Etwas Höheres
by Hans Wachenhusen · from In der Mondnacht: Märchen
Original Story
Etwas Höheres.
Eine Stahlfeder und ein Gänsekiel lagen eines schönen Sommermorgens auf dem Pulte eines Dichters. Dieser war verreist, und da das Stubenmädchen nach dem Auskehren des Zimmers das Fenster offen gelassen hatte, so konnten die beiden Federn recht nach Herzenslust die frische Luft genießen. Aber daran dachten sie gar nicht, denn sie hatten viel wichtigere Dinge zu besprechen.
Wie es gewöhnlich geht, daß die Dienerschaft groß spricht, wenn die Herrschaft nicht zu Hause ist, führten auch die Stahlfeder und der Gänsekiel eine gelehrte Unterhaltung über die Dichtkunst und beide strichen ihre Verdienste um dieselbe heraus.
– Ich bin doch eigentlich viel mehr als Du, sagte die Stahlfeder, denn mit mir hat unser Herr sein berühmtes Gedicht »an den Mond« geschrieben; ich bin also im Grunde eine berühmte Stahlfeder. Es ist doch recht beruhigend, wenn man sich sagen kann: Du hast etwas Großes geleistet! Andere Federn freilich können sich dessen nicht rühmen! setzte sie mit einem spöttischen Blick auf den Gänsekiel hinzu.
– O ja, das können sie wohl! sagte der Gänsekiel, sich seine schöne Fahne streichend. Mit mir z. B. hat unser Herr sein berühmtes Gedicht über »die Unsterblichkeit der Seele« geschrieben, und die ist doch etwas viel Höheres als der Mond!
– Das ist nicht wahr! entgegnete die Stahlfeder; der Mond ist etwas viel Höheres als die Seele.
– Nein, die Seele ist höher!
– Nein, der Mond, behaupte ich!... Aber dazu muß man Astronomie verstehen und von der hat eine Gans wie Du natürlich keine Ahnung!
So stritten sich Beide darum, ob der Mond oder die Seele höher sei und Jeder vertheidigte seine Ansicht.
Endlich machte die Stahlfeder, um den Streit zu schlichten, den Vorschlag, es solle Derjenige Recht haben, welcher den feinsten Haarstrich machen könne.
– Nein, wer den dicksten Grundstrich machen kann! rief der Gänsekiel, und das war eigentlich recht gescheidt von ihm, denn in solchen kann ein Gänsekiel etwas leisten.
– Gut, auch Das! sagte die Stahlfeder, sich auf die Biegsamkeit ihrer langen Beine verlassend; ich bin nicht so streitsüchtig wie andere Leute, und nur um Dir dies zu beweisen, nehme ich Deinen Vorschlag an.
Die Stahlfeder sollte nun zuerst schreiben. Stolz richtete sie sich auf, tauchte ihre spitzen Beine recht tief in die Tinte, stellte sich auf das Papier, und um dem Gänsekiel doch auch zugleich einen Begriff von der Feinheit ihrer Haarstriche zu geben, machte sie zuerst einen Haarstrich, der war so dünn wie eine Stecknadelspitze.
– Das muß wahr sein, sagte der Gänsekiel, fein ist der Strich; aber ich kann ihn auch so machen.... Jetzt den Grundstrich, der ist die Hauptsache!
Die Stahlfeder lächelte sehr vornehm, wie Einer, der seiner Sache gewiß ist, steckte ihre Beine noch einmal in die Tinte, bog sie dann auf dem Papier recht weit auseinander und machte einen Druck.
Knack! Da brach ihr das eine Bein, daß es hoch in die Luft flog und das Papier mit ihrem schwarzen Blut bespritzte; und da sie mit dem andern Bein weder einen Grundstrich machen, noch sich auf demselben aufrecht erhalten konnte, so sank sie mit einem Seufzer um.
– Daran bist Du mit Deinem Grundstrich Schuld! sagte sie zum Gänsekiel; aber so ergeht es Einem immer, wenn man sich mit solchem Gesindel, wie Du bist, einläßt!
