Der Kalendermann
by Hans Wachenhusen · from In der Mondnacht: Märchen
Adapted Version
Once, a man made a day list. He thought he knew the weather. He was often wrong.
It was New Year's Eve. The Day List Man was tired. He looked at the sky. He fell asleep in his chair.
Four seasons came into his room. Spring, Summer, Autumn, and Winter. They were not happy with him.
They said he was wrong about the weather. They decided to play a trick. It was time for a lesson.
Spring put tiny bird nests on his head. The little birds messed his scarf.
Summer grew a green veg on his nose. Green sticks popped out of his pockets.
Autumn put sweet grapes on his ears. Pretty flowers grew from his pockets. Little plum trees grew on his boots.
Winter made his head like a slide. He put little snowmen in his hands. He made the floor very cold.
The seasons went away. The Day List Man woke up. He felt hot and cold at once.
He tried to walk but slipped. He saw birds, green veg, grapes, and trees.
He tried to wash his hands. The water was like ice. He tried to get warm. The fire was cold.
He looked in a mirror. He saw all on him! He was so surprised. He fell down.
Later, he woke up again. It was morning. All the funny things were gone. He thought it was a dream.
He saw writing on his door. It said, "You fool!" It said, "You make the day list, but God makes the weather!"
He tried to wipe it off. He could not. He learned that only God makes the weather. The end.
Original Story
Der Kalendermann.
Jetzt muß ich Euch schnell noch ein Neujahrsmärchen erzählen; hört also zu:
Ihr kennt doch Alle den Kalendermann, der immer schon ein ganzes Jahr voraus den Kalender macht und darin das Wetter bestimmt, ehe der liebe Gott noch an dasselbe gedacht hat, welcher übrigens dem Kalender zu Liebe das Jahr hindurch auch nicht einen einzigen Regentropfen mehr oder weniger fallen läßt, als er für gut hält. Der Kalendermann thut den ganzen Tag hindurch nichts Andres, als daß er Sonne, Mond und Sterne betrachtet und aus ihnen seine Prophezeiung macht. Er wohnt ganz oben auf dem Dach eines großen Hauses, das man die Sternwarte nennt, sein Zimmer hat Fenster rund herum, damit er nur ja nach allen Seiten ausschauen kann, und vor dem einen derselben steht ein riesengroßes Fernrohr, das aussieht wie jene Sorte von Kanonen, die man Feldschlangen nennt.
An den Wänden hat er Erd- und Himmelskarten hangen, Globen, Barometer, Thermometer, mathematische Instrumente aller Art stehen und hangen in seinem Zimmer umher, und Gott mag wissen, was er sonst noch für curiose Dinge um sich hat, die er zum Kalendermachen gebraucht. Auf der Nase hat er eine große Brille sitzen, Stunden lang guckt er oft Nachts durch sein langes Fernrohr zu den Sternen hinauf und thut, als könne er dem lieben Herr Gott in seinen Himmel schauen; der aber läßt Niemanden in seine Geheimnisse blicken, und wenn der Kalendermann so recht andächtig zum dunklen Horizont hinaufschaut und einen besonderen Stern ins Auge gefaßt hat, so machen ihm die lieben Engel vor dem Schlafengehen noch einen Streich; wuppdich! lassen sie ihm den Stern vor der Nase verschwinden und der arme Mann kann ihn sich wieder suchen, was übrigens nicht so leicht ist. Man nennt das eine Sternschnuppe.
Aber ich wollte Euch ja erzählen, wie es dem Kalendermann in der Neujahrsnacht erging!
Es war gerade am Schluß eines Jahres, in welchem er, was das Wetter anbetraf, wieder einmal recht tüchtig gelogen hatte. Wenn in seinem Kalender schönes Wetter stand, goß der Regen vom Himmel herab; wenn er Unwetter prophezeit hatte, war der schönste Sonnenschein, und so Alles umgekehrt; kurz der Kalender hatte sich erschrecklich blamirt.
