zu lindern, eilte er zum Wasserkübel; aber hier wartete seiner die Wespe, die, als er sein Gesicht ins Wasser stecken wollte, unbarmherzig auf ihn losstach, so daß er vor Schmerz heulend aus dem Zimmer eilen wollte; doch, als er durch die Türe lief, sprang von oben der Mörser herunter und hieb mit seinem Schlegel auf den Affen ein; nun kam auch die Krabbe und die Wespe heraus; erstere setzte sich auf das Genick des Affen und zwickte ihn, die Wespe zog ihr Schwert und stach ihn tot. Auch das Ei hatte sich wieder erholt und schaute dem Spektakel zu.

So straften die unscheinbaren Wesen den böswilligen Affen.

Daraus folgt, daß böse Taten immer ihren Lohn finden und daß man als Rächer auch den Kleinsten nicht gering achten soll.

Nach dem Tode des Affen lebte die Krabbe noch viele, viele Jahre in Ruhe und Zufriedenheit im Schatten des Kakibaumes und wenn man sie auch nicht getötet hat, so lebt sie heute doch nicht mehr.

1. Kaki = Persimonpflaume. Diospyros Kaki hat in Japan die Größe eines Apfels und ist sehr beliebt. Wird frisch gegessen, auch getrocknet nach Feigenart.

2. Ame (Ton auf dem e) = Weizengluten. Aus Weizen bereiteter Sirup, dem Honig entsprechend.

3. Sake = Reiswein.

4. Bekanntlich sitzen die Japaner nicht auf Stühlen sondern hocken auf dem Fußboden, wie verschiedene Bilder dieses Buches zeigen.


Story DNA

Moral

Evil deeds always find their reward, and even the smallest creatures should not be underestimated as avengers.

Plot Summary

A diligent crab trades her rice for kaki seeds with a deceitful monkey, who mocks her. The crab cultivates the seeds into a bountiful tree, but the monkey tricks her again, eating all the fruit and pelting her with the rest. The crab cleverly retrieves some fruit, but the enraged monkey brutally beats her. Seeking justice, the crab enlists the help of a wasp, an egg, and a rice mortar. They ambush the unrepentant monkey in the crab's house, collectively attacking and ultimately killing him. The crab then lives peacefully, and the story concludes with a moral about evil deeds finding their reward and the strength of the small.

Themes

justiceperseverancedeceptionrevenge

Emotional Arc

suffering to triumph

Writing Style

Voice: third person omniscient
Pacing: moderate
Descriptive: moderate
Techniques: direct address to reader

Narrative Elements

Conflict: person vs person
Ending: moral justice
Magic: talking animals, animals building houses and farming
the kaki tree (symbol of hard work and eventual reward)the rice (symbol of immediate gratification vs. future investment)

Cultural Context

Origin: German (likely a retelling of a Japanese folk tale)
Era: timeless fairy tale

This story is a German retelling of a well-known Japanese folk tale, 'Saru Kani Gassen' (The Monkey and the Crab). The notes within the text clarify Japanese cultural items like Kaki, Ame, and Sake, indicating an awareness of its foreign origin.

Plot Beats (15)

  1. A hardworking crab lives in a cool, damp house and finds leftover rice from a pilgrim.
  2. A cunning monkey convinces the crab to trade the rice for kaki seeds, then mocks her.
  3. The crab diligently plants and nurtures the kaki seeds, growing a beautiful, fruit-bearing tree.
  4. The monkey returns, claims the tree is his, and tricks the crab into letting him climb it, promising to share the fruit.
  5. The monkey eats all the ripe fruit, throws the seeds and unripe fruit at the crab, and insults her.
  6. The crab devises a trick, challenging the monkey to perform acrobatics, causing him to drop the fruit from his pockets.
  7. The crab collects the fallen fruit, enraging the monkey, who jumps down and brutally beats her.
  8. The injured crab seeks help from her friends: a wasp, an egg, and a rice mortar, who agree to avenge her.
  9. The friends hold a war council and decide to kill the monkey if he doesn't apologize and promise to stop his evil deeds.
  10. The wasp delivers the ultimatum to the monkey, who scoffs at it, but is stung on the nose by the wasp, forcing him to agree to come.
  11. The crab pretends to be sick, and her friends hide in strategic positions in her house.
  12. The monkey arrives, still arrogant, and attempts to cook the egg, which explodes and burns his face.
  13. The monkey rushes to the water bucket, where the wasp stings him repeatedly.
  14. As the monkey tries to flee, the rice mortar falls on him, and the crab pinches his neck while the wasp stabs him to death.
  15. The crab lives peacefully under her kaki tree, and the story concludes with a moral about justice and underestimating the small.

Characters

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The Krabbe (Crab)

crab adult female

A small, sturdy crab with a hard, reddish-brown carapace. She moves with a slight limp in her right front leg after an injury, but otherwise is agile and capable.

Attire: None, as she is an animal character. Her natural carapace serves as her 'clothing'.

Wants: To live a peaceful, self-sufficient life in her home and garden, and later, to seek justice for the wrongs committed against her.