Der Gänsekiel freute sich über die Maßen und konnte doch der Stahlfeder die Antwort nicht schuldig bleiben.
– Gesindel? rief er. Oho! Ich bin von sehr achtbarer Herkunft!
– Ja wohl, Du stammst von einer Gans!
– Und woher stammst denn Du, wenn man fragen darf?
Ich bin weither aus einem Gebirgslande, in welchem nur edle Metallfamilien leben. Der Stahl ist von jeher etwas Aristokratisches gewesen; schon die alten Ritter trugen uns auf der Brust.
– Und uns Federn trugen sie auf den Helmen; das ist doch viel höher.
– Ja, Federn trugen sie wohl, aber nur keine Gänsefedern, hahaha! lachte die Stahlfeder trotz ihren Schmerzen. Unser Geschlecht dahingegen hat schon, so lange es Krieg giebt, das Vaterland mit Ehren vertheidigt.
– Und das unsre hat einst das Kapitol gerettet! Mit uns Gänsefedern hat Luther die Bibel übersetzt; wir haben die Weltgeschichte geschrieben, Schiller und Göthe haben mit uns ihre unsterblichen Werke gedichtet, ehe man an Euch Stahlfedern dachte! rief der Gänsekiel, seine Fahne aufblähend.
Da aber fuhr gerade ein Windzug durch das Zimmer, faßte den leichten Gänsekiel und wehte ihn zum Fenster hinaus. Die Stahlfeder hingegen ließ er ruhig liegen, denn die war wohl ein halbes Loth schwerer als der Gänsekiel.
Und wie erging es nun der armen Gänsefeder?
Als sie unten auf der Straße ankam, schritt gerade ein Spielzeughändler vorüber, der sah sie flattern und auf die Erde fallen; er nahm sie auf und besah sie mit Wohlgefallen.
– Du kommst mir ganz gelegen! sagte er, die Feder zu sich steckend, und trug sie nach Hause.
Hier schnitt er sie mitten durch, machte aus dem unteren Theil einen Zahnstocher und legte diesen zu den übrigen, welche er zum Verkauf in seinem Laden hatte; den oberen Theil aber bemalte er mit den schönsten Farben und steckte ihn an einen Federball.
Die arme Gänsefeder verspürte zwar viel Schmerz, als sie so mitten durchgeschnitten wurde, aber sie fühlte doch, daß sie hiedurch ihrer Bestimmung näher komme und tröstete sich mit dem Gedanken, daß sie jetzt etwas Höheres werde.
– Es ist doch merkwürdig, sagte sie zu sich selbst, wie hoch Mancher steigt, während Andre, z. B. ordinäre Stahlfedern, immer bleiben, was sie sind. Das liegt aber an der Erziehung. Was wird meine bisherige Kollegin Augen machen, wenn sie mich so vor ihrem Fenster hoch in die Luft fliegen sieht! Jetzt bin ich wirklich etwas Höheres!
Ganz ebenso dachte der untere Theil der Gänsefeder, der nunmehrige Zahnstocher.
– Jetzt bin ich doch etwas mehr geworden, sagte er zu sich; ich bin jetzt ein respectabler und wohlgeborner Zahnstocher; vielleicht, ja wahrscheinlich kauft mich ein König oder ein Fürst, dann komme ich an eine königliche Tafel, in irgend einen durchlauchtigen Mund; vielleicht kann ich sogar die Lippen irgend einer Prinzessin küssen. Ach, das wäre einmal schön!... Ja, ja, jetzt bin ich unstreitig etwas Höheres! Die arme Stahlfeder, die sich mit mir auf eine Stufe stellen wollte, sie thut mir wirklich leid!...
So vergingen vier Wochen.