Es war nun also Neujahrsnacht. Der Kalendermann schlief oben in seinem Zimmer, von seinem weiten Schlafrock umhüllt, in einem großen Lehnstuhl. Auch in dieser Nacht hatte er Stunden lang die Sterne beobachtet, bis die Engel sie ihm plötzlich alle vor der Nase ausgeputzt, was ihn verdrossen hatte. Mich dünkt auch: wenn Einer das ganze Jahr hindurch Sterne guckt so kann er sie in der Neujahrsnacht doch einmal in Ruhe lassen. –
Während nun seine Studirlampe ganz matt auf dem Tische brannte und große Lust hatte, es wie die Sterne zu machen und auszugehen, mußte der Kalendermann in seinem Lehnstuhl einen sehr lebhaften Traum haben, denn er bewegte fortwährend die Arme und wackelte hin und her; dabei war ihm die Brille von der Nase und das Käppchen von dem kahlen Schädel gefallen. Vielleicht mochte ihm träumen, daß um's Jahr die Welt untergehe; dem Kalendermann kann man Alles zutrauen!
Während er nun so schlafend mit dem Kopfe wackelte, thaten sich plötzlich um ihn her die Fenster auf und durch jedes derselben stieg ein ganz wunderlicher Geist herein. Zwei von ihnen waren ganz grün, denn sie waren so mit Grünzeug behangen, daß man den ganzen Winter hindurch eine Ziege damit hätte füttern können; der dritte war halb grün, halb gelb, man hätte ihn für einen Strohmann halten können, wenn er nicht lauter Trauben, Pfirsiche und Weintrauben im Haare gehabt hätte, die andre vernünftige Leute viel lieber in die Speisekammer oder in den Mund stecken, und der vierte endlich war ganz grau und weiß und sah recht bärbeißig aus; auch blieben ihm die andern Drei immer einige Schritte vom Leibe, wozu sie wohl ihre Gründe gehabt haben mögen.
Diese vier Geister waren nun die vier Jahreszeiten, die dem Kalendermann ihren Neujahrsbesuch machen wollten. Aber sie mußten wohl alle Vier nicht in den friedlichsten Absichten kommen, denn sie waren böse auf den Kalendermann, weil er in seinem Kalender so viel dummes Zeug prophezeit hatte, daß es von ihnen gar nicht mehr mit anzusehen war. Die Jahreszeiten haben ja bekanntlich auch ihre Launen!
– So, da sind wir jetzt, sagte der Griesgram, der Winter, als sie den Kalendermann umstanden, der im Schlafe gar keine Ahnung von seinen Gästen hatte und mit den Armen immerfort gesticulirte, als sei er allein im Zimmer. – Was fangen wir nun mit dem Patron an? setzte der Winter hinzu, indem er seine mit Reif bedeckten Fausthandschuhe schüttelte.
– Wir müssen ihm einmal einen Streich spielen, damit er Respect vor uns bekommt! sagte der lustige Frühling.
– Nein, wir wollen ihm lieber ganz ernstlich die Leviten lesen, damit er uns in Zukunft nicht wieder lächerlich macht! sagte der besonnene Herbst.
– Nein, nein, einen Streich, einen tüchtigen Possen! fiel der Sommer ein, der ja bekanntlich immer mit dem Frühling an einem Strange zieht. – Strafe muß sein, und deshalb sind wir ja gekommen – – – Bin ich so schlecht gewesen, wie Du mich gemacht hast, Du Sternegucker? rief der Sommer, dem Kalendermann ins Gesicht schauend und ihm einen Nasenstüber gebend.
– Habe ich alle Wiesen und Felder ertränkt, Du Ofenhocker? rief der Frühling, dem Beispiel seines Collegen folgend.
– Habe ich so viel gehagelt und geregnet, daß die ganze Weinlese verdorben ist, Du Wassertrinker? rief der Herbst, seine feuchten Locken über dem Kalendermann schüttelnd, daß ihm gewiß träumte, er sitze unter einer Dachtraufe.
– Bin ich so hart und unbarmherzig gewesen, daß die armen Vögel aus der Luft gefallen sind, Du Unglücksprophet? fragte der Winter, den Fausthandschuh ausziehend und ihm über die Wangen fahrend, daß den schlafenden Kalendermann ein Schauder bis in die Fußspitzen durchlief.
Der arme Wetterprophet aber saß noch immer da und schlief; er mochte wohl im Traume sehen, was um ihn her vorging, denn er wand sich und stöhnte in seinem Lehnstuhl, als wäre ihm all das Unwetter des verflossenen Jahres in die Glieder gefahren.
– Nun laßt uns nachdenken, was für eine Strafe wir über ihn verhängen! sagte der Frühling, und da setzten sie sich alle Vier um den armen Sünder und hielten einen großen Rath, in welchem sie beschlossen, es solle ihm Jeder ein Andenken zurücklassen, damit er wisse, wer bei ihm gewesen sei.
