DIE GESCHICHTE VON DER SCHWARZEN SCHLANGE

by Friedrich Giese · from Türkische Märchen

fairy tale transformation hopeful Ages 8-14 2899 words 13 min read

Adapted Version

CEFR A1 Age 5 709 words 4 min Canon 20/100

Once upon a time, in a faraway land, there lived a good King. He wished for a child more than anything. The King was old. He had no child. He talked to The Advisor. The Advisor said: "Do not worry, King. We will go on a trip. We can find a wise person." They went out. They met The Wise Man. The Wise Man knew the King's wish. He gave the King a magic apple. "Eat half, give half to The Queen," he said. "You will have a son." The Wise Man disappeared. The King was happy.

The King and The Queen ate the apple. Soon, The Queen had a baby. But it was a black snake! The snake scared everyone away. No one knew what to do. A Mean Stepmother had a kind girl. The Mean Stepmother sent The Kind Girl. The Kind Girl felt sad. She talked to her heart. A wise voice told her: "Take milk in a box. Hold it to the snake." The Kind Girl did this. The snake came out. It went into the box. The Kind Girl closed the box. She gave it to The King. The King was very surprised. He gave her gifts.

Prince Snake grew in the box. He needed to learn. He needed a teacher. The King sent teachers. Prince Snake scared away all the teachers. No one wanted to teach him. The King asked The Kind Girl. The Kind Girl felt scared. She talked to her heart. The wise voice told her: "Take forty-one rose stems. Hit the snake with them." The Kind Girl went to Prince Snake. She opened a book. She taught him. Prince Snake tried to scare her. She hit him with a rose stem. Prince Snake calmed down. He learned well.

Prince Snake was older now. He needed a wife. The King found princesses. Prince Snake scared away all the princesses. No one wanted to marry him. The King asked The Kind Girl to marry Prince Snake. The Kind Girl was very kind. She said yes. She would marry Prince Snake. She was brave. She was not scared. She wanted to help Prince Snake.

The Kind Girl talked to her heart. The wise voice told her: "Wear special magic clothes. Wait for Prince Snake." The Kind Girl wore the magic clothes. Prince Snake came to her room. He shed his snake skin. A handsome young man stood there. He was Prince Bachtijar. The Kind Girl quickly burned the snake skin. The magic was strong. Prince Bachtijar was free. He was not a snake anymore. He was a handsome prince. He smiled at The Kind Girl. They were happy.

Prince Bachtijar was very happy. He was free from the snake magic. But a big, magical bird watched him. The Big Magical Bird was not kind. It took Prince Bachtijar away. It flew far, far away. It took him to a secret place. The Kind Girl was very sad. Prince Bachtijar was gone. She missed him much.

The Kind Girl was sad. She loved Prince Bachtijar. She wanted to find him. She was brave and strong. She left the castle. She went on a long trip. She walked over high hills. She walked through green valleys. She looked for Prince Bachtijar always. Her heart felt strong. She would find him. She was not afraid to go alone. She knew her love was true. She kept walking, day by day.

The Kind Girl walked a long time. She found a quiet place. It was a secret cave. She saw Prince Bachtijar there. He was sleeping. He was hiding from the bird. He woke up. He was so happy to see her. The Big Magical Bird came near. Prince Bachtijar hid The Kind Girl. He kept her safe from the bird. They were together again. They were very happy.

Prince Bachtijar took The Kind Girl. They went to his family. His mother, The Queen, was very kind. She welcomed The Kind Girl. Soon, The Kind Girl had a baby boy. They named him Havbetjar. Havbetjar was a sweet baby. Everyone was happy for them.

The Big Magical Bird still watched. Prince Bachtijar must hide from it. He visited his baby at night. He came to see Havbetjar

Original Story 2899 words · 13 min read

14. DIE GESCHICHTE VON DER SCHWARZEN SCHLANGE

Die Geschichtenüberlieferer und die Märchenerzähler berichten folgendes.

In alten Zeiten lebte ein gerechter Padischah. Dieser Padischah hatte keine Nachkommenschaft und war sehr alt. Deswegen rief er eines Tages seinen Vezir und sagte: „Mein Vezir, ich bin sehr alt geworden und habe keinen Sohn. Wenn ich sterbe, wird mein Thron und meine Krone Fremden zufallen.“ Der Vezir sagte: „Mein Padischah, Gott möge Euch langes Leben geben, deswegen bekümmert Euch nicht. Morgen wollen wir uns verkleiden und uns auf die Reise begeben. Vielleicht treffen wir jemand, dessen Gebet heilkräftig ist, so daß Gott, der Erhabene, Euch Nachkommen schenkt.“

