Der Kleine Däumling
by Unknown · from Märchen-Sammlung
Adapted Version
Tom Thumb lived in a small house. He was very small and clever.
Tom Thumb lived with his people. He was the smallest boy. He was very clever. His parents loved him. He had six brothers.
Tom Thumb's parents went to find food. They went far away. The children went with them. Tom Thumb heard their plan. He picked up small white stones.
They walked into the big forest. Tom Thumb dropped the white stones. He dropped one stone at a time. No one saw him.
The children were lost. They did not know the way. Tom Thumb found the stones. He led his brothers home. They were safe.
Tom Thumb's parents were very happy. Their children were home. But they needed to go away again.
Tom Thumb's parents went away again. Tom Thumb could not get stones. The door was locked. He took bread. He dropped breadcrumbs on the path.
The birds ate all the breadcrumbs. The children were lost again. They were a little scared. Tom Thumb was not scared.
Tom Thumb climbed a tall tree. He saw a small house. He showed his brothers the way. A Kind Lady opened the door. She let them come inside.
The Grumpy Giant came home. He did not like children. The Kind Lady hid the boys. The Giant found them. He wanted to scare them away.
The children went to bed. They slept with the Giant's daughters. The daughters wore gold crowns.
Tom Thumb was very clever. He took the crowns. He put them on his brothers. He put nightcaps on the daughters.
The Grumpy Giant came to the room. He saw the crowns. He thought the boys were his daughters. He left them to sleep. The boys softly ran away.
Tom Thumb and his brothers ran. They ran from the Giant's house. They were free.
The Grumpy Giant woke up. He saw the boys were gone. He was very angry. He put on his magic boots. He ran after them.
The boys hid in a big rock. The Grumpy Giant came. He sat on the rock. He was very tired. He fell asleep and snored.
Tom Thumb was brave. He took the magic boots. They were very big. But the boots fit him just right. They were magic boots.
Tom Thumb put on the boots. He took his brothers' hands. The boots ran very fast. They went all the way home.
Tom Thumb kept the magic boots. He used them to help his people. He helped many other people too. He was still very clever. He was also very kind.
They lived well ever after. He used his smarts and boots to help. He showed all that smart and kind is best.
Original Story
Der kleine Däumling.
s war einmal ein armer Korbmacher, der hatte mit seiner Frau sieben Jungen, da war immer einer kleiner als der andere, und der jüngste war bei seiner Geburt nicht viel über Fingers Länge, daher nannte man ihn Däumling. Zwar ist er hernach noch etwas gewachsen, doch nicht gar zu sehr, und den Namen Däumling hat er behalten. Doch war es ein gar kluger und pfiffiger kleiner Knirps, der an Gewandtheit und Schlauheit seine Brüder in den Sack steckte.
Den Eltern ging es erst gar übel, denn Korbmachen und Strohflechten ist keine so nahrhafte Profession wie Semmelbacken und Kälberschlachten, und als vollends eine teure Zeit kam, wurde dem Korbmacher und seiner Frau himmelangst, wie sie ihre sieben Würmer satt machen sollten, die alle mit äußerst gutem Appetit gesegnet waren. Da beratschlagten eines Abends, als die Kinder zu Bette waren, die beiden Eltern miteinander, was sie anfangen wollten und wurden Rates, die Kinder mit in den Wald zu nehmen, wo die Weiden wachsen, aus denen man Körbe flicht, und sie heimlich zu verlassen. Das alles hörte der Däumling an, der nicht schlief wie seine Brüder, und schrieb sich der Eltern übeln Ratschlag hinter die Ohren. Simulierte auch die ganze Nacht, da er vor Sorge doch kein Auge zutun konnte, wie er es machen sollte, sich und seinen Brüdern zu helfen.
Frühmorgens lief der Däumling an den Bach, suchte die kleinen Taschen voll weißer Kiesel und ging wieder heim. Seinen Brüdern sagte er von dem, was er erhorcht hatte, kein Sterbenswörtchen. Nun machten sich die Eltern auf in den Wald, hießen die Kinder folgen, und der Däumling ließ ein Kieselsteinchen nach dem andern auf den Weg fallen. Das sah niemand, weil er als der jüngste, kleinste und schwächste stets hintennach trottete.
[Ganzes Bild]
Im Walde machten sich die Alten unvermerkt von den Kindern fort, und auf einmal waren sie weg. Als das die Kinder merkten, erhoben sie allzumal, Däumling ausgenommen, ein Zetergeschrei. Däumling lachte und sprach zu seinen Brüdern: „Heult und schreit nicht so jämmerlich! Wollen den Weg schon allein finden.“ Und nun ging Däumling voran und nicht hinterdrein, richtete sich genau nach den weißen Kieselsteinchen und fand auch den Weg ohne alle Mühe.
