Der Gesangverein

by Lisa Wenger · from Amoralische Fabeln

fable moral tale satirical Ages 8-14 1330 words 6 min read
Cover: Der Gesangverein

Adapted Version

CEFR A1 Age 5 353 words 2 min Canon 98/100

A new hen came to the yard. Her name was Mama Hen. She had black feathers. Her cheeks were blue. She was very quiet. The other hens watched her. They thought she was very wise.

Mama Hen remembered Grandma Hen's words. Grandma Hen told her two rules. Mama Hen praised chicks. She was quiet. She praised chicks. She was quiet with Rooster. This was her big secret.

Other hens asked her things. She said 'Yes' or 'No' only. She listened to them. She closed her eyes sometimes. The other hens liked this. They said she was smart and good.

Rooster liked Mama Hen very much. She was always quiet. She did not talk a lot. Rooster thought, "She is wise." He said, "Smart hen."

Later, Mama Hen had little chicks. They were black, like her. She loved her little chicks. She took good care of them. She fed them every day.

Her little chicks grew up. They asked, "Mama, be smart?" Mama Hen told rules. "Say 'Yes' and 'No'," she said. "Praise other hens' chicks." Grandma taught her. She gave no new advice.

One little chick went out. It saw a Big Cat. The Big Cat was not friendly. The chick walked to the cat. It did not say "Yes" or "No." Chick got lost. It did not come back home.

Another little chick went out. It saw a Big Bird. The Big Bird flew high. The chick looked up. The Big Bird came down fast. It took the little chick away. The chick did not come back.

The other little chicks stayed home. Mama Hen said, "Sleep is best." So, they slept. They did not learn new things. They were not very smart. They were not very happy.

Mama Hen got very old. One day, she went to sleep forever. Rooster was very sad. He said, "Mama Hen was so wise." He said, "She was the smartest hen here." But her little chicks were not safe. They did not learn to be safe.

True wisdom means knowing how to be safe and smart in the world, not just saying 'yes' and 'no'.

Original Story 1330 words · 6 min read

Der Gesangverein

Mitten in einem Steinbruch lag ein Tümpel, der von großen Blättern beschattet war, und wo der Gesangverein »Froschenia« seine Übungen abhielt. Jeden Donnerstag Abend.

Es war ein feiner Gesangverein, und nur feine Leute sangen mit. Waren andere Elemente eingetreten, so wurden sie rechtzeitig hinausgeekelt. Sämtliche Mitglieder hatten Grün als ihre Farbe erwählt, und so erschienen bei den Übungen die Damen in grünen Roben, die Herren in ebensolchen Fracks, mit weißen oder gelben Piquéwesten*.

* Die Verpflichtung, nur grün gekleidet den Übungen beizuwohnen, hielt auch Unbemittelte fern. Sie waren nicht erwünscht.

Es war kurz vor acht Uhr. Man fand sich immer ein paar Minuten vor der Zeit ein, teils um des notwendigen, sehr beliebten Flirts willen, teils um die ebenso berechtigte Medisance zu Wort kommen zu lassen.

Nur die ganz jungen Fräuleins kamen naiv um des Singens willen, sie schwärmten aber für den Kapellmeister. Daß er verheiratet war, tat nichts zur Sache, da die Backfische gänzlich wunschlos schwärmten.

Der Meister kam und bestieg sein Pult.

»O Gott!« sagten die ganz jungen Fräuleins und sahen sich errötend an.

Die älteren Damen warfen sich bedeutungsvolle Blicke zu; denn der Musiker hatte mit einer unter ihnen einen kurzen Gruß getauscht. Man wußte, daß sie einander sehr genau kannten.

»Ekelhafter Patron,« näselte ein Student, »glaubt sich hier Hahn im Korb.« Die Studenten waren wütend, weil sie von den Backfischen nicht beachtet wurden; die hatten nur Augen für den verehrten Meister.

Der Kapellmeister gab das Zeichen zum Beginn. Man übte aus Carmen.

»Ich bitte die Bässe gefälligst beginnen zu wollen!« rief der Dirigent. Alle erhoben sich, und: Mut in der Brust, siegesbewußt! erscholl es unter den großen Blättern.