Dem Padischah schien das gut und so verkleideten sie sich am folgenden Tage und verließen am Morgen das Schloß, um spazieren zu gehen. Nachdem sie etwas gegangen waren, kamen sie an eine Quelle. Um sich auszuruhen, rasteten sie dort. Auf einmal sahen sie, daß von der gegenüberliegenden Seite ein weißbärtiger, majestätischer Derwisch kommt, der einen weißen Mantel trug. Dieser Derwisch begrüßte sie: „Heil sei über Euch, mein Padischah.“

Nachdem der Padischah seinen Gruß angenommen hatte, sagte er: „Nun, Großvater Derwisch, da du weißt, daß ich ein Padischah bin, weißt du auch, was ich für ein Verlangen im Herzen trage.“ Der Derwisch zog aus seinem Busen einen Apfel und sagte zum Padischah: „Mein Padischah, nimm diesen Apfel, gib die Hälfte deiner Gemahlin, die andere Hälfte iß du, und Gott wird euch einen Sohn geben.“ Damit verschwand der Derwisch.

Die nahmen den Apfel und kehrten in ihr Schloß zurück. Am Abend aß der Padischah die eine Hälfte des Apfels und die andere seine Gemahlin, dann vollzogen sie den Beischlaf, und die Königin wurde schwanger. Nach neun Monaten und zehn Tagen bekam sie die Wehen und man rief die Hebamme. Als die Königin ihre Leibesfrucht zur Welt bringt, sieht man, daß es eine schwarze Schlange ist, die sogleich in dem Augenblick, wo sie geboren ist, die Hebamme beißt und tötet. Man ruft eine zweite Hebamme, auch die tötet sie. Im ganzen Reiche gab es keinen, den sie nicht getötet hätte. Die Eunuchen des Harems suchen an allen Türen eine Hebamme. Sie kommen an die Tür eines Hauses und sagen: „Mutter, ist hier keine Hebamme?“

Nun hatte diese Frau eine Stieftochter, der sie sehr feind war. Sie sagte: „Meine Söhne, ich habe hier eine Tochter. Die ist Meister in der Hilfe beim Kindergebären.“

Als sie das hörten, sagten sie: „Mutter, gib deiner Tochter die Erlaubnis, daß sie mit uns in das Schloß gehe.“ Die Frau rief das Mädchen und sagte: „Meine Tochter, man hat dich aus dem Schloß gerufen, gehe und hilf der Königin bei der Geburt.“ Das arme Mädchen stand wohl oder übel auf. Unterwegs kam sie am Grabe ihrer Mutter vorbei und sagte: „Mütterchen, Mütterchen, meine Stiefmutter schickt mich in das Schloß, um das Kind gebären zu helfen, jetzt gehe ich in den Tod. Mütterchen, hilf mir!“

Da kommt aus dem Grabe eine Stimme: „Meine Tochter während du in das Schloß gehst, tue Milch in eine Kiste und, wenn du zur Königin gehst, mußt du die Milch vor sie halten. In ihrem Bauche ist eine schwarze Schlange. Wenn sie herauskommen und sich auf dich stürzen will, nimm die Kiste und, sobald die Schlange hineingefallen ist, schließe den Deckel und gib sie dem Padischah.“

Das Mädchen freute sich, nahm eine Kiste, ging damit zum Schloß und kam zur Königin. Als diese ihre Leibesfrucht gebären wollte, kam aus ihrem Bauche eine schwarze Schlange und wollte sich auf das Mädchen stürzen. Da hielt das Mädchen ihr die Milchkiste entgegen, die Schlange fiel hinein. Das Mädchen schloß den Deckel und brachte sie dem Padischah. Als der Padischah das sah, wunderte er sich sehr und gab dem Mädchen sehr viel Bachschisch. Das Mädchen verließ das Schloß, ging nach Hause und gab den vom Padischah erhaltenen Bachschisch der Frau.

Die wollen wir nun verlassen und uns zu dem in der Kiste liegenden Prinzen wenden. Eine Sklavin wurde für ihn bestimmt. Jeden Tag gab man ihm Mark und ernährte ihn damit.

Als der Prinz vier oder fünf Jahre alt wurde, sagte er zu der Sklavin: „Sage meinem Vater, er soll mich in die Schule schicken.“ Darauf ging die Sklavin zum Padischah und sagte: „Mein Herr, der Prinz möchte in die Schule geschickt werden.“ Der Padischah sagte: „Sehr schön“ und rief am nächsten Tage einen Lehrer. Als der kommt, holt er die schwarze Schlange aus dem Kasten heraus. Während sie dem Lehrer gegenüber liegt und er sie unterrichtet, beißt sie ihn. Er stirbt sofort. Ein anderer Lehrer wird gerufen. Auch den tötet sie.

