Horaisan.[1](#notehoraisan1)
by Unknown · from Japanische Märchen
Adapted Version
Long ago, there was a special island. Its name was the island. All people on the island were always happy. People felt no pain. They were never sick. No one ever died. It was always spring. The flowers were always bright. But no one could find this island. They did not know the way.
Only some special people found the island. The gods helped them. One man came back. His name was the man. He was the only one. He brought a new fruit. It was an orange. Japan did not have oranges before. The man brought the first one.
The man was a smart man. He lived in Japan. He liked to fish. One night, he went fishing. The moon was bright. Then a big storm came. It was very strong. The boat moved fast. The man lost his oars. The storm took his boat far.
The man was alone. He was on the sea. Days passed. Weeks passed. He ate raw fish. He saw many plants. The plants made the sea thick. It was a very long trip. He kept going. He was a strong man. He did not give up.
At last, he saw land. He came to a beach. He stepped onto the sand. He felt very strong. He felt very happy. People came to him. They were kind. They smiled. The man knew this place. It was the island. The special island was real.
The man lived on the island. He lived there for a very long time. He was always happy. He never felt hungry. He never felt thirsty. He never felt sad. It was always sunny. There was no night. Time moved very slowly. He had no worries.
One day, a new man came. His name was the other man. The other man found the island too. The man saw the other man. The man felt a new feeling. He started to miss his old home. He wanted to do a thing. He wanted to help people. He wanted a new purpose.
The man wanted to go home. He looked at the sky. Big birds flew there. They were cranes. Cranes flew to Japan. He saw cranes. He thought, "I can ride one!" He made a plan. He would go back to Japan.
The man found a big crane. He made friends with it. The crane let him ride. He asked the other man to come. "Come to Japan!" he said. But the other man said no. The other man liked the island. He liked being happy there.
The man smiled. He said, "Real joy is not just rest. Real joy is helping others. It is doing good things." He picked special fruit. Then he climbed on the crane. The crane flew up. They went far away.
The crane flew over many lands. The man saw many things. He learned many new ideas. He flew for a long time. Then he saw Japan. He came back home. He was still young. But many, many years passed. Seven hundred years went by.
The man planted the special fruit. It grew into a tree. The tree had yummy oranges. Japan had oranges now. The man lived many more years. He was a very wise man. People thought he was smart. He told many stories.
One day, the man went fishing. He went out on his boat. He did not come back. His boat came back alone. People thought of the man. They thought of his stories. They thought of the oranges. He was a hero. He brought good things.
Original Story
Horaisan.1
uf den Inseln des ewigen Lebens, Horaisan genannt, herrscht ewiges Glück und ewiger Frieden, dort gibt es weder Schmerz noch Krankheit noch Tod, weder Leiden noch Unfrieden, dort herrscht ewiger Frühling und ewige Pracht; kein Sturm, kein Winter vernichtet die in ewiger Schönheit prangende Natur.
Deshalb ist es kein Wunder, daß die Menschen sich nach diesem Lande sehnen und nichts unversucht lassen es zu finden. Doch ist es noch keinem Menschen, der in der Absicht auszog jenes wunderbare Land zu suchen, gelungen, es zu finden, denn eine lange, lange Seereise trennt es von allen bekannten Ländern; aber niemand weiß die Richtung, in der er ziehen muß, um es zu finden; niemand kennt die Lage des hochgelobten Landes, nur die Schwalben und Sommervögel, die im Winter Japan verlassen, kennen die glückseligen Inseln und ziehen dorthin, wenn der Wintersturm Japan durchbraust. Wer aber reinen Herzens ist und nicht in der Absicht auszieht, sich dem Kampfe des Lebens zu entziehen, wer nicht beabsichtigt in Frieden und Glück zu leben, ohne vorher seine Pflichten gegen Gott und Menschen zu erfüllen, dem kann es geschehen, daß ihn ein günstiger von den Göttern gesandter Wind zu den ewig grünen Inseln führt, doch nimmer kehrt er dann zurück, denn gestillt ist all sein Sehnen und ein jeder Wunsch befriedigt.
Vor langen, langen Jahren, so berichtet uns der japanische Geschichtenerzähler, schenkten die Götter einigen Auserwählten das große Glück, Horaisan zu finden; aber nur einer namens Wasobiowo kehrte zurück und brachte Kunde von diesem glückseligen Lande, ja, es gelang ihm sogar eine Frucht von dort mitzubringen, nämlich die Orange, die vordem in Japan ganz unbekannt war, heute aber dank der von Wasobiowo mitgebrachten ersten Frucht auch hier heimisch ist.
