DIE GESCHICHTE VOM DSCHIHANSCHAH
by Friedrich Giese · from Türkische Märchen
Adapted Version
Once upon a time. Prince Jahan was kind. He loved to explore. He wanted to see the world. He sailed on a big boat. A big storm came. The boat was lost. Prince Jahan was alone.
Prince Jahan met some people. They helped him find a way. He went into a soft pouch. Big, kind birds carried him. They flew to a high mountain. It was a very special place. Prince Jahan felt safe.
The birds put him down. Prince Jahan saw shiny pebbles. He threw some down. The Mountain Men picked them up. He found a secret path. It led to a friendly castle.
A Wise Old Man lived there. He was very kind. He showed Prince Jahan rooms. He said, "Do not open that door." Prince Jahan looked. He wanted to see. He peeked inside.
A pretty garden was inside. There was a clear pool. Three Sky Fairies came. They were like doves. They bathed in the pool. Prince Jahan saw the youngest. She was very special.
The Wise Old Man came back. Prince Jahan told him. He wanted to see her again. The man said, "She is a Sky Fairy." She comes once a year. Prince Jahan knew.
One year passed. The Sky Fairies came. Prince Jahan saw her cloak. It was made of feathers. He hid her cloak for fun. She could not fly away. She agreed to stay. She was his special friend.
She asked for her cloak. Prince Jahan told her. She took her feather cloak. She flew into the sky. She left a message. "Come find me," she said. "Find me in my cloud kingdom." It was a fun test.
Prince Jahan went back. He found the Mountain Men. Big birds carried him again. He had shiny pebbles. He did not throw them all. He was very smart now.
He went down the mountain. He found the Wise Old Man. Prince Jahan asked for help. He wanted his Sky Fairy. He wanted to find her.
The Wise Old Man was Bird King. He talked to all birds. A big Green Bird knew. It knew the way. It knew the cloud kingdom. It showed the path.
Prince Jahan flew on birds. Many friendly birds helped him. They carried him high. Bird King sent messages. His bird friends helped too. They flew to the cloud kingdom. It was a long journey.
He reached the cloud kingdom. Two Sky Fairies met him. They were very kind. They took him to the King. He was the Fairy King. He was her father.
The Fairy King was happy. Prince Jahan was brave. He showed his strong heart. The King gave his blessing. They would be close. Always and always.
They visited Prince Jahan's home. A big wolf came. It was very scary. Prince Jahan was brave. The Sky Fairy helped him. They worked as one. They scared the wolf away. They learned to be safe. They protected each other. They lived well ever after. They were always near. They learned to work as one. They were kind. This made them strong. They were happy always. Prince Jahan and the Sky Fairy lived well. They were always brave. They were always kind.
Original Story
16. DIE GESCHICHTE VOM DSCHIHANSCHAH
Es gab einen Padischah, der Dschihanschah hieß. Einst sagte er: „Ich will das andere Ende dieser Welt finden“ und nahm einen Dampfer, Soldaten und Lebensmittel mit sich und fuhr über’s Meer. Unterwegs kommt ein Sturm. Nach drei bis fünf Monaten kommt er in ein Land. Die Soldaten, die er bei sich hatte, waren umgekommen, er war allein ohne Lebensmittel übriggeblieben. Als er so dahingeht, kommt er in ein Dorf und bleibt als Gast bei einem Manne. Als er am Morgen aufsteht, ruft ein Ausrufer: „Ist jemand da, der für eine Stunde Arbeit einen neuen Anzug, tausend Piaster und ein schönes Mädchen sich verdienen will?“ Da er unerfahren und in Not ist, sagt er: „Ich will es tun.“ Er empfängt den Anzug, das Geld und das Mädchen.