»Halt! Etwas mehr Feuer, muß ich bitten!« rief der Kapellmeister. Also noch einmal: Mut in der Brust, siegesbewußt! Diesmal wurde der Chor zu Ende gesungen.

»Meine Herren,« schrie der Musiker, »ich habe Sie singen lassen, um einmal den vollen Eindruck eines derartigen Singsangs zu bekommen! Meine Herren! Ist das gesungen? Das ist geleiert. Haben Sie denn keine Ahnung, was das ist: Mut in der Brust? Hat denn noch keiner von Ihnen Siegesbewußtsein empfunden! Mut ist – –«

Da patschte es im Wasser, ein roter Schnabel wurde sichtbar, und ein paar lange Beine traten mitten zwischen die grünen Herren und Damen.

Eine Sekunde lang war alles starr; dann sprangen, huschten, schwammen und quiekten sie durcheinander und waren im Nu verschwunden. Der Storch hatte das Nachsehen und schrie höhnisch: »Jawohl! Mut in der Brust! Ihr seid mir die Rechten!« Dann suchte er sich anderswo sein Nachtessen.

Es dauerte eine lange Weile, ehe sich einer der Herren Frösche hervorwagte, dann ein zweiter und dritter. Endlich war die ganze Gesellschaft wieder beisammen. Sie waren noch ganz aufgeregt von dem Abenteuer. Der Dirigent begab sich an sein Pult, bedeutend milder gestimmt, klopfte dreimal mit seinem Stab und rief: »Meine Herren und Damen! Ich bitte um das Lied: Ein Veilchen auf der Wiese stand!« Das Lied wurde mit Empfindung gesungen, und mußte nur ein einziges Mal wiederholt werden.

Da aber der Meister beim Schluß des Liedes die Augen jedesmal nach der vorerwähnten Dame verdrehte, begann ein Backfisch zu kichern, andere fielen ein, es lachten die älteren Fräuleins, es lachten die Damen, die Herren, zuletzt alle.

Wütend klopfte der Kapellmeister.

»Ich bitte die ungezogenen Backfische den Saal zu verlassen!« schrie er.

»Was! Ungezogenen Backfische!« brüllten die Studenten, »das lassen wir uns nicht gefallen!« Sie stürmten das Dirigentenpult, packten den armen Musiker an den Beinen, und in hohem Bogen flog er ins Wasser.

Die Übung war aus. Arm in Arm verließen die Studenten mit den Backfischen das Lokal. Diese schwärmten nun für ihre Verteidiger, die ihren Vorteil wahrnahmen. Hinter jedem Blatt saß ein Pärchen.

Die Damen waren vorsichtiger; sie trafen sich mit den betreffenden Herren erst weit draußen und benutzten die Schatten der Binsen.

Die älteren Herren aber zogen in den »Goldenen Frosch«, um den heutigen Abend durchzusprechen. Die Stimmung war sehr animiert, es wurde viel getrunken. Nach Mitternacht schwankte eine Reihe grünbefrackter Gestalten nach Hause und sang: Mut in der Brust, siegesbewußt! mit so viel Verve und Feuer, daß auch der Kapellmeister zufrieden gewesen wäre!

Das kluge Huhn

Im Hühnerhof war große Gesellschaft. Von überall her waren die Hühner und Enten eingeladen. Zu einem Gericht frischer Maikäfer hieß es, in Wahrheit aber um die neue Nachbarin in Augenschein zu nehmen. Es ging das Gerücht in der Gegend, daß sie eine Andalusierin sei. Und das mußte wahr sein, denn tief schwarz war das Gefieder, und blau die Bäcklein, wirklich blau. Andere Spanier, Minorka zum Beispiel, hatte man ja auch schon gesehen, aber Andalusier noch nie.

Die Fremde benahm sich wirklich nett. Sie begrüßte jede der Hennen einzeln, und nur ganz kurz den Hahn.

Sie beantwortete sämtliche Fragen mit »Ja« oder »Nein«. Selber fragte sie nichts.