Es wird erzählt, daß einst in China ein grausamer Kaiser regierte, herrschsüchtig und unduldsam, sodaß niemand, der etwas konnte oder verstand, seines Lebens sicher war; denn er allein wollte der einzige sein, in allem vollkommen. Wer mehr konnte als er, den ließ er beseitigen. Dieser Kaiser hatte auch wie alle Kaiser einen Leibarzt, der hieß Jofuku. Das war ein gar gelehrter Herr und außerordentlich klug, doch der Kaiser trachtete ihm nach dem Leben, weil er des Arztes Klugheit fürchtete. Er konnte ihm aber nichts anhaben, denn er wußte keinen besseren Arzt. Endlich aber wurde der Arzt dieses Lebens in Furcht und Schrecken satt und er dachte eine List aus, wie er es anstellen könne, aus dem Lande und aus dem Bereiche des Kaisers zu flüchten.
Es kam ihm auch ein guter Gedanke und so sagte er eines schönen Tages zum Kaiser:
„Ihr habt doch neulich von den immergrünen Inseln des ewigen Lebens erzählen hören. Gebt mir die Erlaubnis sie zu suchen, damit ich von dort heilkräftige Kräuter und ewiges Leben verleihende Früchte für Euch holen kann. Wenn es mir gelingt, werdet Ihr in ewiger Glückseligkeit leben, an nichts Mangel leiden und Herrscher der ganzen Welt werden!“
Diese Rede schmeichelte dem Kaiser und in der Hoffnung noch größere Macht und Gewalt zu erlangen, gab er dem Arzte die Erlaubnis zur Abreise, drohte ihm aber den Tod an, wenn er ohne die begehrten Gaben zurückkehren würde.
Der Arzt erhielt ein Schiff und ein großes Gefolge und schiffte sich ein. In Japan angekommen, ließ er in der Nacht, als das Gefolge ans Land gegangen war und sich dort belustigte, in aller Stille die Anker lichten und fuhr weiter um einen anderen Platz zu suchen.
Was er nun aber garnicht beabsichtigt hatte, das wollten ihm die Götter gelingen lassen; denn plötzlich erhob sich ein furchtbarer Sturm und trieb das Schiff mehrere Tage hin und her, das Steuer ging verloren, die Schiffsbemannung wurde vom Sturme ins Meer geschleudert und als endlich wieder schönes Wetter eintrat, war der Arzt nur noch allein auf dem Schiffe, das er nicht zu regieren verstand. Ein tapferer Mann wie er, verzweifelte nicht, sondern wandte sich an die Götter und siehe da, als er sein Gebet vollendet hatte, wurde das Schiff in ruhiger Fahrt vorwärts getrieben und landete endlich auf Horaisan.
Kaum hatte er das Schiff verlassen und das Land betreten, da versank das Schiff spurlos im Meere, ihm jede Rückkehr abschneidend. Am Strande traf er den Japaner Wasobiowo, der ihn begrüßte und ihm erklärte, wo er sich befinde. Da war der Arzt froh und dachte garnicht mehr daran, nach China zurückzukehren, um dem grausamen Kaiser unverdientes Glück zu bringen, sondern er blieb auf Horaisan und niemand hat seitdem wieder etwas von ihm gehört.
Anders Wasobiowo. Dieser lebte früher in Nagasaki, wo er ein Häuschen besaß, das er mit einem Diener bewohnte und wo er in stiller Zurückgezogenheit lebte, sich nur mit Wissenschaften und allerhand Künsten beschäftigend. Seine liebste Beschäftigung war das Angeln und er konnte oft tagelang auf dem Meere zubringen, einzig allein nur um zu angeln oder im Boote liegend den Gang der Gestirne zu beobachten und zu berechnen.
Eines Abends war er, wieder mit seinem Angelgerät versehen, bei herrlichem Mondschein aufs Meer hinausgerudert. Die sternenklare, ruhige Nacht aber ließ ihn das Angeln vergessen; träumend verfolgte er den Lauf der Sterne und freute sich des kräftigen, Kühlung wehenden Meeresodems.