Inzwischen war der Federball einem Knaben zum Geburtstag geschenkt worden, und jedesmal wenn dieser ihn hoch in die Luft schnellte, rief die Feder sich zu: »jetzt bin ich etwas Höheres!«
Der Zahnstocher war mit seinem Schicksal schon weniger zufrieden. Er war allerdings an eine vornehme Tafel gekommen, aber unbenutzt liegen geblieben. Als der Diener die Tafel abtrug, bemerkte er den Zahnstocher, nahm ihn in den Mund und ging aus, um die Geschäfte seines Herrn zu besorgen. Er ärgerte sich aber darüber, daß er für seine Herrschaft so viel laufen müsse und da er unterwegs zum Zeitvertreib den Zahnstocher im Munde trug, so ließ er an diesem seinen Aerger aus und zerbiß und zerkaute ihn so, daß der arme Zahnstocher hätte Ach und Weh schreien mögen. Als der Diener zurückkehrte, warf er ihn auf der Straße auf einen Kehrichthaufen, gerade vor der Thür des Dichters.
Der Letztere war ebenfalls von seiner Reise wieder heimgekehrt. Er sah die zerbrochene Stahlfeder, zog sie aus dem Halter und warf sie zum Fenster hinaus. Seufzend fiel sie auf denselben Kehrichthaufen.
– Die Menschen sind doch entsetzlich undankbar! klagte die arme Stahlfeder. Ich habe doch meinem Herrn sein berühmtes Gedicht »an den Mond« geschrieben, und nun wirft er mich hier auf den Kehricht; und gerade bei diesem erschrecklichen Regenwetter! Ich werde mich sehr vorsehen müssen, damit ich nicht verroste!
Der Zahnstocher hörte die Stahlfeder neben sich seufzen.
– Was hilft mir nun all mein Dichten! sagte er zu sich selbst. Da liege ich jetzt in dem abscheulichen Platzregen! Und zerkaut hat mich dieser Lakai bis auf die kleinste Faser!... Die Menschen sind doch recht undankbar!
Inzwischen kam noch ein Dritter zu der Gesellschaft. Der Knabe hatte trotz dem Regenwetter auf dem Platze mit seinem Federball gespielt; er warf ihn hoch in die Luft, und als er wieder herabkam, waren alle die schönen Farben der Feder in einander gelaufen. Die Feder sah jetzt recht häßlich aus.
Unwillig riß der Knabe sie aus dem Ball und warf sie auf den Kehricht.
– Da liege Du, wenn Du nicht Farbe halten kannst!
– Gott, wie sind doch die Menschen undankbar! seufzte die Feder, sich vornehm auf dem Kehrichthaufen umschauend. Aber ich habe doch die Beruhigung, etwas Höheres gewesen zu sein. Wenn nur das garstige Regenwetter erst vorüber ist, so schwinge ich mich schon wieder auf, denn meine Federkraft fühle ich noch immer in mir!
– Entschuldigen Sie, daß ich so frei bin zu fragen, redete die Stahlfeder sie an, wir müssen uns kennen: waren wir nicht bei dem Dichter zusammen in Condition?
Die Gänsefeder aber blähete sich auf und warf der Stahlfeder einen verächtlichen Blick zu, obgleich sie dieselbe wohl erkannte.
– Mit wem habe ich die Ehre? fragte sie vornehm.
Da aber kam ein kleiner Lumpensammler, der wühlte in dem Kehricht und fand sie Alle, den Zahnstocher, die Stahlfeder und die vornehme Gänsefeder; er nahm sie und steckte sie in seinen Sack.
– Jetzt werde ich wieder etwas Höheres, sagte die Gänsefeder, als sie nun zu einem Federreißer kam... Der aber riß ihr die schöne Fahne ab, steckte sie in ein Kopfkissen und warf den kahlen Stiel hinter den Zaun zu vielen andern.
– Das schadet mir doch nicht, sagte der Stiel zu sich selbst; ich bin dennoch mehr als alle die übrigen hier; ich bin doch immer etwas Höheres, denn ich habe das berühmte Gedicht über »die Unsterblichkeit der Seele« geschrieben.
Story DNA
Moral
True worth is not determined by perceived status or past achievements, but by inherent quality and usefulness, and pride often leads to a fall.
