Sonniger Winter

by Edna Fern · from Venusmärchen: Geschichten aus einer andern Welt

fairy tale transformation whimsical Ages all ages 1752 words 8 min read

Adapted Version

CEFR A1 Age 5 354 words 2 min Canon 98/100

One cold winter day, I felt sad. The city was grey. I wanted a happy winter. I looked for joy. So I went outside. I walked fast.

I walked to the forest. Tall trees stood there. A river ran fast. The air felt cool and clean. I took a big breath.

My foot splashed in the river. Oh no! My feet got wet. Then I heard sounds. Birds sang, "Chirp, chirp!" The grass whispered, "Hello!" The river talked too.

Then I saw them. Tiny Little Thoughts came. They wore funny hats. They danced around me. They giggled and jumped. "We are your thoughts!" they said.

The Little Thoughts led me. We went to a secret place. Elves danced there. Gnomes with white beards played. Mr. Winter Sun smiled big. He laughed a loud laugh.

"Do not think hard," a Little Thought said. "We show you fun things!" They wanted play. They showed me magic. It was so fun.

Big trees came to the party. Oak trees came. Birch trees came. Willow trees swayed. They all danced with joy. They moved their branches.

More trees joined the fun. A very big tree led them. He was strong and tall. All the trees danced together. They had a happy party. They spun and swayed. It was loud.

A Little Thought came close. It whispered in my ear. "The sun makes sad things better. It brings warm light." The sun smiled.

Then I saw an Old Tree. It stood very tall. It looked a little sad. "I am tired," it said softly. "Storms hit me hard." It was strong.

I felt a bit cold then. I decided to go home. Some Little Thoughts stayed. They danced in the forest. Other Little Thoughts walked with me.

I looked back from a hill. The trees looked dark now. The ground looked cold. It was just a normal winter. The magic seemed gone. The fun was over. It felt quiet.

A quiet Little Thought spoke. "See with your heart, me. Use your mind to see. Then winter is always beautiful. You find warmth and wonder. It is inside you. Always."

Original Story 1752 words · 8 min read

Sonniger Winter.

Sie sagten, es sei Winter. Da ging ich hinaus, ihn zu begrüßen. Denn hier drinnen in der engen Stadt hat er ein gar häßliches Aussehen, rauchig und schmutzig, und er blickt dich an mit den Augen des Hungers. – Draußen aber lag der lachende Sonnenschein. War das der Winter? Er hat ja kein weißes Kleid an. Die Bäume recken ihre nackten Zweige kraus und zackig in den blauen Himmel hinein, und ihre Rinde schimmert rötlich, oder weiß, oder stahlgrau in der schwimmenden, flockigen Luft. Ah, die Luft! Das weitet die Brust – wie du mit einem tiefen Atemzug alle den Wald einhauchst, daß er die Stadt, die rauchige, schmutzige, in dir verzehrt! – Mein Fuß wühlt im langen, zottigen Gras. Wenn du nicht hinsiehst im Park, wo die glatten Wege sind, wo die feinen Karossen fahren, wo die Menschen auf ebenen Pfaden wandeln, dann meinst du im Wald zu sein – still ringsum, nur hohe Bäume, nur das Lispeln, das seltsame, traurige Lispeln in den nackten Zweigen, die ohne Blätter nicht rauschen und raunen können, wie sie im Sommer, im Herbst es thaten. Nur die Prärie vor dir, durch die sich das geschäftige Bächlein im Sonnenschein dahinschlängelt. Ein zaubrisch Bächlein – wie es lockt und winkt, eilig über die blanken, feuchten Steine kollert, und immer raunt und murmelt und erzählt – was es nur immer sagt? Ich klettere den Abhang hinunter, tiefgrün schimmert das Wasser von den bemoosten Steinen herauf. Einzelne ragen draus hervor, sie sehen mich lockend an – soll ich hinüber klettern auf den Springsteinen, zum andern Ufer des Bächleins, dorthin, wo stille, grüne Tannen stehen, wo es ganz einsam ist? – Da – mitten drin – du böser Nix, was hast du an dem Stein zu rütteln? Das hält ja so ein tappig Menschenkind nicht aus! Natürlich, da patsche ich mit den Füßen im Wasser – und nun schnell gesprungen, in den Sonnenschein, in das hohe Gras hinein, daß ich wieder trocken werde. Böser Bach mit deinem Nixen. – Aber was ist das? War es Zauberwasser, das mich berührt hat? – Der Wald ist lebendig geworden, die Bäume fangen an zu reden, ich verstehe, was die Vöglein zwitschern, die kleinen, grauen, die Waldvagabonden, die einzigen, die geblieben sind. Piep! sagen sie, uns ist's einerlei, ob die Blumen blühen und die Bäume Blätter haben. Dann bauen wir unser Nest in den kahlen Zweigen, und zwitschern von den zukünftigen Blüten, und die Nahrung – nun, die stehlen wir uns irgendwo – nur Freiheit, Freiheit wollen wir haben! – Au! sagt das Gras unter meinen Füßen, warum trittst du mich? – Ich bin nicht tot. Da, sieh' einmal her – Und wie ich dann die langen, zerzausten Haare vorsichtig zur Seite schiebe, da lugt frischer, grüner Klee schelmisch hervor. Der grüne, grüne Klee – Weißt du noch, grüner Klee, wie es war zur Sommerszeit?