Kurz, auf der Erde bleibt kein Lehrer übrig; alle tötet sie. Eines Tages beruft der Großvezir eine Versammlung und sagt: „Mein Padischah, die Hebamme des Prinzen, wer sie auch sei, muß ihn unterrichten. Ein anderer kann das nicht.“

Dies Wort gefiel dem Padischah, und er schickt seine Diener zu der Hebamme. Als das Mädchen von Hause geht, geht es zum Grabe seiner Mutter, wehklagt und sagt: „Mütterchen, Mütterchen, ich habe so gehandelt, wie du mir beschrieben hast. Ich habe die Schlange herausgezogen. Jetzt sucht man einen Lehrer, sie zu unterrichten. Alle Lehrer hat sie gebissen und getötet. Nun ruft man mich. Ich weiß nicht, was ich tun soll.“ Da kommt eine Stimme aus dem Grabe: „Meine Tochter, fürchte dich nicht! Brich einundvierzig Rosenstämme ab. Wenn du zu der Schlange gehst und sie sich auf dich stürzt, schlage sie mit den vierzig, und mit dem einen stich sie.“

Nachdem das Mädchen einundvierzig Rosenstämme genommen hat, geht sie ins Schloß in das Zimmer, wo der Prinz sich befindet. Sofort holt man die schwarze Schlange aus der Kiste und bringt sie zum Mädchen. Das Mädchen öffnet das Buch, das den Koranabschnitt enthält, und unterrichtet sie. Wenn die Schlange sich auf sie stürzen will, schlägt das Mädchen sie mit dem Stock. Der Prinz beruhigt sich etwas und auf diese Art unterrichtet sie ordentlich den Prinzen. Man bringt dem Padischah die frohe Nachricht: „Der Prinz hat ausgelernt.“ Der Padischah geht hin, gibt dem Mädchen reichlich Geld. Das Mädchen nimmt das Geld, geht nach Hause und gibt das Geld seiner Stiefmutter.

Wir wollen nun diese verlassen und uns zum Prinzen wenden. Nachdem der Prinz vierzehn oder fünfzehn Jahre alt geworden ist, geht er eines Tages zu seinem Vater und sagt: „Vater, verheirate mich.“

Wohl oder übel nimmt der Vater ein Mädchen und verheiratet sie mit ihm. Nachdem man sie ins Hochzeitsgemach gebracht hat, sticht die Schlange das Mädchen und tötet sie. Am Morgen sieht man, daß das Mädchen tot ist. Wir wollen die Geschichte kurz machen. Wieviel Mädchen man ihm auch gibt, er tötet sie alle, so daß auf der Erde kein Mädchen mehr bleibt.

Eines Tages ruft der Großvezir einen Ministerrat zusammen und sagt: „Mein Padischah, so geht es nicht weiter. Gebt ihm das Mädchen, das ihn unterrichtet hat. Eine andere fruchtet nicht.“ Das Wort gefiel dem Padischah und er benachrichtigte das Mädchen.

Das Mädchen geht von Hause zum Grabe seiner Mutter, wehklagt und sagt: „Mütterchen, Mütterchen. Ich habe ihn unterrichtet, wie du angegeben hast. Jetzt will man mich ihm verheiraten. Ich weiß nicht, was jetzt aus mir wird.“ Während sie wehklagt, kommt aus dem Grabe eine Stimme: „Meine Tochter, fürchte dich nicht, nimm die Haut von vierzig Stachelschweinen und ziehe sie an. Wenn die schwarze Schlange, nachdem du das Hochzeitsgemach betreten hast, kommt und dich angreift, sich dann sticht und sagt: ‚Zieh dich aus,‘ dann mußt du sagen: ‚Zieh du auch deine Kleider aus, dann werde ich meine auch ausziehen.‘ Fängt dann die Schlange an, ihre Haut auszuziehen, und ist sie damit fertig, dann wirf die Haut in ein Kohlenbecken und verbrenne sie, dann wird die Schlange ein Jüngling, schön wie der Mond am vierzehnten. Danach sei ihm willfährig.“

Das Mädchen geht, nimmt die Haut von vierzig Stachelschweinen, zieht sie an und geht ins Schloß. Sogleich verheiratet der Padischah sie mit dem Prinzen und bringt sie ins Hochzeitsgemach. Das Mädchen zündet ein Kohlenbecken an und läßt es vor der Tür des Zimmers und tritt ein.

Die Schlange kommt herein, stürzt sich auf das Mädchen, sticht sich an der Stachelschweinhaut und sagt: „Mädchen, zieh deine Kleider aus.“ Das Mädchen sagt: „Zuerst zieh du deine Kleider aus, dann werde ich meine ausziehen.“ Da fängt der Prinz an, seine Kleider völlig auszuziehen. Als er sie ausgezogen hat, nimmt das Mädchen die Kleider, wirft sie ins Feuer und verbrennt sie. Da sieht sie, daß er ein Jüngling, schön wie der Mond am vierzehnten, ist. Das Mädchen zieht seine Kleider aus, ist dem Prinzen willfährig, und sie umarmen sich. Am Morgen kommen der Vater und die Mutter des Prinzen und wundern sich, als sie das sehen, und danken Gott sehr.