Plot Summary
A steel pen and a quill on a poet's desk engage in a vain argument about which is more important and 'something higher'. Their dispute escalates into a writing contest, during which the steel pen breaks, and the quill is blown out the window. The quill is then cut into a toothpick and a shuttlecock feather, both parts continuing to believe they have achieved a higher purpose. Eventually, all the objects, including the broken steel pen, end up on a refuse heap, still clinging to their delusions of grandeur, even as the quill's stem is ultimately stripped and discarded, yet it maintains its self-importance.
Themes
Emotional Arc
pride to humility
Writing Style
Narrative Elements
Cultural Context
The story reflects a period when steel pens were replacing quills, leading to a 'rivalry' between the old and new technologies, personified here. References to historical figures like Luther, Schiller, and Goethe highlight the quill's long and esteemed history in German literature.
Plot Beats (15)
- A steel pen and a quill, left on a poet's desk, begin to argue about their importance and which is 'something higher'.
- The steel pen boasts of writing a famous poem about the moon, while the quill claims superiority for writing about the immortality of the soul.
- They propose a contest: the steel pen suggests a fine hairline stroke, and the quill, a thick downstroke.
- The steel pen attempts a thick downstroke, breaks its leg, and blames the quill for its misfortune.
- A gust of wind blows the light quill out the window, leaving the heavy steel pen behind.
- A toy dealer finds the quill, cuts it in half: the lower part becomes a toothpick, and the upper part a shuttlecock feather.
- Both the toothpick and the feather believe they have achieved a 'higher' purpose and mock the steel pen's fate.
- Weeks pass; the shuttlecock feather enjoys flying high, still believing itself superior.
- The toothpick, though used at a noble table, is eventually chewed up by a servant and discarded onto a refuse heap.
- The poet returns, discards the broken steel pen, which also lands on the same refuse heap, complaining of human ingratitude.
- The shuttlecock feather, its colors ruined by rain, is also discarded by the boy and lands on the same refuse heap.
- On the refuse heap, the steel pen recognizes the quill, but the quill, still full of pride, pretends not to know it.
- A ragpicker collects all three discarded items.
- The quill's feather part is stripped for a pillow, and its bare stem is thrown over a fence with other discarded stems.
- Even in its final, degraded state, the quill's stem still believes itself to be 'something higher' due to its past association with a great poem.
Characters
The Steel Pen
A slender, metallic writing instrument, slightly heavier than a goose quill. It has two pointed 'legs' or nibs, which are flexible.
Attire: N/A (object).
Wants: To prove its superiority and importance in the world of poetry and writing, especially over the Goose Quill.
Flaw: Overconfidence and fragility. Its pride leads it to attempt a task beyond its physical capability, resulting in its breakage.
Starts as an arrogant, unbroken pen, breaks due to its pride, is discarded by the poet, and ends up on a rubbish heap, lamenting human ingratitude and fearing rust. It maintains its haughty demeanor even in misfortune.
Arrogant, boastful, competitive, easily angered, proud of its noble metallic origin, dismissive of others.
The Goose Quill
A lightweight, hollow feather with a beautiful 'banner' (fane) and a sturdy stem. It is lighter than the Steel Pen.
Attire: N/A (object).
Wants: To prove its superiority and historical significance over the Steel Pen, and to achieve a 'higher' status.
Flaw: Lightness and susceptibility to external forces (wind). Its pride makes it vulnerable to being exploited or discarded.
Starts as a boastful quill, is blown out the window, cut in half by a toy dealer (one part becoming a toothpick, the other a shuttlecock feather), and consistently believes it is achieving 'something higher' despite its degradation. Eventually, its fane is stripped for a pillow, and its bare stem is discarded, yet it still believes itself superior.
Boastful, proud of its heritage, somewhat cunning (suggesting the thick stroke challenge), easily carried away by wind, resilient in its self-perception.
The Poet
An unseen character, implied to be a writer of renown, as his pens have written famous poems. He is a master of his craft, but ultimately dismissive of his tools.
Attire: N/A (unseen).
Wants: To create poetry and literature.
Flaw: Lack of sentimentality or appreciation for the tools of his trade.
