Schicksal Dreier Freunde

by Lisa Wenger · from Amoralische Fabeln

fairy tale moral tale melancholic Ages all ages 1577 words 7 min read
Cover: Schicksal Dreier Freunde

Adapted Version

CEFR A1 Age 5 358 words 2 min Canon 98/100

Three little friends lived. They were Bedbug, Louse, and Flea. They lived in a small, cozy place. They met in a small house. They talked much. They wanted to see new places. They would go on a trip.

The Bedbug liked soft beds. He liked good food. The Louse liked to travel. She liked new homes. The Flea liked to talk. He had many ideas. He wanted to share them.

They came to a big road. They said goodbye there. They promised to meet again. They would meet at this spot. Each friend went a new way. They found a ride. They went to new places.

The Bedbug went to a big city. He found a new home. A kind lady lived there. She liked to sing songs. The Bedbug had a soft bed. He ate nice food each day. He was very happy there. But he missed his old home. He missed his friends too.

The Louse went very far away. She was very clever. She found a big house. Many great people lived there. She helped these people. She became very special. She had a good job. She was happy in her new place.

The Bedbug came to the spot. He waited for his friends. A small bee came. The bee had a letter. It was from the Louse. The Louse wrote in the letter. She was happy in her new home. She would not come back. The Bedbug felt a little sad.

The Bedbug waited. He waited for the Flea. He saw a paper. It had many words. It had some pictures. It told a sad story.

The paper told about the Flea. The Flea spoke his ideas. He said a bad thing. Great people heard him. They became very angry. The Flea got into trouble. He was put in a place.

The Bedbug felt very sad. He knew the Flea could not come. He knew the Louse would not come. The Bedbug went home. He went home all alone.

The Bedbug never saw the Flea. The Flea stayed in trouble. He could not come home. Friends take new paths. This made the Bedbug think.

Original Story 1577 words · 7 min read

Schicksal dreier Freunde

(Ein Scherz)

In der Herberge »Zum harmlosen Haustier« waren unter anderen auch drei Handwerksburschen eingekehrt, ein Floh, eine Laus und eine Wanze. Sie waren aus südlichen Ländern gekommen und wollten es nun für einige Zeit mit dem Norden versuchen.

Überhaupt, sie wollten die Welt kennen lernen. Da sie nun ungefähr alle dasselbe Ziel hatten, so ziemlich dieselben politischen Ansichten und alle drei italienisch verstanden, so verband sie bald eine feste Freundschaft.

Die Wanze entstammte behaglichen Verhältnissen. In einem reichen Bauernhaus hatte sie das Licht der Welt erblickt, und sich auch – einem Vertrag gemäß, den die Familie seit Generationen besaß – von dem Blut der angesehenen Familie genährt, zu der gehörig sie sich betrachtete.

Es war mehr Neugier als Notwendigkeit, die sie bewog, ihren reichen Brotkorb zu verlassen und aufs Ungewisse in die Welt hinauszureisen. Aber warne einer die Jugend. Vater und Mutter Wanze konnten nichts anderes tun, als ihren Sohn neu ausstatten, und ihm den einzigen weisen Spruch mitgeben, den sie kannten: Laß dich nicht erwischen.

Bei der Laus standen die Sachen anders. Sie war hinterm Zaun geboren, unter Zigeunern. Da war keine Seßhaftigkeit, kein Eigentum, kein Respekt vor Mein und Dein. Die Köpfe der Leute gehörten jedem, der kam und sich ansiedelte. Gefiel es einem nicht mehr auf diesem Kopf, so probierte man es auf jenem, kurz, der Laus war das Zigeunertum so in Fleisch und Blut übergegangen, daß sie es bei ihrem Stamm nicht mehr aushielt und sich schleunigst auf Reisen begab. Ihr größter Feind war die Seife, und sie war so darauf eingewöhnt, sie von weitem zu riechen, daß es ihr kaum je geschah, sich auf einem Kopf niederzulassen, der mit Seife in Berührung gekommen. Sie erwartete viel von der Zukunft; die größten Abenteuer und die kühnsten Unternehmungen schreckten sie nicht ab. Ihre Devise war: Ich verfolge meine Feinde.

Der Floh war Sozialdemokrat vom reinsten Wasser. Nicht nur, daß seine Familie sich seit Generationen in Rot kleidete, nicht nur, daß sein Vater auf dem Felde der Ehre gestorben, sondern seine Mutter hatte ihn zur Welt gebracht, als sie eben der Rede eines berühmten Sozialistenführers lauschte, und dessen kostbares Blut war seine erste Nahrung gewesen. So glaubte er sich zu hohen Dingen ausersehen, und ging in die Welt hinaus mit dem Feuer der Begeisterung.