Der Prinz und das Mädchen lebten lange Zeit miteinander. Eines Tages geht der Prinz zu seinem Vater und sagt: „Vater, ich will jetzt in die Fremde gehen. Wenn Gott will, komme ich in zwei Monaten ungefähr wieder“, steht auf, geht zum Mädchen, küßt sie auf die Augen, verabschiedet sich und verläßt das Schloß. Nach einem Monat schickt er seiner Mutter einen Brief.

Die Sklavinnen in dem Schloß waren auf das Mädchen neidisch, schrieben, um es zu töten, einen Brief, legten ihn in den Brief des Prinzen und gaben ihn der Königin. Die Mutter denkt: „Von meinem Sohn ist ein Brief gekommen, öffnet ihn und sieht, daß zwei Briefe darin sind. Sie liest den ersten: er enthält nur Grüße. Sie öffnet den andern und liest ihn. Darin steht geschrieben: „Schlagt meiner Frau die Hände und Füße ab und werft sie hinaus.“ Als die Mutter das las, wunderte sie sich. Nun hatte das Mädchen an der Tür gehorcht, tritt ein und sagt: „Mutter, bevor mir die Hände und Füße abgeschlagen werden, will ich gehen.“ Dann verläßt sie das Schloß und geht in die Berge.

Nach einiger Zeit kommt sie an einen Ort, wo Särge stehen, sie tritt ein und legt sich schlafen. Als sie sich umsieht, erblickt sie in einem Sarge neben sich, einen Jüngling liegen. Der Jüngling steht auf, geht zum Mädchen und sagt: „Heh, Mädchen, wie bist du hierher gekommen, ohne dich zu fürchten? Jetzt wird eine Taube kommen. Wenn die dich hier sieht, tötet sie dich. Aber komm her, ich werde dich in diesem Sarge verstecken.“ Er nimmt das Mädchen, geht an den Platz, wo die Särge stehen, dort umarmen sie sich und vereinen sich. Da wurde das Mädchen von diesem Jüngling schwanger. Dann geht der Jüngling in seinen Sarg und legt sich schlafen. Nach einiger Zeit kommt eine Taube und bringt dem Jüngling Nahrung und fliegt wieder davon. Kurz, er ißt mit dem Mädchen von der Nahrung, die der Vogel gebracht hat, und sie leben vergnügt. Als die Zeit zu gebären für das Mädchen kommt, sagt der Jüngling: „Mädchen, jetzt gehe auf diesem Wege gerade aus. Dann kommt eine Quelle. An diese Quelle setze dich. Vor ihr ist ein Palast. Von dort kommt ein Mädchen, um Wasser zu holen. Du mußt ihr sagen: ‚Bachtijars wegen nehmt mich in das Haus, ich werde gebären.‘ Sie werden dich aufnehmen und du wirst in meinem Zimmer niederkommen, dann werde ich kommen und dem Kinde einen Namen geben.“