Hat mir das Bächlein das Lied gegluckst? Haben's die kleinen Waldtramps gezwitschert? Hat es der Klee gelispelt – oder hauchten es die Sonnenstrahlen in die Welt hinein? Rings um mich singt es und klingt es. Und plötzlich trottet eine kleine Schar neben mir, putzige Gesellen mit feinen Gliederchen und lustigem Wesen. Sie laufen neben mir wie eine Schar Hündchen, sie klettern die platten Baumstämme hinauf und wiegen sich in dem weiten Geäst hurtig wie die Eichkätzchen, und sie tragen kleine Narrenkappen auf den Krausköpfchen, damit klingeln sie: Gedanken! Gedanken! Wir sind deine Gedanken. –

Aber, ihr flinken Gesellchen – Gedanken? Ich meinte Gedanken, die hätten schwere Köpfe, und Brillen auf der Nase, und gingen mit gewichtigen Schritten in den Büchern auf und ab spazieren. Was wollt ihr im Wald mit mir?

»Wir wollen hören, was er rauscht, was die Bäume sagen, und der Wind weht. Wir wollen sehen, wo der Winter ist? – Da, siehst du.« – Mitten auf der Wiese war das lange Gras fein säuberlich zur Seite gewachsen und hatte einem grünen Moosteppich Platz gemacht, der sich glatt und fein ausbreitete: »Sieh',« flüsterte mir ein Gedanke ins Ohr, »siehst du die Elfen tanzen, und die Gnomen mit den weißen, zottigen Bärten und den spitzen, haarigen Oehrlein? Wie die weißen Leiber der Winterelfen schimmern, wie ihre flockigen Schleier wehen und wie die Lüfte aufspielen zum Tanz. – Horch! Wie Schneeknirschen klingt's, und wie die Eiszapfen, wenn sie klirrend von den Bäumen brechen. Und siehst du, da mitten im Gewirr den sonnigen Winter stehn? Seine Augen glänzen und er lacht, daß die weißen Zähne aus dem feurigen Barte blitzen.« – In den starken Armen hält er die Winde; wie sie zappeln und die Backen aufblasen vor Wut, daß sie nicht loskommen können – da schlägt er den Nordwind und den Westwind mit den Köpfen zusammen, die bösen Gesellen, und stößt sie mitten unter das Elfengesindel, das sie jauchzend mit Tannenkränzen umwindet und fesselt; oben auf des sonnigen Winters Schultern aber steht der Südwind und stößt jubelnd ins Horn, daß es von den Bergen ringsum widerklingt. Und jauchzend fallen die Gedanken um mich herum in das tolle Treiben – so daß ich mich ordentlich schäme für sie – was sollen nur die Menschen davon denken? »Ihr solltet auch nicht denken, ihr Menschen,« lachten meine wilden Gesellchen – »denn wenn ihr denkt, dann denkt ihr immer was Dummes. Es wäre überhaupt viel besser, ihr dächtet gar nicht, und überließet es uns, euch plötzlich mit etwas Gescheitem durch den Kopf zu fahren – wie ein Blitz.«