Der Mann, der ihm den Anzug, das Geld und das Mädchen gegeben hat, sagt: „Komm, ich werde dich an einen Ort führen.“ Er gibt ihm ein Pferd, besteigt selber eins, nimmt sich noch zehn Pferde und zwei Leute dazu. So ziehen sie in die Berge, kommen an einen felsigen Ort und steigen vom Pferde. Dann tötet er ein Pferd, zieht ihm das Fell ab, schneidet den Bauch auf, nimmt die Eingeweide heraus und sagt zum Dschihanschah: „Zieh dich aus.“ Der sagt: „Was soll ich tun?“ Der andere antwortet: „Du wirst in den Bauch des Pferdes gehen, eine Stunde schlafen und mir dann genau sagen, was du im Traum gesehen hast.“ Der zieht sich aus, läßt Geld und Kleidung zurück und geht nackt in den Bauch des Pferdes. Der Mensch näht die Haut zu und versteckt sich mit den andern in einem Hinterhalt. Von dem Berge kommen große Vögel, nehmen das tote Pferd mit dem Dschihanschah darinnen, und tragen sie weg. Auf der Spitze des Berges zerreißen die Vögel das Pferd. Der Schah kommt aus dem Innern heraus und die Vögel zerstreuen sich. Er sieht, daß es nicht die Stelle ist, wo er sich hat einnähen lassen, geht bis an den Rand des Felsens und sieht sich um. Da sieht er die Leute mit den Pferden. Die rufen ihm von unten zu: „Wirf uns von den dort befindlichen Steinen einige herunter. Ich werde dir dann den Weg beschreiben, komm dann herunter.“ Der Dschihanschah wirft die Steine herunter. Die Leute sammeln die Steine, packen sie in Säcke, legen sie auf die Pferde und gehen wieder in ihr Dorf zurück. Der Dschihanschah bleibt dort, sucht überall einen Weg, findet aber keinen. Nach einiger Zeit findet er einen Abstieg. Er nimmt zwei Knochen in die Hand und stützt sich damit auf dem Abstieg. Während er hinabsteigt, hört der Weg auf, so daß noch eine Entfernung von zwei Minarets Höhe bis zum Boden übrigbleibt. Er wirft sich hinab. Allah bewahrt ihn vor dem Tode, er fällt herunter und wird ohnmächtig. Als er wieder zu sich kommt, sieht er, daß er bei Tagesanbruch den Berg herabgestiegen ist und bei Sonnenuntergang wieder zu sich gekommen ist. Es war unmöglich, weder vom Lande, noch vom Meere, diesen Ort zu finden. Er sieht sich um und erblickt in der Ferne ein Schloß. Während er überall den Weg sucht, findet er es, öffnet die Tür und geht hinein. Da sieht er einen wohlbeleibten, schönen, weißbärtigen Mann. Als der den Dschihanschah sieht, steht er auf und fragt ihn: „Aber, Menschenssohn, wie kommst du hierher?“ Der erzählt ihm sein Erlebnis. Der in dem Schlosse wohnende weißbärtige Alte sagt: „Mein Sohn, nimm diesen Schlüssel, öffne jede Tür, aber jene Tür dort, öffne nicht, denn in drei Tagen komme ich wieder. Aber jene Tür öffne ja nicht.“ Der weißbärtige Alte geht weg. Der Dschihanschah denkt: „Ach, was sollte geschehen. Ich habe schon soviel Unglück erlebt, da will ich auch diese Tür öffnen. Mag geschehen, was will.“ Er öffnet die Tür, tritt ein und sieht, daß in der Mitte ein Wasserbecken ist und rings darum ein Rosengarten. In den übrigen Räumen, deren Türen er geöffnet hatte, war nichts so Schönes, und keine Nachtigall ließ sich dort hören. Indem er am Rande des Wasserbeckens spazieren geht, setzt er sich unter einen Rosenbaum. Da kommt eine Taube und setzt sich auf den Stein des Beckens. Dann sieht er, daß sie ein Mädchen wird und daß noch eine, und noch eine Taube kommt. Die drei Tauben werden Mädchen. Das älteste Mädchen sagt: „Seht euch um, ob kein Mensch hier ist.“ Die jüngste sagt: „Seit Sultan Solimans Zeiten ist kein Mensch hierhergekommen. Zieht euch nur aus!“ Sie ziehen sich aus. Als die jüngste sich auszieht, verliert der Dschihanschah die Besinnung und wird ohnmächtig. Diese Tauben kamen einmal im Jahre zu jenem Becken, badeten sich und gingen dann wieder weg. Nachdem sie sich nun gebadet hatten, gingen sie auch wieder weg.