Als die Eltern heimkamen, bescherte ihnen Gott Geld ins Haus; eine alte Schuld, auf die sie nicht mehr gehofft hatten, wurde von einem Nachbar an sie abbezahlt, und nun wurden Eßwaren gekauft, daß sich der Tisch bog. Aber nun kam auch das Reuelein, daß die Kinder verstoßen worden waren, und die Frau begann erbärmlich zu lamentieren: „Ach, du lieber, allerliebster Gott! Wenn wir doch die Kinder nicht im Wald gelassen hätten! Ach, jetzt könnten sie sich dicksatt essen, und so haben die Wölfe sie vielleicht schon im Magen! Ach, wären nur unsre liebsten Kinder da!“ — „Mutter, da sind wir ja!“ sprach ganz geruhig der kleine Däumling, der bereits mit seinen Brüdern vor der Türe angelangt war und die Wehklage gehört hatte, öffnete die Tür, und herein trippelten die kleinen Korbmacher — eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben. Ihren guten Appetit hatten sie wieder mitgebracht, und daß der Tisch so reichlich gedeckt war, das war ihnen ein gefundenes Essen. Die Herrlichkeit war groß, daß die Kinder wieder da waren, und es wurde, so lange das Geld reichte, in Freuden gelebt, wie es armer Handarbeiter Gewohnheit.
Nicht gar lange währte es, so war in des Korbmachers Hütte Schmalhans wieder Küchenmeister, und ein Kellermeister mangelte ohnedem, und es erwachte aufs neue der Vorsatz, die Kinder im Walde ihrem Schicksal zu überlassen. Da der Plan wieder als lautes Abendgespräch zwischen Vater und Mutter verhandelt wurde, so hörte auch der kleine Däumling alles, das ganze Gespräch, Wort für Wort und nahm sich’s zu Herzen.
Am andern Morgen wollte Däumling aus dem Häuschen schlüpfen, Kieselsteine aufzulesen, aber o weh, da war’s verriegelt, und Däumling war viel zu klein, als daß er den Riegel hätte erreichen können; da gedachte er sich anders zu helfen. Wie es fort ging zum Walde, steckte Däumling Brot ein und streute davon Krümchen auf den Weg, um ihn dadurch wieder zu finden.
Alles begab sich wie das erstemal, nur mit dem Unterschied, daß Däumling den Heimweg nicht fand, dieweil die Vögel alle Krümchen rein aufgefressen hatten. Nun war guter Rat teuer, und die Brüder machten ein Geheul, daß es zum Steinerbarmen war. Dabei tappten sie durch den Wald, bis es ganz finster wurde, und fürchteten sich über die Maßen, bis auf Däumling, der schrie nicht und fürchtete sich nicht. Unter dem schirmenden Laubdach eines Baumes, auf weichem Moos schliefen die sieben Brüder, und als es Tag war, stieg Däumling auf einen Baum, die Gegend zu erkunden. Erst sah er nichts als eitel Waldbäume, dann aber entdeckte er das Dach eines kleinen Häuschens, merkte sich die Richtung, rutschte vom Baume herab und ging seinen Brüdern tapfer voran. Nach manchem Kampf mit Dickicht, Dornen und Disteln sahen alle das Häuschen durch die Büsche blicken und schritten guten Mutes darauf los, klopften auch ganz bescheidentlich an der Türe an. Da trat eine Frau heraus, und Däumling bat gar schön, sie doch einzulassen, sie hätten sich verirrt und wüßten nicht wohin? Die Frau sagte: „Ach, ihr armen Kinder!“ und ließ den Däumling mit seinen Brüdern eintreten, sagte ihnen aber auch gleich daß sie im Hause des Menschenfressers wären, der besonders gern die kleinen Kinder fräße. Das war eine schöne Zuversicht! Die Kinder zitterten wie Espenlaub, als sie dieses hörten, hätten gern lieber selbst zu essen gehabt und sollten nun statt dessen gegessen werden. Doch die Frau war gut und mitleidig, verbarg die Kinder und gab ihnen auch etwas zu beißen. Bald darauf hörte man Tritte, und es klopfte stark an die Türe; das war kein andrer als der heimkehrende Menschenfresser. Er setzte sich an den Tisch zur Mahlzeit, ließ Wein auftragen und schnüffelte, als wenn er etwas röche, dann rief er seiner Frau zu: „Ich witt’re Menschenfleisch!“ Die Frau wollte es ihm ausreden, aber er ging seinem Geruch nach und fand die Kinder. Die waren halbtot vor Entsetzen. Schon wetzte er sein langes Messer, die Kinder zu schlachten, und nur allmählich gab er den Bitten seiner Frau nach, sie noch ein wenig am Leben zu lassen und aufzufüttern, weil sie doch gar zu dürr seien, besonders der kleine Däumling. So ließ der böse Mann und Kinderfresser sich endlich beschwichtigen. Die Kinder wurden zu Bette gebracht, und zwar in derselben Kammer, wo ebenfalls in einem großen Bette Menschenfressers sieben Töchterlein schliefen, die so alt waren wie die sieben Brüder. Sie waren von Angesicht sehr häßlich, jede hatte aber ein goldenes Krönlein auf dem Haupte. Das alles war der Däumling gewahr worden, machte sich ganz still aus dem Bette, nahm seine und seiner Brüder Nachtmützen, setzte diese Menschenfressers Töchtern auf und deren Krönlein sich und seinen Brüdern.