»Da sieh' hin, die zwei Bäumchen, die da angewackelt kommen,« sagte ein spöttischer kleiner Gedanke und überschlug sich wie ein Kobold im Gras vor Vergnügen. »Du denkst, es wären Fichten, aber schau sie einmal an: sie kommen in kurzem Lauf, ein wenig vornüber, dahergetrottet, ihre Nadeln stehen zierlich nach beiden Seiten, wie lauter gewichste Schnurrbärtchen, die Kronen sind ihnen ins Gesicht gerutscht, so daß es aussieht, als wenn sie die großen Hüte bis tief auf die Nase sitzen hätten, und da die Zweige just ein bischen über dem Erdboden beginnen, scheint es, als hätten sie sich die schloddrigen Hosen sorgfältig aufgekrempelt. –

»Ei! wie die Herrchen laufen,« höhnt der lustige Gedanke und zupfte an ihren Nadeln, worauf sie sich wütend umdrehen und mit den jungen Birken, die sie als Spazierstöcke mit sich schleppen, nach ihm schlagen – »sie thun, als wollten sie dem sonnigen Winter eine Referenz machen, und dabei schielen sie doch nur nach den weißhäutigen Elfendirnen.«

Nun kommen sie von allen Seiten gewandert: die breitästigen Eichen, die schlanken Birken im weißen Hemdchen, knorrige Burschen vom Geschlecht der Baumriesen; und eine nackte Trauerweide tänzelt so lustig daher, daß die langen, fast bis auf die Füße hängenden Haarsträhne im Winde flattern. – Ei, sieh', wen haben wir hier? – Eine Prozession ehrbarer Herren in dunkelgrünen Röcken, die bis zur Erde reichen; und aus den stachligen Kapuzen schauen lustige Mönchsgesichter, und die Aeuglein blinzeln über die feisten Wangen hinweg nach den schlanken, grünen Nönnchen, die ihre Kiefernkleidchen gar züchtig geschürzt haben und sittsam kokett neben der Tannenprozession einhertrippeln. Voran schreitet ein baumlanger Tannenriese, stark wie Rabelais' Mönch Johann. »Halt da!« kommandiert er, »hübsch paarweise antreten!« und er bombardiert die letzten in der Reihe mit Tannenzapfen, damit sie ihn besser verständen – »und wem's nicht recht ist, hier im Wald, dem schlage ich die Knochen im Leibe entzwei!«

Da faßt ein Mönch je ein Nönnchen bei der Hand, und, die grünen Röcke ein wenig lüpfend, tänzeln sie im Menuettschritt über die Wiese hin zum lachenden, sonnigen Winter und beginnen artig zu psalmodieren, daß es in den Wald hineinschallt:

»Ei, so hört auf zu plärren,« dröhnt Bruder Johanns mächtige Stimme dazwischen –

Und mit tollem Jubel drehn sie sich mit im Elfenreigen, daß die grünen Kutten im Winde wehn.