Blut ist ein ganz besondrer Saft, stand auf seinem Gürtel eingestickt.

Diese drei also waren es, die sich im »Harmlosen Haustier« gefunden hatten. Sie plauderten bis spät in die Nacht hinein und machten sich am andern Morgen in aller Frühe auf, um Arbeit und ein Unterkommen zu suchen. Eine Viertelmeile vor der Stadt machten sie Halt. Sie waren an einem Kreuzweg angekommen und wollten sich da trennen. Vorher aber versprachen sie, sich an einem bestimmten Tag wieder zusammenzufinden, um von da aus gemeinsam weiter zu reisen, ihrer Heimat, Italien, zu.

Der Floh war der erste, der die zwei anderen verließ. Ein rüstiger Wandrer, der eben vorüberging, diente ihm als Fortbewegungsmittel. Der Floh hatte sich auf einen Stein gestellt, und war eins, zwei, drei, dem Burschen auf die Schulter gesprungen. Es dauerte keine Minute, bis des guten Mannes Hand tastend über den Rücken fuhr, woran die zwei Zurückgebliebenen merkten, daß der Floh frühstückte.

Darauf machte sich die Wanze auf den Weg. Sie mußte ziemlich lange gehen, ehe sie einen mit Stroh gefüllten Wagen traf, an dem sie hinaufkletterte und sich verbarg. In dem Stroh waren Güter, die zur Eisenbahn geführt werden sollten, und so kam die Wanze bequem in die große Stadt.

Die Laus, die als Letzte zurückblieb, wartete geduldig. Um die Mittagsstunde kam ein Vagabund, der sich unter einer Linde am Weg niederlegte und sein Mittagsschläfchen hielt. Die Laus bezog ihn und war froh, auf diese Weise bis zur nächsten Stadt transportiert zu werden, von wo aus sie nach Osten weiter reiste. –

Der Tag war da. Die Sonne schien warm auf die Linde, die am Wege stand, und die neugierig war zu erfahren, wie es den drei Burschen wohl ergangen sei, die sich versprochen hatten, unter ihrem Schatten wieder zusammenzutreffen.

Da sah man von ferne die Wanze daherkommen. Wohlgenährt und behäbig sah sie aus. Aufs schönste parfümiert und poliert. Sie ließ sich an dem kleinen Abhang nieder, der neben der Landstraße zum Sitzen einlud, und wartete auf ihre Gefährten. Sie mußte lange warten, nichts ließ sich sehen weit und breit.

Sie wollte schon aufbrechen, um im nächsten Dorf Einkehr zu halten, da hörte sie ein lautes Summen, und ein Bienchen ließ sich neben ihr nieder, das ihr mit einer Verbeugung einen Brief überreichte. Erstaunt nahm die Wanze den Brief, öffnete ihn und las mit höchster Überraschung, was die Laus schrieb:

»Liebe Freunde. Es ist mir leider unmöglich, heute an unserer geplanten Zusammenkunft teilzunehmen. Meine Stellung erlaubt mir nicht, mich auch nur einen Tag von hier zu entfernen, – ich bin nämlich in Belgrad, Serbien – denn es lauern zu viele darauf, sie einzunehmen.

Ich kam vor einem Jahr nach Belgrad auf dem gewöhnlichen Weg, Eisenbahn vierter Klasse, mit einem Slovaken. Von da zog ich zu einem Soldaten, einem Unteroffizier, später wurde ich ins Offizierskasino eingeführt durch einen der Burschen, und nachher war es nicht mehr schwer, mich zu den höchsten Stellen emporzuschwingen.