Das Mädchen stand auf, ging zu der beschriebenen Quelle, stieg auf den Stein und wartete. Nach einiger Zeit kommt aus dem Palast eine Sklavin mit schön gearbeiteten Holzschuhen und zwei Wasserbehältern in ihren Händen, um Wasser zu holen. Als das Mädchen die Sklavin sieht, sagt sie: „Ach, Schwester, Bachtijars wegen nehmt mich auf, ich werde gebären.“ Die Sklavin ging ins Schloß und erzählte es der Königin. Die sagte: „Ach, meine Tochter, die Dame kennt meinen Sohn Bachtijar und hat auch bei ihm geschworen, sofort bringe sie her.“ Die Sklavin ging wieder zu dem Mädchen und sagte: „Ach, Schwester, ich habe es der Herrin gesagt. Sie will dich sehen. Komm, wir wollen gehen.“ Sie gehen in das Schloß, steigen die Treppen hinauf und das Mädchen geht zu der Königin. Das Zimmer ihres Sohnes Bachtijar war leer. Sie bringt das Mädchen ordentlich in dem Zimmer unter. Dort kommt sie nieder und bringt einen allerliebsten Jungen zur Welt. Um Mitternacht kommt der Jüngling und sagt: „Meine Prinzessin, mein Sohn soll Havbetjar heißen.“ Dann geht er wieder. In der zweiten Nacht legt die Schwester des Jünglings das Kind in die Wiege. Als sie es zum Schlafen gebracht hat, kommt der Jüngling und fragt: „Meine Prinzessin, was macht mein Havbetjar?“ Das Mädchen antwortete: „Deine Schwester wiegt ihn, er schläft, mein Bachtijar.“ Nun hörte der Jüngling seine Schwester von innen und geht weg. Am nächsten Morgen geht die Schwester hin und erzählt der Mutter und der älteren Schwester alles. Die Mutter sagt: „Ach, mein Sohn ist mir seit seiner frühsten Kindheit genommen. Das Mädchen, das wir aufgenommen haben, ist in sein Zimmer gekommen, und sie pflegen dort der Liebe. Aber morgen in der Nacht werde ich kommen und das Kind wiegen.“ In der zweiten Nacht kommt die älteste Schwester des Jünglings ins Zimmer und wiegt das Kind. Als das Mädchen hinausgegangen ist, kommt der Jüngling und sagt: „Meine Prinzessin, was macht mein Havbetjar?“ Das Mädchen sagt zu Bachtijar: „Deine ältere Schwester wiegt es, es schläft.“ Die ältere Schwester des Jünglings hatte von innen gelauscht. Dann geht der Jüngling. Am Morgen geht sie in das Zimmer des Mädchens und ist sehr freundlich mit ihr. An der Decke des Zimmers nagelten sie einen schwarzen Stoff, aus einem Stück, und ließen darauf aus ausgestreuter Bronze dreieckige Sterne machen. Um Mitternacht kam der Jüngling und sagte: „Meine Prinzessin, was macht mein Havbetjar?“ Das Mädchen sagte: „Deine Mutter wiegt ihn, er schläft, mein Bachtijar.“ Sogleich kommt seine Mutter aus dem Zimmer, umarmt den Sohn und nimmt ihn hinein. Der Jüngling sagt: „Mutter, ich will nun wieder an meinen Platz gehen. Wenn der Vogel sieht, daß ich hierhergegangen bin, tötet er mich.“ Die Mutter sagte: „Mein Sohn, es ist noch früh. Sieh, die Sterne stehen noch.“ Der Jüngling hielt das für wahr und sie setzten sich mit der Mutter hin. Am Morgen kommt der Vogel, schlägt ans Fenster und sagt: „Heh, mein Bachtijar, die Mauer, die ich berührt habe, soll einfallen.“ Kaum sagt er das, da fällt die Mauer mit Krachen ein. Der Vogel sagt wieder: „Die Zweige, auf denen ich sitze, sollen vertrocknen.“ Da trocknet der Baum ein und seine Blätter fallen ab. Während der Vogel so aus Wut immer weiter sprach, zerplatzte er.

Da sagte der Jüngling: „Gott sei Dank, der Vogel ist tot und ich bin gerettet.“ Die Mutter umarmte ihren Sohn und küßte ihn auf die Augen und verheiratete dies Mädchen mit ihm. Vierzig Tage und vierzig Nächte dauerten die Hochzeitsfestlichkeiten. In der Nacht auf den einundvierzigsten Tag führte man Bachtijar in das Brautgemach. Dort vergnügten sich die beiden.

Nach einigen Monaten ging Bachtijar in das Kaffeehaus der Stadt und setzte sich dorthin. Die mögen nun dort sitzen. Wir wollen uns zum Prinzen wenden.

Als er von seiner Reise heimkehrte, ging er zu seiner Mutter, küßte ihr die Hand und fragte sie nach ihrem Befinden. Danach sagte sie: „Mein Sohn, du hattest einen Brief geschrieben, wir sollten dem Mädchen Arme und Beine brechen. Als das Mädchen das hörte, kam sie zu mir und sagte: ‚Mutter, bevor du mir Hände und Beine brichst, will ich gehen‘, verließ das Schloß und ging in die Berge. Ist es nicht schade um das Mädchen? Warum hast du das getan?“

Als der Prinz das hörte, sagte er: „Aber Mutter, ich habe derartiges nicht geschrieben. Da ist sicherlich eine Feindseligkeit im Spiele. Danach soll mir nun der Aufenthalt hier verwehrt bleiben.“

Dann ging er weinend weg in die Berge, um das Mädchen zu suchen. Schließlich kam er in das Land Bachtijars und kehrte am Abend in das Kaffeehaus der Stadt ein. Er grüßte und setzte sich. Nun war auch gerade Bachtijar in dem Kaffeehause. Als der Prinz den Leuten dort diese Angelegenheit erzählte, vernahm Bachtijar die Sache. Sofort ging er zu dem Prinzen und fing an ihn genau auszufragen. Nach einiger Zeit verstand er alles. Er sagte: „Mein Prinz, besuchen Sie mich. Wir wollen eine Schale Suppe miteinander trinken.“ Der Prinz sagte: „Komm, wollen gehen.“ Sofort verließen sie das Kaffeehaus, gingen in den Palast und blieben in einem Zimmer. Nachher aßen sie die Mahlzeit und nachdem sie es sich bequem gemacht hatten, erzählte Bachtijar dem Prinzen die Sache von Anfang bis zu Ende. Dann ging Bachtijar aus dem Zimmer und sagte zu dem Mädchen: „Meine Prinzessin, der eben Angekommene ist dein erster Mann. Ich werde hineingehen und mich hinsetzen. Du überlege es dir, komme durch die Türe herein und gehe zu dem, den du von uns beiden willst, und setze dich da hin. Aber wisse, wenn du weggehst, werde ich dir das Kind nicht geben sondern hier behalten.“ Da trat er ein und setzte sich auf das Polster. Sie sah durch den Spalt der Türe. Als sie den Prinzen sah, trat sie ein, ging sofort zu dem Prinzen und setzte sich neben ihn. Als Bachtijar dies sah, sagte er: „Gott möge seinen Segen geben, mein Prinz“, blieb nicht mehr länger im Zimmer und ging hinaus.