He is absent for most of the story, then returns to discard his broken Steel Pen, showing his practical nature.
Creative, talented, but ultimately pragmatic and ungrateful towards his tools once they are broken or no longer useful.
The Toy Dealer
A practical man, likely of average build, who walks the streets looking for items to repurpose and sell.
Attire: Likely simple, functional clothing suitable for walking the streets and handling goods, perhaps a sturdy coat and trousers typical of a 19th-century German tradesman.
Wants: To find materials to create and sell toys and other small goods for profit.
Flaw: N/A (minor character).
A brief appearance where he finds and repurposes the Goose Quill.
Resourceful, opportunistic, practical, sees value in discarded items.
The Toothpick (Lower part of Goose Quill)
The lower, sturdier part of a goose quill, cut and sharpened to function as a toothpick. It retains some of the quill's original shape but is now a distinct, smaller item.
Attire: N/A (object).
Wants: To achieve a 'higher' status and be used by royalty or nobility.
Flaw: Fragility and susceptibility to being chewed and broken. Its aspirations are easily crushed by reality.
Starts with high hopes of being used by royalty, ends up being chewed by a servant and discarded on a rubbish heap, lamenting its fate.
Initially hopeful and self-important, believing itself to be 'something more' and destined for a royal mouth. Becomes disillusioned and bitter after being chewed and discarded.
The Shuttlecock Feather (Upper part of Goose Quill)
The upper, more decorative part of a goose quill, painted with beautiful colors and attached to a shuttlecock. It is light and designed to fly.
Attire: N/A (object).
Wants: To achieve a 'higher' status and experience the sensation of flight.
Flaw: Its painted colors are not waterproof, leading to its aesthetic degradation and discard. Its pride blinds it to its true state.
Starts as a beautifully painted feather, is played with by a boy, loses its colors in the rain, is discarded, and eventually has its fane stripped for a pillow, yet still maintains its self-importance.
Consistently optimistic and self-important, believing itself to be 'something higher' with every flight. Remains proud even after its colors run and it is discarded.
The Boy
A young boy who receives a shuttlecock as a birthday gift.
Attire: Likely typical children's clothing of the 19th century, perhaps a simple tunic or jacket and trousers, suitable for play.
Wants: To play and enjoy his new toy.
Flaw: Impatience and superficiality; he values appearance over function.
Plays with the shuttlecock, then discards the feather when its colors run.
Playful, easily pleased, but also quick to anger and discard items that no longer meet his expectations.
The Ragpicker
A small man who sifts through rubbish for salvageable items.
Attire: Likely worn, patched clothing, typical of a poor laborer in 19th-century Germany. Perhaps a rough coat and trousers, with a sack over his shoulder.
Wants: To collect discarded items for resale or repurposing.
Flaw: N/A (minor character).
Collects all three main characters (Steel Pen, Toothpick, Shuttlecock Feather) from the rubbish heap.
Industrious, practical, sees value in discarded items.
Locations
The Poet's Study
A room with a writing desk, likely in a German-style house, with an open window allowing fresh air to enter. The desk holds writing implements.
Mood: Initially quiet and intellectual, later becomes a scene of argument and minor catastrophe.
The initial argument between the steel pen and the quill, and the steel pen's breaking.
The Street Outside the Poet's House
A public thoroughfare, likely cobbled or dirt, in front of the poet's residence. It is where the quill lands after being blown out the window.
Mood: Bustling, indifferent, a place of chance encounters.
The quill is blown out the window and found by a toy merchant.
Toy Merchant's Shop/Workshop
A place where toys are made and sold, likely cluttered with various items and tools.
Mood: Practical, industrious, a place of transformation.
The quill is cut in half; one part becomes a toothpick, the other a shuttlecock feather.
The Dunghill/Rubbish Heap
A pile of refuse and discarded items, located directly in front of the poet's door, exposed to the elements.
Mood: Desolate, melancholic, a place of finality and decay.
All three protagonists (steel pen, quill-toothpick, quill-shuttlecock) end up here, lamenting their fate, before being collected by a rag-picker.