Nur bei den Hennen, die Junge hatten, forschte sie eifrig, ob alle die Kleinen gesund seien, und fügte hinzu, daß sie selten so hübsche Jungen gesehen habe.

Diese weise Frage hatte sie von ihrer Großmutter.

»Kücken,« hatte die gesagt; »du gehst nun in die weite Welt. Klug bist du nicht. Also gibt es für dich nur zweierlei zu beobachten: Begegnet dir ein Hahn, so sei schweigsam, und begegnet dir ein Huhn, so lobe seine Jungen. Beide werden deine Klugheit preisen.«

Die einzige Klugheit des spanischen Kückens war aber die, daß es seiner Großmutter gehorchte. Und auch diese Klugheit verdankte es nur seiner Dummheit. Es fiel ihm leichter zu gehorchen, als selbst zu denken.

Der Rat des alten spanischen Huhnes bewährte sich.

»Es ist wirklich eine gescheite Henne,« sagten die mütterlichen Hühner.

»Das ist sie,« bestätigte der Hahn und fügte anzüglich hinzu: »Wenigstens gackelt sie nicht den ganzen Tag wie gewisse andre. Sie muß klug sein.«

Nun war die Parole ausgegeben. Die kluge Spanierin wurde sie überall genannt.

»Sie kann reizend zuhören,« sagten die guten, schwatzhaften Hühner und merkten nie, daß die Fremde bei ihren Erzählungen die Augen geschlossen hatte und träumte.

»Und so bescheiden ist sie,« sagte die alte Ente. Sie konnte es nicht leiden, wenn ihr jemand widersprach, ganz besonders wenn es junge Leute waren. Die Jungen hatten »Ja« zu antworten, und damit basta.

Und »Ja« antwortete die Spanierin immer, warum hätte sie »Nein« sagen sollen? Es war ihr ja ganz gleichgültig, was die Alte da behauptete.

Der Hahn aber liebte seine schwarze Andalusierin sehr. Sie bewunderte ihn schweigend. Mit kindlichen, runden Augen sah sie zu ihm auf. Sie schwieg, wenn die anderen gackelten. Sie lief immer dicht hinter dem Hahn und ging nie eigene Wege. Auch hatte sie nie eine eigene Meinung.

Später hatte die Spanierin Junge. Reizende, schwarze, kleine Geschöpfe. Sie hütete und fütterte sie und lief nie von ihrer Seite. Das tut ein Huhn aus Instinkt, dazu braucht es keinen Verstand.

Als sie aufwuchsen, gab es freilich Hindernisse.

»Was muß ich tun, um in der Welt fortzukommen?« fragte einer der jungen Gockel.

»Du mußt »ja« und »nein« sagen und die Kücken der Hennen loben,« sagte das Huhn. »Das hat mich meine Großmutter gelehrt, und ich bin gut damit ausgekommen.«

Das Huhn sah nicht, daß hinter dem Zaun eine schöne, bunte Katze saß, mit feurigen, gelben Augen, die das Gockelchen unverwandt anstarrte. Es lief auf sie zu. Die Katze packte es und trug es im Maul davon.

»Was muß ich tun, um in der Welt fortzukommen?« fragte auch eines der jungen Hühnchen.

»Du mußt dem Gockel gefallen, das hat schon meine Großmutter mich gelehrt,« sagte das spanische Huhn und warnte das Hühnchen nicht vor dem Habicht, der mit gierigen Augen über dem Hühnerhof kreiste. Er schoß herab und packte das Hühnchen mit seinen scharfen Krallen.

Auch die andern Kücken kamen gelaufen.

»Was ist das Schönste in der Welt?« fragten sie.

»Das Schlafen,« sagte die Andalusierin und schloß ihre Augen. Die Kücken schlossen auch ihre Augen.

Sie sagten des ganze Leben »ja« und »nein«. Sie fraßen und schliefen.

Als das spanische Huhn starb, hielt der Hahn die Grabrede. Er nannte die Andalusierin die Klügste des Hühnerhofes.

»Des Hühnerhofes,« nickte klappernd der Storch und flog davon.


Story DNA

Moral

True wisdom is not merely following instructions or appearing agreeable, but understanding and adapting to the world around you.