Der Prinz blieb die Nacht dort, am Morgen nahm er das Mädchen mit sich und brachte es ins Schloß. Das Mädchen erzählte die ganze Sache dem Prinzen. Dann wurde in der Nacht von neuem die Ehe geschlossen. Vierzig Tage und vierzig Nächte dauerten die Hochzeitsfestlichkeiten. In der Nacht auf den einundvierzigsten Tag trat er in das Hochzeitsgemach und die beiden Verliebten erreichten ihr Verlangen. Die Geschichte ist damit nun auch aus und damit Schluß.


Story DNA

Moral

Even when faced with seemingly insurmountable obstacles and betrayals, patience and courage can lead to a destined happiness.

Plot Summary

A childless Padishah receives a magical apple, resulting in a son born as a black snake. A kind stepdaughter, guided by her deceased mother, safely delivers and later teaches the snake-prince. After he kills all his brides, she is forced to marry him, but with her mother's help, she transforms him into a handsome youth, Bachtijar, who is then abducted by a magical bird. The stepdaughter, abandoned by her first husband, finds Bachtijar, gives birth to their son, and helps free Bachtijar from the bird's curse. Eventually, her first husband finds them, and she chooses to return to him, fulfilling her destiny and finding lasting happiness.

Themes

destinyperseverancedeceptiontrue love

Emotional Arc

suffering to triumph

Writing Style

Voice: third person omniscient
Pacing: episodic
Descriptive: sparse
Techniques: repetition, direct address to reader

Narrative Elements

Conflict: person vs supernatural
Ending: happy
Magic: magical apple, talking black snake, voice from the grave (ghostly mother), magical transformation (snake to human), magical bird (abductor and curse-holder), magical destruction of the bird
the black snake (cursed prince)the apple (magical conception)the porcupine skins (transformation catalyst)the magical bird (antagonist/curse)

Cultural Context

Origin: Turkish
Era: timeless fairy tale

This story reflects common motifs in Middle Eastern folklore, including magical transformations, guidance from the deceased, and the importance of destiny and familial roles within a royal court.

Plot Beats (14)

  1. An old Padishah, childless, consults his Vezir and encounters a Derwisch who gives him a magical apple to conceive a son.
  2. The Queen gives birth to a black snake that kills every midwife, until a kind stepdaughter, guided by her deceased mother's spirit, safely captures it in a milk box.
  3. The snake-prince kills every teacher, until the stepdaughter, again guided by her mother, successfully teaches him using rose stems.
  4. The snake-prince kills every bride, until the stepdaughter is forced to marry him.
  5. The stepdaughter, following her mother's instructions, wears forty porcupine skins, and when the snake-prince sheds his skin, she burns it, transforming him into a handsome youth.
  6. The transformed prince, now named Bachtijar, is abducted by a magical bird and taken to a hidden palace.
  7. The stepdaughter, pregnant with Bachtijar's child, is abandoned by her first husband (the snake-prince) due to a forged letter and wanders into the mountains.
  8. She finds a hidden place with coffins and a sleeping youth (Bachtijar), who hides her from the bird and later fathers her child.
  9. Guided by Bachtijar, she goes to a spring and is taken in by Bachtijar's mother, where she gives birth to their son, Havbetjar.
  10. Bachtijar secretly visits his son at night, but his family tries to catch him, eventually succeeding by deceiving him about the time of day.
  11. The magical bird, enraged by Bachtijar's capture, destroys itself, freeing Bachtijar from its curse.
  12. Bachtijar and the stepdaughter are married, and he later encounters her first husband (the snake-prince) in a coffeehouse.
  13. Bachtijar brings the snake-prince to his palace, and the stepdaughter chooses to return to her first husband, who takes her back to his kingdom.
  14. The snake-prince and the stepdaughter remarry, and they live happily ever after.

Characters

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The Padishah

human elderly male

A man of advanced age, likely with a dignified, perhaps slightly stooped, posture befitting his years and concern over his lack of an heir. His build would be regal, but not necessarily robust due to age.

Attire: Richly embroidered silk robes in deep jewel tones like sapphire or emerald, possibly a flowing thobe or kaftan, with gold thread work. He would wear a jeweled turban, perhaps with a prominent feather or aigrette, and soft leather slippers.