Der Menschenfresser trank vielen Wein, und da kam ihn seine böse Lust wieder an, die Kinder zu morden, nahm sein Messer und schlich sich in die Schlafkammer, wo sie schliefen, willens, ihnen die Hälse abzuschneiden. Es war aber stockdunkel in der Kammer, der Menschenfresser tappte blind umher, bis er an ein Bett stieß, und fühlte nach den Köpfen der darin Schlafenden. Da fühlte er die Krönchen und sprach. „Halt da! Das sind deine Töchter. Bald hättest du betrunkenes Schaf einen Eselsstreich gemacht!“
Nun tappelte er nach dem andern Bette, fühlte da die Nachtmützen und schnitt seinen sieben Töchtern die Hälse ab, einer nach der andern. Dann legte er sich nieder und schlief seinen Rausch aus. Wie der Däumling ihn schnarchen hörte, weckte er seine Brüder, schlich sich mit ihnen aus dem Hause und suchte das Weite. Aber wie sehr sie auch eilten, so wußten sie doch weder Weg noch Steg und liefen in der Irre herum voll Angst und Sorge, nach wie vor.
Als der Morgen kam, erwachte der Menschenfresser und sprach zu seiner Frau: „Geh und richte die Krabben zu, die gestrigen!“ Sie meinte, sie sollte die Kinder aufwecken und ging voll Angst um sie hinauf in die Kammer. Welch ein Schrecken für die Frau, als sie nun sah, was geschehen war; sie fiel gleich in Ohnmacht über den schrecklichen Anblick, den sie hatte. Als sie nun dem Menschenfresser zu lange blieb, ging er selbst hinauf, und da sah er, was er angerichtet. Die Wut, in die er geriet, ist nicht zu beschreiben. Schnell zog er die Siebenmeilenstiefel an, die er hatte, das waren Stiefel, wenn man damit sieben Schritte tat, so war man eine Meile gegangen, das war nichts Kleines. Nicht lange, so sahen die sieben Brüder ihn von weitem über Berg und Täler schreiten und waren sehr in Sorgen, doch Däumling versteckte sich mit ihnen in die Höhlung eines großen Felsens. Als der Menschenfresser an diesen Felsen kam, setzte er sich darauf, um ein wenig zu ruhen, weil er müde geworden war, und bald schlief er ein und schnarchte, daß es war, als brause ein Sturmwind. Wie der Menschenfresser so schlief und schnarchte, schlich sich Däumling hervor, wie ein Mäuschen aus seinem Loch, zog ihm die Meilenstiefeln aus und zog sie selber an. Zum Glück hatten die Stiefel die Eigenschaft, an jeden Fuß zu passen wie angemessen und angegossen. Nun nahm er an jede Hand einen seiner Brüder, diese faßten wieder einander an den Händen, und so ging es, hast du nicht gesehen, mit Siebenmeilenstiefelschritten nach Hause. Da waren sie alle willkommen. Däumling empfahl seinen Eltern, ein sorglich Auge auf die Brüder zu haben, er wolle nun mit Hilfe der Stiefel selbst für sein Fortkommen sorgen, und als er das kaum gesagt, so tat er einen Schritt und war schon weit fort, noch einen, und er stand über eine halbe Stunde auf einem Berge, noch einen, und er war den Eltern und Brüdern aus den Augen.