Die Ruder entglitten seinen Händen und er wußte nicht, wie lange er sich seinen träumerischen Gedanken überlassen hatte, als sich der Himmel überzog und ein furchtbares Unwetter heranraste. Ohne Ruder war er machtlos den Wellen und dem Sturme preisgegeben und nur mit Hilfe des Steuers vermochte er das Boot vor dem Kentern zu bewahren, das mit unheimlicher Schnelligkeit bald über die hochgehenden Wogen dahin schoß bald in die schwarzen Wellentäler versank, die es zu verschlingen drohten. Endlich legte sich das Wüten des Sturmes, es wurde heller Tag; aber Wasobiowo sah nichts als das unermeßliche, wogende Meer, nirgends ein Zeichen, nirgends einen Punkt, an dem das ruhelos schweifende Auge einen Anhalt gefunden hätte um sich zu orientieren.
Er ergab sich in sein Schicksal und harrte des Abends, um aus der Stellung der Sterne bestimmen zu können, wo er sich befinde.
Am Abend, als die Sterne zum Vorschein kamen, da sah er zu seinem Schrecken, daß er mehrere hundert Meilen von der Heimat entfernt war und er garnicht daran denken konnte ohne Ruder dorthin zurückzukehren, umsoweniger als ihn entgegengesetzt wehender Wind immer weiter führte.
Wasobiowo hoffte in dieser Richtung bald ein Land zu finden oder einem Schiffe zu begegnen; deshalb suchte er mit Hilfe des Steuers möglichst geraden Kurs zu halten, was ihm auch gelang, da die Windrichtung sich änderte.
Drei volle Monate trieb er so auf dem Meere und lebte nur von den Fischen, die er mit seiner Angel fing und roh verzehren mußte, da er kein Feuerzeug bei sich hatte. Nach dieser langen Zeit endlich begannen sich im Wasser Pflanzen zu zeigen, die, je weiter er kam, immer dichter wurden; das Meer verlor seine glänzende Farbe und ging endlich in einen dicht mit Pflanzen aller Art bewachsenen Sumpf über, in dem das Boot nicht mehr weiter konnte. Aber Wasobiowo verlor nicht den Mut. Er ergriff die Pflanzen und zog daran und siehe, sie hielten stand wie Stricke. Nun begann eine mühselige Arbeit. Von Pflanze zu Pflanze greifend, zog er sich mit dem Boote immer weiter durch dieses Pflanzengewirr, durch diesen Morast. Über vierzig Stunden dauerte die Arbeit; todmüde, kraftlos und halbverhungert war er, denn hier gab es auch nicht das kleinste Lebewesen, das er als Nahrung verwenden konnte, als er endlich diese unheilvolle Strecke überwunden hatte. Nun lag vor ihm ein silberglänzendes Meer und in einiger Entfernung schimmerte ein grünes Land, überragt von einem bis zum Himmel reichenden Berge. Es war Horaisan mit dem Fusan2; doch wußte Wasobiowo dies noch nicht, ja ahnte es nicht einmal, sondern freute sich nur endlich wieder Land zu sehen. Eine Strömung führte ihn dem Lande zu und nach zehn Stunden stieß sein Boot auf den wie Gold und Silber glänzenden, sandbedeckten Strand. Hocherfreut sprang er aus dem Boote, fiel nieder und dankte den Göttern für seine Rettung.
Da aber — o Wunder! Als er sich nach dem Gebete erhob, war alle seine Müdigkeit verschwunden; vergessen waren alle Strapazen seiner Reise; er fühlte weder Hunger noch Durst und ein wonniges Kräftegefühl durchdrang ihn.
Da näherten sieh ihm weise, ehrwürdige Männer und schöne, edle Damen, die ihn begrüßten; sie priesen sein Glück, die Reise nach Horaisan überstanden zu haben und nahmen ihn als neuen Bürger in ihre Mitte auf.
Jetzt wußte er, daß er auf Horaisan war, auf Horaisan, das er stets für ein sagenhaftes, nicht existierendes Land gehalten hatte. Es existierte also wirklich, ja, er war jetzt selbst in dieses wunderbare Land gekommen und als Bürger aufgenommen.
Wieder dankte er den Göttern.
Die Stunden eilen und werden zu Tagen, diese zu Wochen, dann zu Monden und endlich zu Jahren. Die Jahre zu Jahrhunderten, dann zu Jahrtausenden und so weiter in unzählbarer Menge bis in alle Ewigkeit.
Aber auf Horaisan gibt es keine Stunden, keinen Tag und keine Nacht, keine Zeiten und keinen Zeitenwechsel, kein Essen und kein Trinken, kein Leid und keinen Tod. In ewiger Glückseligkeit, in geistreichen Gesprächen, bei anregenden Unterhaltungen, bei Musik, Gesang und Tanz streicht die Zeit unaufhaltsam ohne Wechsel und deshalb unbemerkt vorüber.