»Hast du nun den Winter gefunden?« flüstert mir ein Gedanke ins Ohr, »sieh', wie die Sonne über ihm steht, lichtspendend, milde lächelnd, als ob all das Weh in der Welt nur ein Wassertröpfchen wäre, das sie lächelnd aufsaugt.«

»Sagtest du: Weh, kleiner Gedanke?« haucht es neben mir, »weißt du, was das ist?«

Ich wandte mich; da steht unter den hohen Bäumen des sonnigen Winters der allerhöchste und breitet seine mächtigen Zweige aus, als wolle er die Welt an seine Brust ziehn. »Sieh',« sagt er und senkt das starke Haupt, »meine Krone haben sie mir geraubt, der Sturm, als er hinzog mit seinen weißen Jägern über mein Reich – meine Aeste haben sie zerschlagen und die Augen mir geblendet. Weißt du, was es heißt, leben, und die Sonne nicht mehr sehn, nie mehr!«

Es geht ein Aechzen durch den zersplitterten Stamm, die Zweige bewegen sich schwankend hin und her – es ist, als wolle sich der Riese zur Erde neigen. Aber noch ist er stark, noch steht er aufrecht, bis der Sturm wieder einmal gegen ihn zu Felde zieht – und nur wie ein »Weh – das thut weh!« – zittert es durch die Luft.

Mich fröstelte es, die Sonne sank tiefer, ich ging dem Heimweg zu. Einzelne Gedanken blieben im Wald beim Tanz auf dem Elfenteppich, bei dem sonnigen Winter, andere sprangen mir flüsternd, raunend, kichernd zur Seite; bis zum Hügel hinauf, am Rand des Waldes, da waren sie verschwunden. Einige waren den eleganten Karossen nachgelaufen und guckten spöttisch grinsend in die Wagenfenster, andere hatten sich den Heimatlosen, vagabondierenden Menschenkindern angeschlossen, die unter den Büschen des sonnigen Winters ihr Nachtlager suchten. Nur Einer, ein ernsthafter, blasser, kleiner Geselle stand neben mir, als ich mich umwandte am Berg und mein Auge die Sonne suchte – wie seltsam! Die Sonne, die goldene, große, strahlende, hing herrlich am Himmel – aber der Wald, die Welt? Was eben noch leuchtete, schimmerte, in wunderbarsten Farben, das lag tot und kalt und schwarz zu ihren Füßen.

»Siehst du,« sagte der ernsthafte Gedanke neben mir, »so wollt ihr die Wahrheit suchen mit eurem Verstand und eurer Tüftelei, so seht ihr in die Sonne mit der Brille der kalten Berechnung auf der Nase – ja die Sonne steht dort am Firmament, strahlend, so himmlisch leuchtend, daß euer blödes Auge sie nicht ertragen kann, und die Welt, über die ihr die Wahrheit ergründen wollt, liegt schwarz und tot da. Aber schau dich um, schau mit der Sonne, schau dahin, wo nur die Strahlen der Sonne hindringen, wohin die Wahrheit ihr goldenes Licht wirft – siehst du nun, wie herrlich die Welt daliegt, in Farbe, in Glut gehüllt, verklärt? Fühle nur die weiche, flimmernde, golddurchglühte Luft, die dich mit linden Armen umfängt – schaue die jauchzende, die lebende, lichte Welt! –

Und weißt du nun, was Poesie ist?« flüsterte der ernsthafte, kleine Gedanke mir ins Ohr.


Story DNA

Moral

True beauty and understanding are found not through cold logic, but through open-hearted perception and imagination.

Plot Summary

Seeking an escape from the dreary city winter, the narrator ventures into nature. A magical encounter with a brook awakens their ability to understand the voices of the natural world, and their own thoughts materialize as playful companions. These 'Gedanken' lead the narrator to a hidden glade where a vibrant 'Sunny Winter' dances with elves and gnomes, joined by a whimsical procession of personified trees. Though an ancient tree reveals a deeper sorrow, the journey culminates in a profound realization: true understanding and the essence of 'Poesie' are found not through detached reason, but by embracing the world with imagination and warmth, transforming the narrator's perception of reality.