Nach der Hand hat der Däumling mit seinen Stiefeln sein Glück gemacht und viele große und weite Reisen, hat vielen Herren gedient, und wenn es ihm wo nicht gefallen hat, ist er spornstreichs weiter gegangen. Kein Verfolger zu Fuß noch zu Pferd konnte ihn einholen, und seine Abenteuer, die er mit Hilfe der Stiefel bestand, sind nicht zu beschreiben.
Story DNA
Moral
Even the smallest and weakest can overcome great dangers through intelligence and quick thinking.
Plot Summary
Due to extreme poverty, a couple decides to abandon their seven sons in the forest. The youngest, clever Tom Thumb, overhears their plan and uses pebbles to lead his brothers home. When the parents attempt a second abandonment, Tom Thumb's breadcrumb trail is eaten by birds, leaving them lost. They find refuge in an Ogre's house, where Tom Thumb cleverly swaps his brothers' nightcaps with the Ogre's daughters' crowns, causing the Ogre to mistakenly kill his own children. The brothers escape, and Tom Thumb eventually steals the Ogre's magical Seven-League Boots, using them to return home and later to make his fortune, ensuring his family's well-being.
Themes
Emotional Arc
fear to triumph
Writing Style
Narrative Elements
Cultural Context
Tales of child abandonment due to famine were not uncommon in pre-industrial Europe, reflecting harsh realities. The Ogre figure is a common antagonist in European folklore.
Plot Beats (18)
- A poor basket weaver and his wife have seven sons, the youngest and smallest named Tom Thumb, who is very clever.
- Due to poverty and famine, the parents decide to abandon their children in the forest; Tom Thumb overhears and gathers pebbles.
- The parents take the children to the forest, and Tom Thumb secretly drops pebbles to mark their path.
- The parents abandon the children, but Tom Thumb leads his brothers back home using the pebbles.
- The parents, having received unexpected money, are overjoyed to find their children but soon face poverty again.
- The parents plan a second abandonment; Tom Thumb tries to gather pebbles but the door is locked, so he uses breadcrumbs instead.
- The children are abandoned again, but birds eat the breadcrumbs, leaving them lost and terrified.
- Tom Thumb climbs a tree, spots a house, and leads his brothers to it, where they are let in by an Ogre's wife.
- The Ogre returns, smells human flesh, finds the children, and is persuaded by his wife to fatten them up before eating them.
- The children are put to bed with the Ogre's seven daughters, who wear golden crowns.
- Tom Thumb swaps his brothers' nightcaps with the Ogre's daughters' crowns.
- The Ogre, in the dark, mistakes his own daughters for the boys and kills them.
- Tom Thumb and his brothers escape the Ogre's house.
- The Ogre discovers his mistake, puts on his Seven-League Boots, and pursues the children.
- Tom Thumb and his brothers hide in a rock crevice; the Ogre sits on the rock, falls asleep, and snores loudly.
- Tom Thumb steals the Seven-League Boots from the sleeping Ogre, which magically fit him.
- Tom Thumb uses the boots to carry his brothers home safely.
- Tom Thumb keeps the Seven-League Boots and uses them to travel the world, serve various lords, and make his fortune, ensuring his family's future.
Characters
Däumling
Extremely small in stature, initially no bigger than a finger's length at birth, though he grew slightly, he remained notably tiny compared to other children. He is the smallest of his seven brothers.
Attire: Simple, worn peasant clothing typical of 18th-19th century Germany: a coarse linen or wool tunic, likely patched and faded, possibly short breeches and simple shoes or bare feet. Practical and durable for forest travel.
Wants: To protect himself and his brothers from danger and ensure their survival, and later, to make his own fortune.
Flaw: His physical smallness makes him vulnerable to direct threats and limits his ability to perform physical tasks like reaching a high door bolt.
Transforms from a vulnerable, though clever, child into a self-reliant and prosperous adventurer who uses his wits and the Seven-League Boots to make his fortune and serve many masters.
Clever, resourceful, quick-witted, brave, and protective. He is the most intelligent and cunning of his brothers, always thinking ahead.
Der Menschenfresser
A large, formidable man, implied to be physically imposing and strong, with a powerful build. He is a cannibal, suggesting a brutish and perhaps unkempt appearance.
Attire: Rough, practical clothing suitable for a large, powerful man, perhaps dark, heavy fabrics like coarse wool or leather, possibly stained or worn from his lifestyle. Not explicitly described, but would be functional rather than refined.