Wer vermag daher zu sagen, wie lange Zeit Wasobiowo auf Horaisan war, ob es Jahrzehnte oder Jahrhunderte waren, als die Götter einen neuen Ankömmling sandten, jenen chinesischen Arzt Jofuku.
Seit dessen Ankunft jedoch war Wasobiowo wie umgewandelt. Hatte der Arzt Heimatsluft mitgebracht, hatte sein Erscheinen in Wasobiowo einen schlummernden Gedanken geweckt?
Wer vermag es zu sagen?
Jedenfalls fühlte er sich nicht mehr wohl in diesem ewigen Einerlei der Glückseligkeit und er sehnte den Tod herbei. Für diesen war jedoch Horaisan unerreichbar, hier hatte dieser bleiche Gast kein Heim; deshalb konnte Wasobiowo hier auch nicht sterben; sogar sich selbst den Tod zu geben, war nicht möglich, denn im Wasser ging man nicht unter, vom Berge konnte man sich nicht hinabstürzen, denn die Luft trug wie das Wasser, es gab weder Waffen noch Gifte um sich das Leben zu nehmen. Nur ein einziges Mittel gab es, das war: „Fort von Horaisan!“
Aber wie?
Kommen nicht alljährlich die heimatlichen Vögel nach Horaisan um dort die Zeit zu verbringen, da in Japan der Winter herrscht?
An diesen Umstand denkend, beschloß Wasobiowo sich einen der stärksten und größten Vögel zu fangen, ihn zu zähmen und abzurichten, damit er auf dessem Rücken nach der Heimat zurückkehren könne.
Kaum hatte er diesen Entschluß gefaßt, als er auch ans Werk ging, denn es war gerade die Zeit, da die Zugvögel auf Horaisan ankamen. Unter diesen war ein besonders großer und starker Kranich, der kräftig genug erschien, Wasobiowo als Reitpferd dienen zu können.
Diesen zähmte er sich; er hatte ihn auch bald so weit abgerichtet, daß der Vogel ihn aufsteigen ließ und mit ihm kleine Strecken weit flog.
Als dann der Zeitpunkt kam, da die Vögel sich zur Heimreise anschickten, da packte Wasobiowo eine große Menge von Früchten zusammen, von denen er auf seiner Reise leben wollte; denn sobald er Horaisan verlassen hatte, mußte er wieder an Essen und Trinken denken. Vorher besprach er sich noch mit dem chinesischen Arzte und lud ihn zur Mitreise ein, dieser jedoch erwiderte:
„Ich danke sehr für Ihre liebenswürdige Einladung, aber ich wäre ein Tor, wollte ich dieses vollkommene Leben auf Horaisan mit dem unvollkommenen in Japan oder China oder sonst einem von Menschen bewohnten Lande vertauschen. Reisen Sie glücklich und mögen Sie es nie bereuen, dieses glückselige Land verlassen zu haben, denn die Rückkehr ist schwierig, sogar unmöglich!“
Wasobiowo sagte lächelnd: „Ich hoffe, daß ich meinen Entschluß nie bereuen werde, denn meine Seele findet keinen Gefallen an untätiger Glückseligkeit. Das wahre Glück für mich liegt nicht in ewiger Jugend und Nichtstun, sondern in Arbeit, Schaffen und Streben für andere; habe ich für meine Mitmenschen gewirkt, dann habe ich auch für mich gewirkt!“
Hatte er Recht? Ich glaube es!
Also stieg Wasobiowo auf den Rücken des Kranichs und dieser stieg mit ihm empor zum azurblauen Himmel. Dann ging es über viele unbekannte Länder und Städte, durch das Land der Riesen und der Zwerge, der Einbeiner und der Dreiäugigen und durch viele andere wunderbare Länder; überall hörte und sah Wasobiowo das Leben und Treiben der Bewohner und lernte vielerlei Dinge und Weisheiten.
Endlich aber kam er wieder in Japan an. Alle Leute staunten ihn an, sein Name war fast vergessen, denn nicht weniger als siebenhundert Jahre war er fort gewesen, aber der Aufenthalt auf Horaisan hatte auf seinen Körper solchen Einfluß gehabt, daß es ihm nicht ging wie Urashima, dem Fischer, sondern daß er bei Gesundheit und Kräften war, als wäre er nur wenige Tage abwesend gewesen. Von allen Früchten, die er aus dem Lande des ewigen Glückes mitgenommen hatte, brachte er nur noch eine Orange mit. Diese pflanzte er im Garten und sie trug tausendfältige Frucht und von ihr stammen die heute in Japan wachsenden Orangen.