Plot Summary

A new Andalusian hen arrives in a chicken yard and, following her grandmother's simple advice to praise chicks and be agreeable, is quickly perceived as exceptionally wise by the other animals, including the rooster who falls in love with her. When her own chicks seek guidance, she imparts the same superficial 'wisdom'. This leads to their tragic demise at the hands of predators, as her advice lacked true understanding of the world. Despite the fatal consequences, the hen is eulogized as the wisest in the yard, highlighting the story's ironic critique of perceived versus actual intelligence.

Themes

superficialityconformitythe illusion of wisdomthe dangers of blind obedience

Emotional Arc

ignorance to tragic consequences

Writing Style

Voice: third person omniscient
Pacing: moderate
Descriptive: moderate
Techniques: irony, direct address to reader (in the first story's footnote), juxtaposition of appearance and reality

Narrative Elements

Conflict: person vs society
Ending: tragic
Magic: talking animals
the Andalusian hen (symbol of superficial wisdom)the cat and hawk (symbols of real-world danger)

Cultural Context

Origin: Swiss-German
Era: timeless fairy tale

Lisa Wenger was a Swiss author and artist, known for her children's books and illustrations. This story reflects a common fable tradition of using animal characters to critique human behavior and societal norms.

Plot Beats (10)

  1. A new Andalusian hen arrives in a chicken yard, drawing attention due to rumors of her wisdom and unique appearance.
  2. The hen, remembering her grandmother's advice, greets hens by praising their chicks and remains silent with the rooster.
  3. She answers questions with 'yes' or 'no' and listens without interruption, leading the other animals to perceive her as exceptionally wise and modest.
  4. The rooster is particularly smitten, believing her silence and agreeable nature to be signs of deep intelligence.
  5. The hen later has chicks, which she cares for instinctively.
  6. When her chicks ask for advice on how to succeed in the world, she repeats her grandmother's simple, superficial instructions: say 'yes' and 'no' and praise other hens' chicks.
  7. One chick, following this advice, approaches a cat and is eaten.
  8. Another chick, told to please the rooster, is caught by a hawk.
  9. The remaining chicks are told that the most beautiful thing in the world is sleeping, and they follow suit, living simple, unthinking lives.
  10. Upon her death, the rooster delivers a eulogy, praising the Andalusian hen as the wisest in the chicken yard, a sentiment echoed ironically by a stork.

Characters

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The Kapellmeister

frog adult male

A frog of average size for his species, with a slightly more robust build than the other male frogs, suggesting a position of authority. His skin is a vibrant green, possibly with darker mottling on his back, indicative of a mature frog. He carries himself with an air of self-importance.

Attire: A miniature, perfectly tailored green tailcoat (Frack) with a crisp white piqué waistcoat. The fabric appears to be a fine, smooth material, possibly silk or a very fine wool, reflecting the 'Froschenia' club's dress code.

Wants: To achieve musical perfection from his choir and maintain his perceived authority and status within the 'Froschenia' club.

Flaw: His temper and arrogance. He is easily provoked and loses control, leading to his downfall.

Starts as an authoritative, demanding conductor, but his arrogance and temper lead to him being physically thrown into the water by the students. He is humbled, at least temporarily, becoming 'milder gestimmt' before his temper flares again.

A frog in a miniature green tailcoat, standing on a small podium, waving a tiny conductor's baton.

Arrogant, demanding, easily frustrated, self-important, somewhat flirtatious (implied by the older ladies' reactions).

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The Stork

bird adult non-human

A large, elegant wading bird with long, slender red legs and a long, pointed red beak. Its body is predominantly white, with striking black flight feathers on its wings, creating a stark contrast.

Attire: Its natural plumage of white body feathers and black primary and secondary flight feathers.

Wants: To find food (frogs) for its dinner.

Flaw: None explicitly shown, but its focus on food makes it a predator.

Appears briefly as a disruptive force, scattering the frog choir, then disappears to find food elsewhere.

A tall, white bird with long red legs and a long red beak, standing in a pond.

Opportunistic, mocking, observant, pragmatic (focused on finding food).