Wants: To secure an heir for his throne and prevent his lineage from ending.

Flaw: His advanced age and inability to conceive naturally, leading him to rely on external, sometimes dangerous, solutions.

He remains largely static, his primary concern being the succession, which is eventually resolved through the actions of others.

His jeweled turban and long white beard, signifying wisdom and royalty.

Just, concerned, hopeful, traditional, somewhat passive (in seeking solutions).

👤

The Vezir

human adult male

A man of mature age, likely of a lean or average build, reflecting his role as a trusted advisor. He would appear intelligent and observant.

Attire: Formal, but less ornate than the Padishah's. He might wear a dark, well-tailored kaftan or a long coat (jubbah) over trousers, made of fine wool or linen, with a simple, elegant turban or a fez. His attire would be practical for travel but still indicate his high status.

Wants: To serve his Padishah and ensure the stability and future of the kingdom.

Flaw: His loyalty might make him hesitant to question the Padishah's decisions, even when they lead to unusual outcomes.

Remains a consistent, supportive figure, initiating the quest for an heir and later suggesting the Stepdaughter as a teacher.

His dignified, neatly trimmed beard and elegant, but not overly ornate, turban.

Loyal, wise, resourceful, proactive, respectful.

👤

The White-Bearded Derwisch

human elderly male

A very old man, with a lean and perhaps slightly frail build, but possessing an aura of spiritual power and majesty. His movements would be slow and deliberate.

Attire: A simple, flowing white wool cloak or robe (khirqa), perhaps with a hood, indicating his ascetic lifestyle. No adornments or rich fabrics, emphasizing his detachment from worldly possessions.

Wants: To fulfill a divine purpose by assisting the Padishah.

Flaw: None apparent; he seems to be a conduit for divine will.

Appears briefly to deliver the magical apple and then vanishes, serving as a catalyst for the story's main events.

His long, flowing white beard and simple white cloak.

Mysterious, wise, benevolent, powerful (magically).

👤

The Queen

human adult female

A woman of regal bearing, likely of an age consistent with her elderly husband, but still possessing a dignified grace. Her build would be elegant.

Attire: Luxurious silk robes (e.g., a richly embroidered kaftan or abaya) in vibrant colors, adorned with gold thread and perhaps jewels. She would wear fine jewelry, such as necklaces, bracelets, and earrings, and soft slippers.

Wants: To bear an heir for her husband and the kingdom.

Flaw: Her inability to conceive naturally, making her vulnerable to unusual solutions.

She gives birth to the Black Snake/Prince and later becomes a loving mother to him, eventually helping to break his curse.

Her elaborate, jeweled headwear and rich silk robes.

Hopeful, maternal (despite the unusual birth), traditional.

👤

The Stepdaughter

human young adult female

A young woman of slender build, likely appearing somewhat weary or downtrodden due to her harsh life, but possessing an inner strength. Her height would be average.

Attire: Simple, worn peasant clothing: a long, plain linen dress or tunic in muted colors like beige, grey, or faded blue, possibly with a simple head covering (like a scarf or shawl) and sturdy, practical sandals or soft leather shoes. Her clothes would be clean but show signs of mending.

Wants: To survive her stepmother's cruelty, to help others, and eventually to find love and happiness.

Flaw: Her initial fear and submissiveness due to her stepmother's abuse.

Transforms from a downtrodden, fearful girl into a confident, beloved princess, guided by her mother's spirit, breaking curses and finding true love.

Her simple, practical clothing contrasting with her inherent grace, and the milk-filled box she carries.

Kind, obedient, resourceful, brave, compassionate, patient.

👤

The Stepmother

human adult female

A woman of average build, perhaps with a stern or harsh demeanor. Her appearance would reflect her unpleasant personality.

Attire: Practical but unadorned clothing, perhaps a dark, sturdy dress or tunic, indicating her focus on household management and lack of warmth. Her attire would be modest but not necessarily poor, reflecting her desire to appear respectable while being cruel.

Wants: To benefit from her stepdaughter's labor and misfortunes, and to maintain control over her household.

Flaw: Her greed and short-sightedness, which prevent her from seeing the long-term benefits of her stepdaughter's success.

Remains a static antagonist, her cruelty driving the stepdaughter's initial plight.

Her severe expression and unadorned, dark clothing.

Cruel, envious, manipulative, selfish, greedy.

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The Black Snake / The Prince (Bachtijar)

magical creature (snake) / human ageless (as snake) / young adult (as human) male

As a snake: a large, glossy black serpent, capable of rapid, aggressive movement. As a human: a handsome young man of regal stature, with a strong, athletic build. His height would be above average.

Attire: As a snake: none. As a human: fine, but practical, clothing befitting a prince who has lived somewhat independently. Perhaps a tunic and trousers made of fine linen or silk, in rich but not overly ornate colors, with soft leather boots. He might wear a simple, elegant head covering like a turban or fez.