Wasobiowo lebte noch viele, viele Jahre als weiser und zufriedener Mann und erzählte oft von seinem Aufenthalte auf Horaisan und von seiner Reise auf dem Kranich.
Seinem Angelvergnügen aber blieb er bis ins späte Alter treu und fuhr noch oft des Abends aufs Meer hinaus. Von einer dieser Ausfahrten kehrte er nicht mehr zurück. Sein gekentertes Boot wurde später, auf hoher See treibend, aufgefunden. Von Wasobiowo jedoch war nirgends eine Spur.
Ob er wieder nach Horaisan zurückgekehrt war?
Sein Andenken wird in Japan hoch in Ehren gehalten als des einzigen Mannes, der Kunde von Horaisan brachte und die Orange von dort nach Japan verpflanzte.
Im Munde des Geschichtenerzählers, in Wort und Schrift lebt die wunderbare Reise Wasobiowos fort und in vielen Tempeln, in Büchern und Symbolen findet man ihn dargestellt, wie er auf dem Kranich sitzend, über das Meer getragen wird.
1. Horai = Elysium; nach einer Erklärung von R. Lehmann Name eines fabelhaften Berges im Meere, wo die frommen Einsiedler in ewiger Jugend wohnen. san = Glückberg. Horaisan in sinngemäßer Uebersetzung: Land des ewigen Lebens.
2. Fu = Vater, Fusan = Vaterberg oder Vater der Berge, nicht zu verwechseln mit dem Fujisan in Japan.
Story DNA
Moral
True happiness and fulfillment are found not in eternal, effortless bliss, but in purposeful work and contribution to others.
Plot Summary
Wasobiowo, a Japanese scholar, is accidentally swept by a storm to Horaisan, a mythical island of eternal life and happiness. After an immeasurable time of blissful idleness, he grows discontent, realizing true happiness lies in purpose and contribution. He tames a crane and returns to Japan after 700 years, bringing the first orange and sharing his wisdom. He lives a long, fulfilling life and eventually disappears at sea, leaving a legacy as the only one to return from Horaisan.
Themes
Emotional Arc
longing to contentment to renewed purpose
Writing Style
Narrative Elements
Cultural Context
The story likely draws from ancient Chinese legends of 'Penglai' (蓬莱), one of the three mythical islands in the Bohai Sea, where immortals reside. Jofuku (Xu Fu in Chinese) was a historical figure sent by Emperor Qin Shi Huang to find elixirs of immortality, a legend often associated with the introduction of various plants to Japan.
Plot Beats (15)
- The story introduces Horaisan, the mythical island of eternal life, happiness, and peace, which is impossible to find intentionally.
- It recounts that only a few chosen by the gods have found it, and only Wasobiowo returned, bringing the orange to Japan.
- A flashback introduces Jofuku, a Chinese physician, who tricks a cruel emperor into letting him search for Horaisan to escape execution.
- Jofuku sets sail, abandons his crew in Japan, and is then driven by a storm to Horaisan, where his ship sinks, preventing his return.
- The narrative shifts to Wasobiowo, a Japanese scholar and angler, who is caught in a terrible storm while fishing.
- Wasobiowo drifts for three months, surviving on raw fish, and then struggles through a dense, plant-choked sea.
- He finally lands on Horaisan, where he is immediately rejuvenated and welcomed by its inhabitants, realizing the legendary land is real.
- Wasobiowo lives on Horaisan for an immeasurable time, experiencing eternal bliss without hunger, thirst, or sorrow.
- The arrival of Jofuku on Horaisan somehow awakens a longing in Wasobiowo for his former life and a sense of purpose beyond idle happiness.
- Unable to die or harm himself on Horaisan, Wasobiowo decides to return to Japan, planning to ride a migratory crane.
- He tames a large crane and prepares for his journey, inviting Jofuku, who declines, preferring eternal bliss.
- Wasobiowo explains his belief that true happiness lies in work and contribution, then flies away on the crane, carrying fruits.
- He travels over many wondrous lands, gaining wisdom, and eventually returns to Japan after 700 years, still young and healthy.
- Wasobiowo plants the orange he brought, which flourishes, and he lives many more years as a revered wise man.
- He eventually disappears at sea during one of his fishing trips, leaving his boat behind, and his legacy as the bringer of the orange and the only one to return from Horaisan is celebrated.