Themes

perception vs. realityimagination and wonderthe beauty of naturethe power of perspective

Emotional Arc

mundane to wonder to profound insight

Writing Style

Voice: first person
Pacing: slow contemplative
Descriptive: lush
Techniques: personification, metaphor, direct address to reader, stream of consciousness

Narrative Elements

Conflict: person vs self
Ending: moral justice
Magic: talking animals, personified nature (trees, grass, brook, wind), personified abstract concepts (thoughts, winter), elves and gnomes, magical brook water
the drab city winter vs. the 'Sunny Winter'the magical brookthe personified 'Gedanken' (thoughts)the ancient, suffering treethe sun as a source of truth and warmth

Cultural Context

Origin: German
Era: timeless fairy tale

The story reflects a common theme in German Romanticism, emphasizing the spiritual and emotional connection to nature over purely rational understanding.

Plot Beats (13)

  1. The narrator leaves the drab city winter to find a more beautiful winter in nature.
  2. They observe the bare trees and a lively brook, feeling the expansive air.
  3. Splashing in the brook, the narrator suddenly perceives nature speaking: birds, grass, and the brook itself.
  4. Their thoughts materialize as playful, cap-wearing beings who dance and chatter around them.
  5. The thoughts lead the narrator to a hidden glade where elves, gnomes, and a personified 'Sunny Winter' are dancing joyfully.
  6. The thoughts mock human thinking, suggesting it's better to let them provide sudden insights.
  7. Personified trees (firs, oaks, birches, willows) arrive, some comically, some majestically, to join the celebration.
  8. A procession of fir-monks and pine-nuns joins the dance, led by a boisterous fir-giant.
  9. A thought whispers to the narrator about the sun's gentle power to absorb the world's sorrow.
  10. An ancient, suffering tree speaks of its pain and blindness, revealing a deeper, more somber aspect of nature.
  11. Feeling a chill, the narrator begins to walk home, with some thoughts staying behind and others accompanying them.
  12. As the narrator looks back from a hill, the world appears dead and black under the brilliant sun when viewed with rational eyes.
  13. A serious thought explains that true understanding and beauty (Poesie) are found by looking with the sun's rays, embracing warmth and imagination, not cold calculation.

Characters

👤

The Narrator

human adult unknown

Unspecified, but capable of walking through rough terrain (long, shaggy grass, climbing down an embankment) and feeling the cold.

Attire: Unspecified, likely practical clothing suitable for a walk in a German winter landscape, though not explicitly described.

Wants: To escape the 'ugly, smoky, dirty' city winter and find the true, 'laughing' winter in nature; to understand the world beyond superficial appearances.

Flaw: Susceptible to the cold and the harsh realities of life, as evidenced by her shivering and the sudden shift in perception at the story's end.

Begins by seeking a more beautiful winter, experiences a profound imaginative journey where nature comes alive, and ends with a deeper understanding of truth, perception, and the nature of poetry, acknowledging both beauty and sorrow.

A solitary figure, perhaps with a slight, contemplative smile, standing amidst a vibrant, personified winter landscape, her gaze fixed on something unseen by others.

Curious, imaginative, open-minded, sensitive to nature, reflective, initially somewhat detached from the harsh reality of the city, but later affected by the 'Weh' (woe) of the old tree.

✦

The Sunny Winter

personification of a season adult male

Strong and robust, with a fiery beard and white, gleaming teeth. He holds the winds captive in his powerful arms.

Attire: No specific clothing is mentioned, but his presence is described as 'sunny,' implying a radiant, perhaps golden or bright, aura rather than traditional winter attire.

Wants: To preside over the lively, sun-drenched winter festivities and revel in his own strength and joy.

Flaw: None explicitly stated, but his boisterousness might overshadow subtler aspects of winter.

Remains a constant, joyful, and powerful figure throughout his appearance, embodying the ideal winter the narrator sought.