Als der weißbärtige Alte wieder kam, sah er, daß der Dschihanschah nicht im Schlosse ist. Er suchte ihn überall, konnte ihn aber nicht finden. Da kommt ihm in den Sinn: „Vielleicht hat er die Tür, von der ich gesagt hatte ‚öffne sie nicht‘, geöffnet und ist eingetreten, und dann ist ihm ein Unglück zugestoßen.“ Er fing an, im Garten zu suchen. Während er suchte, sah er ihn unter einem Rosenbaum liegen. Er ging hin, schüttelte ihn, hob ihn auf und fragte: „Was ist dir geschehen?“ Der sagte: „Ach, Vater, ich will alles tun, was du willst, aber sage mir, wie ich das jüngste Mädchen bekommen kann. Ich will dir mein ganzes Leben dienen, aber verschaffe mir dies Mädchen.“ Der sagte: „Das sind Peris. Sie kommen einmal im Jahre hierher, baden sich in diesem Becken und gehen dann fort. Sogar wenn ich hier bin, kommen sie nicht. Nur wenn ich im Jahre die Regierung über die Vögel ausübe, kommen sie, wenn ich dazu weggegangen bin, in Gestalt von Tauben. Wenn du noch ein Jahr wartest, kommen sie wieder, so, wie du es jetzt gesehen hast. Wenn das jüngste Mädchen ihr Hemd ausgezogen hat, nimm das Hemd, und wenn sie dich auch noch so sehr bittet, laß dich nicht täuschen und gib es nicht, ehe sie dir ein Kind geboren hat.
Der Dschihanschah wartet ein Jahr. Nach einem Jahre geht der Herr des Schlosses zu den Vögeln und übergibt ihm die Schlüssel. Wie das erstemal öffnet er die Tür, verbirgt sich unter dem Rosenbaum. Die Tauben kommen und ziehen sich aus. Der Dschihanschah nimmt das Hemd des jüngsten Mädchens, geht weg und setzt sich unter den Rosenbaum. Die älteren Mädchen ziehen sich an und fliegen weg. Das jüngste Mädchen fleht: „Ach, gib mir mein Hemde und ich will dir angehören.“ Der Dschihanschah gibt es ihr nicht, bis der Herr des Schlosses kommt. Der kommt. Das Mädchen sagt: „Verheirate mich mit dem Dschihanschah.“ Der Dschihanschah sagt: „In Gegenwart meines Vaters will ich die Hochzeit machen. Hier gehe ich nicht ins Hochzeitsgemach.“ Der Schloßbesitzer ermahnt den Dschihanschah: „Paß auf, gib ihr nicht das Hemd.“ Das Mädchen nimmt ihn auf den Rücken und fliegt in die Luft, zeigt auf eine Stadt und fragt: „Welche Stadt ist das?“ Der Dschihanschah sagt: „Das ist meines Vaters Stadt.“ Das Mädchen steigt mit dem Dschihanschah zusammen herab. Der Vater und die Mutter des Dschihanschah sehen ihren Sohn nach drei Jahren mit einem schönen Mädchen zusammen. Sie begrüßen ihn und fragen: „Aber, Kind, woher kommst du?“
Der Dschihanschah befiehlt: „Spaltet einen Marmorstein.“ In die Spalte steckt er das Hemd. Dann befiehlt er: „Es soll ein Schloß gebaut werden.“ Diesen Stein macht er zum Grundstein des Schlosses. Er läßt das Schloß bauen und die Hochzeit zurichten. Er beendigt das Schloß und auch die Hochzeitszurichtungen. Dann bringt man das Mädchen ins Schloß. Als es eintritt, riecht es den Geruch seines Hemdes, nimmt aus dem Stein unter dem Grundstein das Hemd, fliegt auf das Fenstergesims und verbleibt dort.