Gesagt, gethan. Der Frühling stand auf, trat zu dem Kalendermann und baute ihm unter jede seiner Augenwölbungen ein kleines Schwalbennest; in jedem saßen zwei ganz kleine, junge Schwalben, die piepten und schrien, streckten ihre Hintertheile zum Nest heraus und machten ihm etwas – nun, Ihr wißt ja! – gerade in seine weite Kravate.
– So, sagte der Frühling, jetzt kannst Du in Deinen Kalender schreiben, daß eine Schwalbe noch lange keinen Frühling macht!
Und der Sommer trat zu ihm und ließ ihm eine große Gurke an seine Nase und dichtes, grünes Spargelkraut aus den beiden Taschen seines Schlafrocks wachsen.
– So, sagte er. Der Sommer läßt grüßen! Da hast Du Spargel und Gurkensallat auf einmal; laß sie Dir gut schmecken!
Und der Herbst trat zu ihm und ließ ihm eine essigsaure Weintraube an jedes Ohr, ein paar große Astern aus seinen Westentaschen und einen kleinen Zwetschenbaum aus jedem seiner neben ihm stehenden Stiefel wachsen.
– So, sagte er; das schenkt Dir der Herbst, und wenn Dir selbst die Trauben auch sauer sind, so läßt er sie für Andre doch desto süßer reifen!
Und auch der Winter trat zu ihm; er machte ihm eine Schlittenbahn auf seinen glatten Schädel, setzte ihm in jede seiner Hände einen kleinen Schneemann, zog ihm die Morgenschuhe aus und schnallte ihm dafür Schlittschuhe an; alsdann überzog er den ganzen Boden mit einer Eisdecke, ließ seine Waschschüssel dick voll Eis frieren und blies mit seinem kalten Athem das Feuer im Kamin aus.
– So, sagte er. Der Winter läßt grüßen; jetzt hast Du Gefrornes für das ganze Jahr!... Und dann ging er zur Stubenthür und schrieb mit seinen weißen Fingern große Schneebuchstaben an dieselbe.
Eine Minute später waren sie auf demselben Wege wieder verschwunden.
Nun dauerte es auch nicht so lange, da erwachte der Kalendermacher. Ein Fieberfrost schüttelte ihn und zugleich ging es ihm so heiß durch die Adern, daß er nicht wußte, ob er im Backofen oder im Eise stecke; ihn schwitzte und fror zugleich, denn alle Jahreszeiten wirkten ja mit einem Male auf ihn ein.
– Herr Gott im Himmel, was ist das? rief er aufspringend. So ist mir ja noch nie zu Muthe gewesen! Aber ebenso schnell lag er am Boden, denn er wußte ja nicht, daß er seine Morgenschuhe nicht mehr anhatte... Wie ist das möglich! rief er; bin ich etwa im Traum Schlittschuh gelaufen?...
Damit schleuderte er die letzteren von sich und ebenso die Schneemänner, die ihm wie ein paar Puppen in die Hände gewachsen waren. Er faßte sich nach den Augen, da aber fingen die jungen Schwalben an zu piepen; er griff sich nach der Nase und faßte die große Gurke, die mit jeder Minute in die Länge und Breite wuchs; er griff nach den Ohren und da schwollen die schönsten Trauben; er fuhr sich mit den Händen über den Schädel, da war die schönste Schlittenbahn; und dabei schwitzte und fror ihn noch immer ganz entsetzlich.
In seiner Angst rannte er zum Waschbecken, um seine glühenden Hände zu feuchten, aber das Wasser war dick zugefroren und als er das Eis anfaßte, durchschauderte ihn wieder ein jäher Frost, so daß ihm die Zähne im Munde klapperten. Da eilte er zum Ofen, um sich zu wärmen; aber der war eisig kalt.
Jetzt litt es ihn nicht mehr im Zimmer; er mußte hinaus auf die Straße, um sich Luft zu verschaffen. Aber als er seine Stiefel anziehen wollte, lächelten ihn die schönsten kleinen Zwetschenbäume an... Ganz wild rannte er im Zimmer umher; überall um ihn war es Winter, in und an ihm Frühling, Sommer, Herbst und Winter zugleich; der Arme hatte seinen ganzen Kalender im Leibe.
Endlich kam er vor den Spiegel... Himmel, da erblickte er die ganze Bescheerung, und vor Allem die große Gurke, die ihm an die Nase gewachsen war. Entsetzt sank er in den Lehnstuhl zurück und verfiel in eine tiefe Ohnmacht.