Characters
Wasobiowo
A man of average height and build, who maintains his youthful vigor and health despite centuries passing due to his time on Horaisan. His features are distinctly Japanese.
Attire: Initially, simple, practical Japanese clothing suitable for a scholar and fisherman, such as a plain kimono made of natural fibers. After returning from Horaisan, he might wear slightly more refined, but still understated, traditional Japanese attire.
Wants: Initially, a desire for knowledge and understanding of the stars and the world. Later, a profound need for meaningful work and contribution to humanity, rather than eternal, idle bliss.
Flaw: A potential for existential ennui when faced with unending, purposeless happiness.
Transforms from a reclusive scholar seeking knowledge into a man who understands that true happiness lies in contribution and effort for others, rather than passive eternal bliss. He becomes a legendary figure who brings a new fruit to Japan.
Philosophical, contemplative, adventurous, independent, and ultimately driven by purpose and contribution rather than passive happiness.
Jofuku
A learned Chinese physician, likely of slender build, reflecting a life of study rather than manual labor. His features are distinctly Chinese.
Attire: Wears the formal attire of a high-ranking Chinese physician or scholar: a flowing silk robe (possibly in a muted color like deep green or brown) with wide sleeves, perhaps embroidered subtly, and a scholar's cap.
Wants: To escape the tyrannical Chinese Emperor and save his own life. Later, to live in eternal peace and happiness on Horaisan.
Flaw: Fear of death and a preference for passive comfort over active contribution.
Escapes a life of fear and danger by tricking the Emperor, finding eternal peace and happiness on Horaisan, and choosing to remain there indefinitely.
Intelligent, cunning, pragmatic, fearful (initially), and ultimately content with passive eternal happiness.
The Cruel Chinese Emperor
A powerful and imposing Chinese Emperor, likely of robust build, accustomed to luxury and command. His features are distinctly Chinese.
Attire: Wears opulent, richly embroidered imperial Chinese court robes, likely in yellow or red silk, with dragon motifs and gold thread. A jeweled crown or elaborate headpiece would signify his status.
Wants: To maintain absolute power and be perceived as the most perfect and capable individual in his empire, and to achieve eternal life and greater dominion.
Flaw: His extreme vanity, insecurity, and gullibility when flattered with promises of greater power and eternal life.
Remains unchanged, a static antagonist whose cruelty drives Jofuku to seek escape.
Cruel, tyrannical, jealous, power-hungry, and deeply insecure about anyone surpassing him in ability.
The Crane
A particularly large and strong white crane, with long, elegant legs and neck, and broad, powerful wings capable of carrying a human.
Attire: Natural white feathers with black primary wing feathers and a red crown.
Wants: To migrate to Horaisan for winter and return to Japan for other seasons, following its natural instincts.
Flaw: None explicitly stated, but its natural instincts are its primary drive.
Tamed by Wasobiowo and becomes his means of returning to Japan, fulfilling its role as a carrier.
Loyal and obedient once tamed, strong-willed in its natural migratory instincts.
Locations
The Sea near Nagasaki, Japan
The vast, open sea near the Japanese coast, sometimes calm and star-filled, other times ravaged by terrible storms with high waves and dark troughs. The air is cool and salty.
Mood: Serene and contemplative during calm nights, terrifying and perilous during storms, filled with uncertainty and the power of nature.
Wasobiowo's initial journey to Horaisan begins here, as he is swept away by a storm while fishing. Later, he returns to fish here in his old age, eventually disappearing.
Horaisan (Islands of Eternal Life)
A cluster of eternally green islands, perpetually in spring, untouched by storms or winter. The nature here is in eternal beauty, with an abundance of life-giving fruits. There is no concept of day or night, time passes unremarked.
Mood: Blissful, peaceful, magical, unchanging, serene, yet eventually monotonous for some.
Both Jofuku and Wasobiowo land here after their respective sea voyages. It is a place of eternal happiness, where Wasobiowo eventually trains a crane to return to Japan.
Ancient China (Emperor's Palace)
The opulent palace of a cruel and tyrannical Chinese emperor. It is a place of fear and intrigue, where even the most learned are not safe if they surpass the emperor's abilities. Implied to have grand halls and chambers suitable for a powerful ruler.
Mood: Oppressive, fearful, dangerous, luxurious, politically charged.
Jofuku, the emperor's physician, devises a plan to escape the emperor's tyranny by feigning a quest for immortality herbs.