Als die Hodschas den Dschihanschah unter Gebet in das Hochzeitsgemach führen, sieht er, daß das Mädchen nicht in seinem Zimmer ist. Er denkt: „Bin ich in ein falsches Zimmer gekommen oder bin ich verwirrt?“ Als er wieder umkehren will, sagt das Mädchen: „Du bist nicht verwirrt. Ich bin hier auf dem Fenstersims.“ Er sagt: „Komm herunter.“ Sie antwortet: „Als der Padischah der Vögel als Hodscha uns dort ins Brautgemach führen wollte, sagtest du: ‚Mein Vater und meine Mutter sollen ihren Wunsch erfüllt sehen.‘ Jetzt haben dein Vater und deine Mutter ihren Wunsch erfüllt gesehen, aber meine Eltern noch nicht. Wenn du mich liebst und mich haben willst, komm, suche mich im Perilande meines Vaters.“ Mit diesen Worten flog sie weg.
Der Dschihanschah weinte und alle Verwandten und seine Eltern kamen und sagten: „Wir wollen dir die Tochter von dem und dem Vezir geben.“ Aber es nützte nichts.
Das Mädchen ging zu ihren Eltern und erzählte die Geschichte, die ihr passiert war. Der Vater sagte: „Ach, meine Tochter, das war ein Königssohn. Dem warst du bestimmt. Du hättest nicht fliehen müssen.“ Das Mädchen antwortete: „Ich hoffe, daß er mich suchen und finden wird oder meinetwegen sterben wird. Außerdem muß er in dem Schlosse des Vogelpadischahs am Becken gefunden werden.“ Auf diese Worte hin schickte ihr Vater zwei Peri aus, um jenen Menschen zu suchen.
Der Dschihanschah bestieg wieder wie das erstemal einen Dampfer, fand das Land, in dem der Ausrufer ausrief, und ging wieder in das Dorf. Der Ausrufer fing wieder an auszurufen: „Für einen Anzug, tausend Piaster und ein schönes Mädchen ist eine Stunde Arbeit zu tun.“ Der Dschihanschah nahm Anzug, Geld, Mädchen. Sie besteigen die Pferde und gehen an den Fuß des Berges. Wie das erstemal geht er in den Bauch des Pferdes — aber diesmal nimmt er Anzug und Geld mit. — Die andern verbergen sich. Von der Spitze des Berges kommen die großen Vögel und holen das tote Pferd mit dem Dschihanschah und legen es oben auf dem Berge nieder. Der Dschihanschah kommt heraus, die Vögel zerstreuen sich. Er geht an den Rand des Berges und schaut nach unten. Die Leute sagen: „Wirf von dort Steine herab und wir werden dir den Abstieg zeigen.“ Der Dschihanschah warf ihnen keine Steine hinunter, weil sie ihn das erste Mal getäuscht hatten. Die Steine hatten nämlich die osmanische Okka24 den Wert einer Last Gold. Wie das erstemal nimmt er da, wo er absteigt, für den Abstieg zwei Knochen in die Hand, stützt sich darauf und steigt allmählich hinunter. Als er in der Höhe von zwei Minarets keinen Pfad und keine Felsspalte, in die er den Knochen setzen konnte, findet, wirft er sich hinunter und wird ohnmächtig, kommt wieder zu sich, sieht sich um, erblickt das Schloß und geht hin. Er findet den weißbärtigen Alten, küßt ihm Hände und Füße. Dieser weiß, daß das Mädchen entwischt ist. Der Vater des Mädchens hatte zwei Peri geschickt, um den Jüngling zu suchen. Er fragte die Vögel: „Wißt ihr das Land der Peris?“ Die Vögel sagten: „Wir wissen es nicht, aber es gibt einen großen Vogel, der Smaragdvogel heißt, den frage.“ Er rief den Smaragdvogel und fragt ihn: „Der Vogel antwortete: Als ich noch als Junges im Nest lag, nahm mich meine Mutter und entfloh bis zur Grenze des Perilandes. Die Grenze weiß ich. Darüber hinaus gehe ich nicht.