Am Morgen spät, als schon die Neujahrsglocken zur Kirche läuteten, erwachte der arme Kalendermann aus seiner Betäubung. Ihn fror erschrecklich, denn er hatte in der Nacht, als er mit dem Sternegucken fertig gewesen, das Fenster zu schließen vergessen; der kalte Wind blies herein und das Feuer im Kamin war längst erloschen.
Noch von dem bösen Traume zitternd, öffnete er die Augen. Nichts war zu sehen von Allem, was er im Traum erlebt hatte; die große Gurke, die Schlittenbahn, die Trauben, die Schneemänner, die Schwalben und die Zwetschenbäume... Alles war verschwunden.
– Also war es nur ein Traum... Gott sei Dank! rief der Kalendermann und rieb sich die Augen.... Nein, und dennoch war es kein Traum! setzte er, die Stubenthür anstarrend, hinzu. Und richtig, dort an der Thür stand mit weißen Buchstaben groß und breit geschrieben:
»Du Narr, Du machst zwar den Kalender,
Doch's Wetter macht der liebe Gott!«
Der Kalendermann sprang auf; er rieb und rieb an der Thür und verbrauchte vergeblich zehn Wischtücher, um die häßliche Schrift fortzureiben; die aber war nicht zu löschen und sie steht heute und diesen Tag noch da.... Ob sie 'was nutzen und der Kalendermann sich diese Lehre merken wird, das müssen wir nun erleben.
Druck von C. E. Elbert in Leipzig.
Story DNA
Moral
Humans may predict, but only God truly controls the forces of nature.
Plot Summary
The Calendar Man, an arrogant astronomer, consistently makes false weather predictions in his calendar. On New Year's Eve, the four personified Seasons, angered by his lies, visit him in his sleep and inflict absurd physical transformations upon him, such as a cucumber on his nose, swallows' nests under his eyes, and plum trees in his boots, making him experience all seasons at once. He awakens in a panic, only to faint from the shock. Upon reawakening, the physical changes are gone, but a permanent message from God on his door reminds him that only God controls the weather, leaving him with a lasting lesson in humility.
Themes
Emotional Arc
arrogance to fear to humility
Writing Style
Narrative Elements
Cultural Context
The story reflects a common folk belief in the power of almanacs and weather predictions, contrasting it with divine control over nature. The 'Sternwarte' (observatory) and 'Feldschlangen' (field cannons) reference contemporary scientific instruments and military technology, grounding the fantastical elements in a recognizable world.
Plot Beats (15)
- The narrator introduces the Calendar Man, an astronomer who arrogantly predicts the weather a year in advance, often incorrectly, believing he dictates it.
- On New Year's Eve, after a particularly bad year of false predictions, the Calendar Man falls asleep in his armchair after a long night of star-gazing.
- Four personified spirits, representing the four Seasons (Spring, Summer, Autumn, Winter), enter his room, angry about his inaccurate calendar.
- The Seasons confront the sleeping Calendar Man, verbally chastising him for his lies and deciding to play a trick on him.
- Spring builds swallows' nests under his eyebrows and causes the young birds to soil his cravat.
- Summer makes a large cucumber grow on his nose and asparagus sprout from his pockets.
- Autumn attaches sour grapes to his ears, asters to his vest pockets, and plum trees to his boots.
- Winter creates a sled run on his bald head, places snowmen in his hands, replaces his slippers with ice skates, freezes his washbasin, and extinguishes his fireplace.
- The Seasons disappear, and the Calendar Man awakens, experiencing simultaneous heat and cold, confusion, and physical discomfort.
- He tries to move but slips on the ice skates, discovering the snowmen, swallows, cucumber, grapes, and plum trees on his person.
- He attempts to wash his hands but finds the water frozen, then tries to warm himself by the cold fireplace.
- He looks in the mirror and sees all the bizarre transformations, especially the growing cucumber on his nose, causing him to faint.
- He awakens later on New Year's morning, finding all the physical changes gone, believing it was a dream.
- He then sees a permanent message written on his door in white letters: "You fool, you make the calendar, but God makes the weather!"
- The Calendar Man tries in vain to rub off the message, which remains as a lasting reminder of his lesson.
Characters
Der Kalendermann
A man of indeterminate height and build, often seen hunched over his instruments. His most notable physical features are his bald head and the large spectacles perched on his nose.