Flaw: Her initial good-naturedness and trust make her vulnerable to manipulation. Her physical size and strength are also limited.

Transforms from a trusting, good-natured individual who is easily tricked into a clever and determined strategist who seeks and achieves justice, learning to defend herself against exploitation.

Her reddish-brown carapace and her diligent, scuttling movements, often near her kaki tree.

Diligent, good-natured, resourceful, patient, and eventually cunning. She is initially trusting but learns to be strategic.

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The Affe (Monkey)

monkey adult male

A nimble and agile monkey, likely with brown or reddish-brown fur, a long tail, and expressive features. His nose becomes comically swollen after a wasp sting.

Attire: None, as he is an animal character. His fur is his natural covering.

Wants: To satisfy his hunger and desires through trickery and exploitation, and to assert his perceived superiority over others.

Flaw: His arrogance, overconfidence, and easily provoked temper lead him into traps. His greed blinds him to consequences.

Remains consistently malicious and unrepentant, leading to his eventual downfall and death as a consequence of his actions.

His agile, swinging movements in a tree, often with a mocking grin, and later, his comically swollen nose.

Cunning, greedy, deceitful, arrogant, and cruel. He enjoys tricking others and revels in their misfortune. He is also overconfident and easily provoked.

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The Wespe (Wasp)

wasp adult female

A small, striped wasp with a sharp stinger, capable of swift flight. She is described as having a 'sword' (her stinger).

Attire: None, as she is an animal character. Her natural striped body is her 'clothing'.

Wants: To avenge the Krabbe and punish the Affe for his wicked deeds.

Flaw: Her small size, though she compensates with her sting and allies.

Remains a steadfast ally, instrumental in planning and executing the Affe's punishment.

Her striped body and the prominent, sharp stinger she uses like a sword.

Empathetic, vengeful, determined, and brave. She is quick to anger at injustice and committed to helping her friends.

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The Ei (Egg)

object (egg) ageless non-human

A large, white or light-brown egg, initially intact. It later cracks and bursts when heated, but is described as 'recovering' to witness the final spectacle.

Attire: None.

Wants: To contribute to the punishment of the Affe.

Flaw: Fragile and easily broken, especially by heat.

Acts as a trap, bursting to injure the Affe, then 'recovers' to observe the final justice.

Its smooth, oval shape, especially when placed deceptively on the hearth.

Passive until activated, then acts with explosive force. It is a loyal ally.

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The Reismörser (Rice Mortar)

object (mortar) ageless non-human

A large, heavy rice mortar, likely made of stone or wood, with a pestle (Schlegel). It is substantial enough to cause significant injury when dropped.

Attire: None.

Wants: To contribute to the punishment of the Affe.

Flaw: Immobile on its own, requires strategic placement.

Acts as a trap, falling to strike the Affe, then observes the final justice.

Its heavy, solid form, poised precariously above the door.

Loyal, strong, and capable of a sense of humor (shaking with laughter). It is a steadfast ally.

Locations

Krabbe's House and Garden

transitional Implied temperate climate, possibly late summer or autumn when persimmons ripen.

A small, tidy traditional Japanese-style house (minka) with a thatched or tiled roof, nestled at the cool, shaded base of a mountain. A small, well-tended garden is situated directly in front of the house, featuring a prominent, robust persimmon (kaki) tree laden with ripe, orange fruits. A narrow stream or brook runs nearby.

Mood: Initially industrious and peaceful, later becomes a site of conflict and strategic planning, then returns to peace.

The Krabbe lives here, plants the persimmon seeds, cultivates the tree, and later outwits the Ape here. It is also the site of the final confrontation and the Ape's demise.

Small minka house Thatched or tiled roof Shaded mountain base Persimmon (kaki) tree with ripe fruit Garden plot Nearby brook/stream

Ape's Forest Dwelling

indoor day Mild, as implied by the forest setting.

A dwelling within a not-too-distant forest, likely a simple, rustic structure or a natural hollow adapted by the ape. Inside, the ape is found squatting on the floor, typical of Japanese custom, with a small bottle of sake.

Mood: Initially one of arrogant leisure, then shifts to pain and anger after the wasp's sting.

The Wasp delivers the ultimatum to the Ape here, stinging him on the nose.

Forest setting Simple dwelling/room Ape squatting on the floor Sake bottle

Krabbe's House Interior

indoor day Mild, as the hearth is used for cooking rather than just warmth.

The interior of the Krabbe's small, clean Japanese-style house. It contains a sleeping mat (futon) where the Krabbe feigns illness, a traditional Japanese hearth (irori) with glowing coals, and a water tub (mizuoke) in a dark corner. A small, elevated ledge or beam is positioned above the entrance door.

Mood: Tense and strategic, a trap is set for the unsuspecting Ape.

The Krabbe and her allies (Wasp, Egg, Mortar) set a trap for the Ape, leading to his final punishment and death.

Sleeping mat/futon Traditional Japanese hearth (irori) with glowing coals Water tub (mizuoke) Elevated ledge above the door Clean, simple room