“ Von der Grenze bis zur Stadt des Vaters des Mädchens war zu fliegen ein Weg von sechs Monaten, von der Grenze bis zum Schlosse des Padischahs der Vögel zu fliegen ein Weg von drei Monaten. Der Herr des Schlosses füllte einen Schlauch voll Wasser — etwa zwanzig Okka —, lädt es dem Dschihanschah auf den Rücken und setzt ihn auf den Vogel und schrieb einen Brief für ihn. Eine Monatsreise entfernt wohnte nämlich sein älterer Bruder. Der war auch Vogelpadischah. Er setzte ihn also auf den Vogel und ermahnte ihn: „Wenn der Vogel, auf den du gestiegen bist, ‚tschak‘ sagt, gib ihm ein Stück Fleisch, wenn er ‚Tschunk‘ sagt, gib ihm etwas Wasser.“ Zum Vogel sagte er: „Führe diesen Dschihanschah zu meinem älteren Bruder. Von dort komme du wieder zurück.“ Der Dschihanschah nahm das Fleisch, das Wasser und den Brief und stieg auf den Vogel. Der Vogel brachte ihn zum Vogelpadischah, gab ihn ab und kehrte wieder um und gab den Brief dem älteren Bruder. Der öffnet ihn und liest: „Setze diesen Dschihanschah auf einen Vogel, schreibe an unseren älteren Bruder einen Brief, daß er ihn mit einem Vogel in das Periland führe.“ Der setzte ihn auf einen Vogel und schickte ihn zu ihrem älteren Bruder. Dieser berief die Vögel zusammen, gab einem großen, starken Vogel Anweisungen und der setzte den Dschihanschah, wie er ihm auf einem Vogel geschickt war, auch auf einen Vogel an der Grenze des Perilandes ab und kehrte um. Da traf er die beiden Peris, die der Vater des Mädchens abgeschickt hatte, um ihn zu suchen. Die sagten: „Das ist der Mensch, den der Peripadischah sucht.“ Sie packten ihn, ohne ihm weh zu tun, und brachten ihn zum Vater des Mädchens. Der sagte: „Ich bin zufrieden“, richtete die Hochzeit zu und führte den Dschihanschah in das Brautgemach und dieser erreichte seinen Wunsch. Nach einiger Zeit setzte er, um den Vater des Dschihanschah zu besuchen, seine Gemahlin auf Peris und schickte kostbare Geschenke mit. Als sie durch die Luft flogen, sahen sie in einem öden Lande einen Ort mit Wiesen und Weiden. Indem sie sagten: „Hier wollen wir eine Nacht bleiben“, stiegen sie aus der Luft herunter und verweilten dort. Während sie da saßen, ging das Mädchen, um sich den Rücken zu waschen, weiter fort ans Wasser und zieht sich aus. Als es in das Wasser gehen will, kommt aus dem Walde ein Wolf, zerreißt das Mädchen und tötet es. Der Jüngling erfährt, daß ein Wolf das Mädchen aufgefressen hat. Er hört nicht auf zu weinen, geht weder zu seinem Vater noch zu dem des Mädchens, sondern verweilt dort und stirbt dort.
Story DNA
Plot Summary
Padishah Dschihanschah embarks on a quest to explore the world, only to be shipwrecked and stranded. He undertakes a bizarre task, being carried by giant birds to a hidden castle where he disobeys a warning and falls in love with a magical Peri maiden. After stealing her enchanted shirt to force her to marry him, she escapes on their wedding night, challenging him to find her in her homeland. Dschihanschah undertakes a perilous, multi-stage journey guided by a wise old man and a network of bird-padishahs, eventually reaching the Peri land and marrying his beloved. However, their happiness is short-lived; on a journey to visit his father, his Peri wife is tragically killed by a wolf, and Dschihanschah dies of grief.
Themes
Emotional Arc
curiosity to suffering to triumph to tragedy
Writing Style
Narrative Elements
Cultural Context
The story draws on elements common in Middle Eastern folklore, including magical beings (Peris), powerful rulers, and perilous journeys. The mention of 'Sultan Soliman' grounds it loosely in a historical, though legendary, past.
Plot Beats (15)
- Dschihanschah, a Padishah, sails to find the end of the world, but a storm destroys his ship, leaving him alone in a strange land.
- He accepts a job for an outfit, money, and a girl, which involves being sewn into a horse's belly and carried by giant birds to a mountaintop.