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The Spanish Hen (Andalusian)

chicken adult female

A hen of medium build, with deep, lustrous black feathers covering her entire body. Her legs are dark and sturdy. She moves with a quiet grace.

Attire: Her natural, deep black plumage with vibrant blue cheek patches.

Wants: To be accepted and praised, and to live an easy, unchallenging life by following her grandmother's simple rules.

Flaw: Her extreme passivity and lack of independent thought. She is unable to adapt or protect her offspring from real dangers.

Arrives as a new, exotic hen, is quickly praised for her perceived wisdom due to her simple obedience, and maintains this reputation throughout her life, even as her advice leads to the demise of her own chicks. She dies revered as the 'wisest'.

A hen with deep black feathers and striking blue cheek patches.

Passive, obedient, seemingly modest, quiet, simple-minded (though perceived as wise).

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The Rooster

chicken adult male

A proud and imposing rooster, likely with vibrant, multi-colored plumage typical of a farm rooster. He has a strong, upright stance and a confident strut.

Attire: His natural, colorful plumage, likely iridescent greens, reds, and golds on his neck and tail feathers.

Wants: To maintain his status as the dominant male in the pecking order and to be admired.

Flaw: His vanity and susceptibility to flattery, which blinds him to the Spanish Hen's true nature.

Remains largely unchanged, consistently praising the Spanish Hen for her perceived wisdom, even after her advice leads to tragedy. He delivers her eulogy, reinforcing his own misjudgment.

A proud rooster with a large red comb, standing tall and colorful.

Proud, self-important, easily flattered, somewhat dismissive of others (especially talkative hens), possessive.

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The Grandmother Hen

chicken elderly female

An old, experienced hen, likely with slightly faded or ruffled feathers, showing signs of age. Her movements might be a bit slower, but her eyes are sharp with the wisdom of experience.

Attire: Her natural plumage, possibly a bit worn from age.

Wants: To ensure her granddaughter's survival and success in the world by teaching her simple, effective social strategies.

Flaw: Her 'wisdom' is superficial and doesn't prepare for genuine challenges or critical thinking.

Only appears in backstory, her influence shaping the Spanish Hen's entire life.

An old hen with a knowing look in her eyes, imparting advice.

Pragmatic, cunning, manipulative (in a self-serving way), observant of social dynamics, wise in a superficial sense.

Locations

Steinbruch Tümpel (Quarry Pond)

outdoor dusk | night mild, clear evening

A small pond nestled within a quarry, heavily shaded by large, broad leaves. The water is still, reflecting the surrounding rock faces and dense foliage. The ground around the pond is likely rocky and uneven, typical of a quarry environment.

Mood: initially formal and tense, then chaotic, finally subdued and later boisterous

The 'Froschenia' singing club holds its weekly practice here, experiencing dramatic interruptions and a chaotic climax.

large leaves (likely water lilies or similar large aquatic plants) pond water rocky quarry walls conductor's stand (pult)

Der Goldene Frosch (The Golden Frog Inn)

indoor night cool evening

A traditional German inn or tavern, likely with a cozy, rustic interior. Expect dark wooden beams, sturdy tables, and a warm, inviting glow from lanterns or a fireplace. The air would be thick with conversation and the clinking of glasses.

Mood: lively, convivial, boisterous, celebratory

The older gentlemen of the singing club retreat here after the chaotic practice to discuss the evening's events and drink.

wooden tables and chairs beer steins/glasses warm lighting (lanterns/fireplace) possibly a bar counter

Hühnerhof (Chicken Yard)

outdoor day sunny, pleasant day

A bustling farmyard, enclosed by a fence, where chickens and ducks roam freely. The ground is likely a mix of dirt, straw, and sparse grass. There are probably small coops or shelters, and perhaps a water trough. The atmosphere is generally lively with the sounds of various fowl.

Mood: gossipy, curious, later naive and dangerous

The new Andalusian hen is introduced, and the dynamics of the chicken society play out, leading to the tragic fates of her chicks.

dirt/straw ground wooden fence chicken coops water trough various fowl (chickens, ducks, rooster)