Wants: To satisfy his insatiable hunger for human flesh, particularly children.
Flaw: His drunkenness, overconfidence, and lack of sharp wit make him susceptible to Däumling's clever tricks.
Remains unchanged in his cruel nature but is ultimately outsmarted and robbed of his power (the Seven-League Boots) by Däumling.
Cruel, gluttonous, bloodthirsty, easily angered, and somewhat dim-witted despite his power. He is driven by his desire to eat human flesh.
Die Frau des Menschenfressers
Not explicitly described, but likely a robust woman, perhaps worn from living with the Ogre. She is capable of hiding seven children, suggesting a certain physical presence.
Attire: Simple, practical peasant-style clothing, perhaps a dark, sturdy dress or skirt and blouse, suitable for a household in a remote forest setting. Not refined.
Wants: To survive and avoid her husband's wrath, while also showing a degree of mercy to the children.
Flaw: Her fear of her husband prevents her from directly opposing him or helping the children escape more actively.
She remains a figure of pity and fear, her situation unchanged by the events, though she experiences immense horror at the Ogre's actions.
Kind, compassionate, fearful, and submissive to her husband. She shows pity for the children despite her circumstances.
Der Korbmacher (Däumlings Vater)
A poor, thin man, likely showing the signs of hard labor and poverty. His build would be lean from lack of food.
Attire: Worn, patched peasant clothing: a simple tunic, trousers, and possibly a leather apron, all made of coarse, faded fabrics like linen or wool. Practical and showing signs of wear.
Wants: To provide for his family, even if it means making terrible choices out of desperation.
Flaw: His inability to provide for his family and his moral weakness in abandoning his children.
He remains largely unchanged, caught in a cycle of poverty and desperation, but experiences temporary relief and joy.
Desperate, weak-willed, easily swayed by fear and hunger, but capable of remorse. He loves his children but is overwhelmed by poverty.
Däumlings Mutter
A poor woman, likely thin and worn from childbearing and hardship. Her appearance would reflect the struggles of a peasant woman in a famine.
Attire: Simple, worn peasant dress, likely made of coarse linen or wool in muted, faded colors, possibly with patches. A simple apron would be common.
Wants: To see her children fed and safe, even if her desperation leads to terrible decisions.
Flaw: Her emotional vulnerability and despair, which lead her to agree to abandon her children.
She remains largely unchanged, caught in a cycle of poverty and desperation, but experiences temporary relief and joy.
Desperate, emotional, prone to lamenting, but deeply loves her children. She is easily overwhelmed by their poverty.
Locations
Korbmacher's Hütte (Basket Weaver's Cottage)
A small, humble German half-timbered cottage with a thatched roof, likely with a simple stone hearth and minimal furnishings, reflecting the poverty of the basket weaver's family. The interior would be dimly lit, with a single main room serving multiple purposes.
Mood: Initially desperate and anxious, later joyful and relieved when the children return, then again anxious.
The parents conspire to abandon their children; Däumling overhears; the children return after the first abandonment; the parents conspire again.
Dense German Forest
A vast, ancient forest typical of central Europe, characterized by tall, dense trees like oak, beech, and pine, with thick undergrowth, thorny bushes, and mossy ground. The path is initially clear but becomes wilder and more difficult to navigate deeper in.
Mood: Initially deceptive and leading, then terrifying and disorienting, later a place of temporary refuge.
The children are led into the forest and abandoned twice; Däumling uses pebbles and then bread crumbs to find the way; the children get lost and sleep under a tree.
Ogre's House (Menschenfresser's Häuschen)
A secluded, small but sturdy house in the deep forest, likely a rustic, perhaps slightly dilapidated, German-style dwelling. Inside, it would be large enough to accommodate the Ogre's family and the children, with a main living area and a separate sleeping chamber. The atmosphere is initially welcoming due to the wife, but quickly turns terrifying.
Mood: Terrifying, suspenseful, dangerous, with a brief moment of false safety.
The children find refuge; the Ogre returns and smells them; the Ogre's wife hides them; Däumling switches the headwear of the children and the Ogre's daughters; the Ogre mistakenly kills his own daughters.
Rocky Outcropping / Giant Boulder
A massive, prominent rock formation or a giant boulder in a wild, mountainous or hilly landscape, offering a natural hiding place. The surrounding terrain is rugged, with distant views of mountains and valleys.
Mood: Desperate and fearful, then a moment of tense relief and opportunity.
The children hide from the pursuing Ogre; the Ogre rests and falls asleep on the rock; Däumling steals the Seven-League Boots.