- After being dropped, he throws down valuable stones for the men below, then finds a difficult descent and a hidden castle.
- An old, white-bearded man in the castle warns him not to open a specific door, but Dschihanschah disobeys.
- Behind the forbidden door, he finds a rose garden and a pool where three dove-maidens (Peris) bathe; he falls in love with the youngest.
- The old man returns, and Dschihanschah confesses his love for the Peri, learning she is a magical being who visits once a year.
- A year later, Dschihanschah steals the youngest Peri's shirt, preventing her from flying away, and she agrees to marry him.
- On their wedding night, she tricks him into revealing where he hid her shirt, retrieves it, and flies away, challenging him to find her in her father's Peri land.
- Dschihanschah returns to the village and repeats the horse-belly journey, but this time refuses to throw down the valuable stones.
- He descends the mountain again, finds the old man, and seeks help to find the Peri land.
- The old man, a bird-padishah, consults various birds, finally learning the way to the Peri land's border from an Emerald Bird.
- Dschihanschah is carried by a series of birds, guided by letters between the old man and his brothers, to the border of the Peri land.
- At the border, he is found by two Peris sent by his wife's father, who bring him to the Peri king.
- The Peri king, satisfied, arranges the marriage, and Dschihanschah finally achieves his wish.
- Later, while traveling with his Peri wife to visit his father, she is attacked and killed by a wolf, and Dschihanschah dies of sorrow.
Characters
Dschihanschah
A man of average height and build, likely with features consistent with a Middle Eastern or Ottoman background, given the story's context (Padischah, Piaster, Okka). His appearance is not explicitly detailed, but he is capable of enduring significant physical hardship.
Attire: Initially wears the attire of a Padischah, suggesting rich fabrics and elaborate designs. Later, he is given a 'new suit' (Anzug) which would be a practical, contemporary (early 20th century, given 'Dampfer' - steamboat) Ottoman-style suit, perhaps of wool or cotton, with a vest and trousers. He is also described as being naked at one point, and later carries his 'Anzug und Geld' into the horse.
Wants: Initially driven by a desire for exploration ('find the other end of this world'). Later, his sole motivation becomes to find and marry the youngest Peri girl.
Flaw: Naivety and impulsiveness (opening the forbidden door, trusting the stone collectors initially), and an overwhelming, almost obsessive, love that leads to his ultimate demise.
Transforms from an adventurous ruler to a man obsessed with a magical love, enduring immense suffering for it, only to find tragic loss and death.
Adventurous, determined, somewhat naive (initially), persistent, deeply romantic, and ultimately tragic.
The White-Bearded Old Man
A robust and beautiful old man, with a full, long white beard, suggesting wisdom and a benevolent nature. He lives in a remote castle and has authority over birds.
Attire: Likely wears simple but dignified robes, perhaps of a light, flowing fabric like linen or fine wool, in natural colors such as cream, grey, or light blue, befitting his secluded life and wisdom. He is a 'Padischah der Vögel', suggesting a connection to nature rather than earthly royalty.
Wants: To protect his castle and its secrets, and to guide Dschihanschah, albeit with warnings.
Flaw: His warnings are sometimes ignored, leading to Dschihanschah's troubles.
Remains largely unchanged, serving as a constant source of guidance and aid to Dschihanschah.
Wise, benevolent, protective, knowledgeable about the magical world, and patient.
The Youngest Peri Girl
Of ethereal beauty, she is a Peri, a mythical being often depicted as a fairy or spirit. Her beauty is so profound it causes Dschihanschah to lose consciousness. She transforms from a dove.
Attire: When she transforms from a dove, she sheds a 'Hemd' (shirt/chemise), which is her magical garment. When human, her clothing would be of the finest, most delicate fabrics, perhaps shimmering silks or gossamer, in soft, ethereal colors, befitting a Peri princess. Later, as Dschihanschah's wife, she would wear royal attire of the Peris, likely richly embroidered and flowing.
Wants: To maintain her freedom and return to her family, and later, to test Dschihanschah's love and commitment by making him seek her in her homeland.