Wants: To break his curse, to find love, and to live a normal life as a human.

Flaw: His curse, which makes him a snake and prone to violence, and his vulnerability to the magical bird.

Transforms from a dangerous snake into a loving human prince, breaks his curse, marries the Stepdaughter, and eventually returns her to her first husband, demonstrating honor and selflessness.

His transformation from a black snake into a handsome young man, and the magical bird that torments him.

Initially aggressive (as snake), intelligent, cursed, passionate, protective, honorable, decisive.

👤

The Other Prince

human young adult male

A young man of noble birth, likely with a strong and dignified presence, similar to Bachtijar but distinct enough to be recognized as a different individual.

Attire: Fine, elegant clothing befitting a prince, perhaps a richly colored silk tunic over trousers, with a matching turban and soft leather shoes. His attire would suggest wealth and status.

Wants: To find his lost wife, the Stepdaughter, and understand why she left.

Flaw: His trust in the letter, which was a deception, leading him to mistakenly believe his wife had betrayed him.

He embarks on a quest to find his wife, eventually reuniting with her and remarrying her, learning about the deception that separated them.

His determined expression as he searches for his lost love.

Determined, loving, honorable, persistent, somewhat naive (regarding the letter).

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The Magical Bird

magical creature (bird) ageless non-human

A large, imposing bird, possibly with dark, iridescent plumage, and sharp talons and beak. Its eyes would be intelligent and malevolent.

Attire: None, its natural plumage is its 'clothing'.

Wants: To keep Bachtijar (the Prince) cursed and under its control, preventing him from fully transforming or living a human life.

Flaw: Its own rage, which ultimately leads to its self-destruction.

Acts as a persistent threat to Bachtijar, ultimately destroying itself in a fit of rage, thereby breaking the curse.

Its dark, imposing form and its destructive pronouncements.

Malevolent, possessive, destructive, vengeful.

Locations

The Padishah's Palace

indoor Implied mild climate, as travel is common. No specific weather mentioned.

A grand, opulent palace, likely in an Ottoman or Persian architectural style, with richly decorated interiors, possibly featuring intricate tilework, domed ceilings, and large courtyards. Specific rooms mentioned include the Queen's birthing chamber, the Prince's room where he is kept in a box, and later, the room where the 'healer' girl teaches the snake-prince, and eventually the bridal chamber.

Mood: Initially one of concern and longing for an heir, then fear and chaos due to the snake-prince, later becoming a place of learning and eventually celebration.

The birth of the snake-prince, his early confinement and education, and later, the grand wedding festivities.

Ornate birthing chamber A wooden box/chest for the snake-prince Royal chambers for teaching Bridal chamber for wedding festivities Palace gates and courtyards

The Spring by the Roadside

outdoor morning Implied pleasant weather suitable for travel.

A natural spring located along a travel route, where the Padishah and Vezir stop to rest. It is a tranquil spot where they encounter the white-bearded Dervish.

Mood: Peaceful, mystical, and significant due to the divine encounter.

The Padishah and Vezir meet the Dervish who gives them the magical apple, promising an heir.

Natural spring with clear water Roadside setting Possibly some shade trees or rocks for resting

The Stepmother's House

indoor No specific weather mentioned.

A humble, ordinary house in the kingdom, likely a simple dwelling with basic furnishings, where the 'healer' girl lives with her cruel stepmother.

Mood: Oppressive and unwelcoming for the stepdaughter, reflecting her difficult life.

The stepmother sends her stepdaughter to the palace, intending for her to die, and later the girl returns with riches.

A simple door where eunuchs knock Basic living quarters

The Mother's Grave

outdoor morning, or whenever the girl visits No specific weather, but implies a natural, outdoor setting.

A burial site, likely a simple grave, where the 'healer' girl goes to seek guidance from her deceased mother. It is a place of solace and supernatural intervention.

Mood: Sacred, melancholic, and magically protective.

The girl receives crucial instructions from her mother's spirit, first on how to handle the snake-prince at birth, and later on how to teach him.

A simple grave mound or marker Surrounding natural elements like earth, grass, or possibly a lone tree

Bachtijar's Palace

indoor night (for the magical events), also daytime No specific weather mentioned.

A grand palace belonging to Prince Bachtijar, distinct from the Padishah's palace. It features a specific room with a black cloth ceiling adorned with triangular bronze stars, which serves as a magical trap for the bird-demon.

Mood: Initially loving and secretive, then tense and dangerous due to the bird-demon's threat, finally triumphant and celebratory.

The birth of Havbetjar, Bachtijar's nightly visits, the trapping and defeat of the bird-demon, and the eventual reunion of the princess with her first husband.

A specific room with a black cloth ceiling Triangular bronze stars scattered on the ceiling Windows that the bird-demon strikes Courtyards and other palace rooms