A robust, laughing figure with a fiery red beard and gleaming white teeth, holding struggling winds in his strong arms.

Joyful, powerful, boisterous, commanding, playful, and somewhat mischievous (as he bangs the winds' heads together).

✦

The Thoughts (Gedanken)

personified concepts child-like non-human

Putzige Gesellen (funny fellows) with fine limbs and a cheerful nature. They are small, nimble, and wear 'kleine Narrenkappen' (little jester caps) on their curly heads.

Attire: Small jester caps that jingle, suggesting bright, playful colors.

Wants: To guide the narrator's perception, reveal the hidden life of the forest, and challenge conventional human thought processes.

Flaw: Their wild, uninhibited nature can be embarrassing to the narrator ('so dass ich mich ordentlich schäme für sie').

They appear to guide the narrator's journey, some remaining in the forest, others accompanying her home, with one 'ernsthafter, blasser, kleiner Geselle' (serious, pale, small fellow) delivering the final profound message about poetry.

A tiny, nimble figure with a curly head and a jingling jester cap, often seen tumbling or whispering into the narrator's ear.

Playful, mischievous, insightful, critical of human 'thinking,' joyful, and sometimes mocking.

✦

The Oldest and Tallest Tree

tree (personified) elderly non-human

The 'allerhöchste' (tallest) among the trees of the sunny winter, with 'mächtigen Zweige' (mighty branches) that he spreads out. He has a 'zersplitterten Stamm' (splintered trunk) and a 'starkes Haupt' (strong head/crown).

Attire: His bark and branches are his 'clothing,' described as splintered and strong.

Wants: To share his experience of 'Weh' (woe) and the pain of loss, particularly the loss of sight and his crown.

Flaw: Vulnerable to the destructive power of the storm, which has splintered his trunk and blinded him.

Appears to reveal the deeper, painful truth of existence, contrasting with the earlier joyous personifications of winter. He represents the 'Weh' that the narrator's 'Thoughts' initially questioned.

A colossal, ancient tree with a visibly splintered trunk and mighty, gnarled branches that seem to reach out protectively, its 'crown' appearing damaged or missing.

Wise, sorrowful, resilient, enduring, majestic, and capable of deep suffering.

Locations

The Smoky, Dirty City

indoor Winter, smoky and dirty

An enclosed, urban environment characterized by smoke and grime, presenting a harsh, uninviting appearance.

Mood: Oppressive, hungry, unpleasant

The narrator's initial perception of winter and motivation to seek it elsewhere.

narrow streets smoke dirt enclosed buildings

Winter Forest Edge / Prairie

outdoor day Sunny winter, mild, crisp air

A transitional area between a park's smooth paths and a wilder forest, featuring long, shaggy grass, bare trees with reddish, white, or steel-grey bark, and a busy, winding brook. It feels like a forest despite being near a park.

Mood: Expansive, refreshing, slightly melancholic, awakening

The narrator's initial encounter with the 'sunny winter' and the magical transformation of perception, including the interaction with the brook's Nix.

long, shaggy grass bare tree branches (gnarled, jagged) reddish, white, steel-grey tree bark blue sky winding brook smooth, wet stones in brook mossy stones green fir trees on opposite bank

Enchanted Forest Clearing / Moss Carpet

outdoor golden hour Sunny winter, mild, with a magical, crisp quality

A clearing within the forest where the long grass gives way to a smooth, green moss carpet. This is the stage for the magical dance of elves, gnomes, and personified trees, presided over by the 'sunny winter' figure.

Mood: Magical, joyful, vibrant, festive, surreal

The climax of the story, where the narrator witnesses the personified winter and the fantastical dance of nature's elements, guided by their 'thoughts'.

smooth green moss carpet surrounding tall trees (oaks, birches, firs, weeping willows) golden sunlight implied presence of dancing elves and gnomes personified trees (firs with 'mustaches', oaks, birches, weeping willows)