Flaw: Her magical garment is her vulnerability, as its loss prevents her from transforming back into a dove.
From a mysterious, unattainable beauty, she becomes Dschihanschah's beloved wife, then a challenging figure who tests his devotion, and finally, a tragic victim.
Ethereal, beautiful, initially mysterious, playful (in her escape), and ultimately loyal to her family and her own conditions for love.
The Peri Father
The ruler of the Peris, implying a majestic and powerful appearance, though not explicitly detailed. He would possess an aura of authority and otherworldliness.
Attire: As the Padischah of the Peris, he would wear magnificent, flowing robes of the finest, most magical fabrics, perhaps embroidered with celestial patterns or jewels, in rich, deep colors like sapphire or emerald.
Wants: To ensure his daughter's happiness and to test the worthiness of her suitor.
Flaw: His love for his daughter makes him susceptible to her wishes.
He accepts Dschihanschah as his son-in-law after Dschihanschah proves his devotion.
Powerful, wise, loving towards his daughter, and ultimately just (accepting Dschihanschah as his son-in-law).
The Stone Collectors
Rough, hardy men, accustomed to manual labor in mountainous regions. Their appearance would be weathered and practical.
Attire: Simple, durable peasant or mountain-dweller clothing, likely made of coarse wool or linen, in earthy tones. Practical for physical work.
Wants: To acquire the valuable stones from the mountaintop by tricking others.
Flaw: Their greed makes them untrustworthy.
They remain static, serving as an initial obstacle and a lesson in caution for Dschihanschah.
Deceptive, opportunistic, greedy.
The Emerald Bird
A large, powerful bird, specifically named the 'Smaragdvogel' (Emerald Bird), suggesting its plumage is a vibrant green, perhaps with iridescent qualities. It is capable of long-distance flight.
Attire: Its natural plumage is its 'wardrobe', consisting of brilliant emerald-green feathers.
Wants: To fulfill the requests of the Bird-Padischahs.
Flaw: Its knowledge of the Peri-land is limited to its border.
Serves its purpose by transporting Dschihanschah and providing information.
Knowledgeable, helpful (when asked), and capable.
The Wolf
A wild wolf, likely large and powerful, with a predatory appearance. Its fur would be coarse and natural, perhaps grey or brown.
Attire: Its natural fur coat.
Wants: Hunger and survival.
Flaw: None apparent in the story, as it successfully kills its prey.
Appears suddenly as a force of nature, causing the tragic climax.
Instinctual, predatory, savage.
Locations
Coastal Village
A village reached after a long sea voyage, implied to be near a coast. It has an active town crier.
Mood: Initially welcoming and bustling, later reveals a mysterious, dangerous undertone.
Dschihanschah first arrives, is offered a strange job, and is led to the mountains for the horse ritual.
Rocky Mountain Peak
A high, desolate, rocky mountain peak, inaccessible by conventional means, where giant birds nest and tear apart prey. The ground is littered with valuable stones.
Mood: Desolate, dangerous, awe-inspiring, mysterious.
Dschihanschah is carried here inside a horse carcass, escapes the birds, and discovers the valuable stones.
Castle of the White-Bearded Elder (Vogelpadischah's Castle)
A secluded castle, difficult to find, housing a wise, white-bearded elder. It contains many rooms, but one forbidden room holds a magical rose garden with a water basin where Peris transform from doves.
Mood: Mysterious, enchanting, isolated, with a sense of hidden magic.
Dschihanschah finds refuge here, discovers the Peris, and later returns to seek help in finding his lost love.
Periland Palace
The grand palace of the Peri King, father of Dschihanschah's beloved. It is a place of magic and celebration, reached by flying on giant birds.
Mood: Magical, opulent, celebratory, filled with wonder.
Dschihanschah finally reaches this land, marries the Peri princess, and fulfills his quest.
Desolate Meadow (Tragic End)
An isolated, desolate land with meadows and pastures, where the Peri princess and Dschihanschah briefly stop during their aerial journey. It is near a forest and a body of water.
Mood: Foreboding, tragic, isolated, melancholic.
The Peri princess is killed by a wolf, leading to Dschihanschah's ultimate despair and death.