Attire: During his observations, he wears a 'weiten Schlafrock' (wide dressing gown) which suggests a comfortable, loose-fitting garment, likely made of a warm fabric like wool or thick cotton, suitable for chilly nights in an observatory. He also has 'Westentaschen' (waistcoat pockets) implying he might wear a waistcoat under his gown or as part of his regular attire. He wears 'Morgenschuhe' (morning shoes) which are likely soft, comfortable slippers.
Wants: To accurately predict and control the weather through his calendar, thereby asserting his perceived mastery over nature.
Flaw: His arrogance and belief that he can control natural phenomena, leading him to make false predictions and disregard the true forces of nature. He is also easily overwhelmed by unexpected events.
He experiences a vivid, terrifying dream where the consequences of his false predictions manifest physically on him. While he initially dismisses it as a dream, the lingering message on his door serves as a stark reminder, implying a potential, though uncertain, shift in his understanding of his role.
Arrogant (believes he controls the weather), studious (spends hours observing stars), stubborn (doesn't learn from past mistakes), easily flustered (panics when things go wrong), somewhat oblivious (doesn't notice the seasons entering his room).
Der Frühling (Spring)
A spirit entirely covered in green foliage, so much so that his form is almost obscured. He appears lively and youthful.
Attire: His 'clothing' is literally made of green plants and foliage, enough to feed a goat through winter. This would include fresh leaves, budding flowers, and new shoots, suggesting a light, airy, and constantly growing appearance.
Wants: To correct the Kalendermann's false predictions and teach him respect for the true nature of Spring.
Flaw: His playful nature might sometimes overshadow his more serious intentions.
Remains consistent as the spirit of Spring, asserting his true nature.
Merry, playful, mischievous, and somewhat vengeful when provoked. He enjoys playing tricks.
Der Sommer (Summer)
A spirit entirely covered in green foliage, similar to Spring, suggesting lush growth and warmth.
Attire: His 'clothing' is made of green plants and foliage, indicating the peak of growth. This would be thick, verdant leaves and perhaps some early summer fruits or flowers, suggesting a warm and abundant appearance.
Wants: To punish the Kalendermann for misrepresenting Summer's true nature and to assert his power.
Flaw: His impetuousness and tendency to act impulsively.
Remains consistent as the spirit of Summer, asserting his true nature.
Assertive, playful, somewhat aggressive when angered, and aligned with Spring's mischievousness.
Der Herbst (Autumn)
A spirit that is half green and half yellow, resembling a 'Strohmann' (straw man) but adorned with grapes, peaches, and other fruits.
Attire: His 'clothing' is a mix of green and yellow, possibly representing changing leaves. He is adorned with actual fruits like grapes and peaches, which are described as being in his hair, implying they are part of his very being or attire. This suggests a rustic, harvest-like appearance.
Wants: To seriously admonish the Kalendermann for his false predictions and ensure respect for Autumn's true nature.
Flaw: Perhaps his seriousness makes him less inclined to lighthearted solutions.
Remains consistent as the spirit of Autumn, asserting his true nature.
Sensible, serious, wise, and concerned with order and truth. He prefers serious correction over playful tricks.
Der Winter (Winter)
A spirit entirely grey and white, looking 'bärbeißig' (grumpy/surly). He is covered in frost and wears mittens.
Attire: His 'clothing' is entirely grey and white, suggesting snow, ice, and frost. He wears 'mit Reif bedeckten Fausthandschuhe' (mittens covered in frost), indicating cold and protection from it. His overall appearance is stark and cold.
Wants: To punish the Kalendermann for misrepresenting Winter's harshness and to instill fear and respect.
Flaw: His severe nature might make him less approachable or understanding.
Remains consistent as the spirit of Winter, asserting his true nature.
Grumpy, stern, unyielding, and somewhat solitary. He is the most severe of the seasons in his punishment.
Locations
The Calendar Man's Observatory Room
A circular room at the very top of a large observatory building, with windows all around offering panoramic views. It is filled with scientific instruments: earth and celestial maps on the walls, globes, barometers, thermometers, and various mathematical tools. A massive telescope, resembling a field cannon, stands before one window. The room is dimly lit by a study lamp on a table, casting large shadows. The floor is later covered in ice, the washbasin frozen solid, and the fireplace cold.
Mood: Scholarly, cluttered, later eerie and chaotic, then cold and desolate.
The Calendar Man observes stars, falls asleep, and is visited by the four seasons who play tricks on him, transforming his body and the room itself. He later awakens to find the room cold and the message on the door.