Kurz und gut: Ich war anwesend, als ein gewisses Telegramm vorgelesen wurde, kurz vor der Ermordung des Königspaares. Ich merkte mir alles, was geredet wurde, und verbarg es still in meinem Herzen. Nachdem ein neuer König den Thron bestiegen, versuchte ich, in seine Nähe zu gelangen, und ich erreichte es verhältnismäßig leicht. Ich wartete den Augenblick ab, in dem der Herrscher vor seiner Privatschatulle saß und darin wühlen wollte. Ich trat vor und sprach:

»Majestät,« sagte ich, »ich bin Mitwisser wichtiger Geheimnisse. Will Majestät mir eine verbürgte und verbriefte Stellung als Ober-Hof-Laus anweisen, so bewahre ich dies Geheimnis in meinem treuen Busen. Wenn nicht, so habe ich Zeugen, um meine Aussage zu bestätigen. Sollte mir etwas passieren, so sind meine Memoiren an sicherer Stelle niedergelegt. Majestät wähle.«

Majestät wählte, und ich bekam die Stelle als Ober-Hof-Laus. Da höchstdieselbe mir nicht ihr eigenes Haupt anbieten durfte – die Serben halten streng darauf, daß ihr König nur die besten Seifen gebrauche – so konnte ich nach Belieben auswählen, wo ich meine Residenz aufschlagen wollte. Seither lebe ich in Freuden und Herrlichkeit, und ihr werdet wohl begreifen, daß ich keine Lust habe, mich weiter zu begeben. Ich teile euch auch mit, daß ich meine Devise: Ich verfolge meine Feinde, umgeändert habe in: Üb immer Treu und Redlichkeit, und euch ersuche, davon Vormerkung nehmen zu wollen. Im übrigen bitte ich euch, mein teures Vaterland zu grüßen, wenn ihr dorthin zurückkehrt.

Starr vor Staunen hatte die Wanze gelesen. Dem ist es noch besser gegangen als mir, dachte sie.

Denn auch sie war in recht angenehmer Stellung gewesen. Als sie in Berlin ausgepackt wurde, befand sie sich in der Wohnung der ersten Hof-Opern-Sängerin. Es schien der Wanze ein Ort zu sein, wo es sich leben lasse. Sie kroch still in ein reich mit Spitzen besetztes Bett und hoffte, die reizende, zarte Italienerin, die sich im Zimmer befand, möchte die Besitzerin des Bettes sein. Und ihre Hoffnung betrog sie nicht.

Als sie in dunkler Nacht das süße Blut der Dame kostete, durchrieselte sie ein langentbehrtes Gefühl. Italienerblut, das geliebte, belebte sie. Sie vergaß der Vorsicht. Ein Lichtstrahl traf sie, und: Wanze, rief eine helle Stimme in der Sprache ihrer Heimat, denn auch die Italienerin grüßten durch das Tier italienische Erinnerungen. Die Diva setzte die Wanze wieder sorgfältig unter die Matratze ins Dunkle. Dort blieb sie und wurde dick und fett. Dennoch packte sie das Heimweh, so daß sie sich nun auf der Reise nach der Heimat befand. –

Die Sonne stand schon hoch am Himmel, und noch war kein Floh zu sehen. Die Wanze wurde ungeduldig. Sie sah sich suchend um und bemerkte ein Stück Zeitungspapier, in das ein reisender Handwerksbursche seine Wurst gewickelt und weggeworfen haben mußte, denn es waren Fettflecke darauf. Die Wanze begann aus Langerweile darin zu lesen. Ihre Augen wurden größer und größer.

In dem Blatt stand gedruckt: Majestätsbeleidigung. Wieder wurde das Verbrechen begangen, das in letzter Zeit unsere Polizei und unsere Staatsanwälte ihrer kostbaren Zeit beraubt. Wir meinen die Majestätsbeleidigung. Zum Glück trifft es diesmal nicht einen Untertanen der Majestäten, sondern einen Italiener, aus bekannter, sozialdemokratischer Familie, einen Floh, der seiner verdammenswerten Gesinnung in den Worten Ausdruck gab: Blut ist ein ganz besondrer Saft, die auf seinen Gürtel eingestickt waren. Besagter Floh konnte sich – wie es zuging, ist uns durchaus unbegreiflich – bis in die Gesellschaft einschleichen, welche die Ehre hatte, mit einer hohen Persönlichkeit den Abend zu verbringen.

In gänzlich schamloser Weise rühmte sich der Angeklagte später bei seinesgleichen, er habe das Blut des Kronprinzen getrunken, und – darin bestand eben die Ruchlosigkeit – es habe ihm nicht besser geschmeckt als anderes auch.

Für diese Beleidigung eines hohen Herrn wurde der Angeklagte zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt, was jeden treuen Untertanen des prinzlichen Hauses mit Genugtuung erfüllen muß.

So las die Wanze, und sie konnte nicht im Zweifel sein, daß es sich um ihren Freund handle. Schmerzlich bewegt von seinem Schicksal raffte sie sich auf und begab sich auf die Heimreise.

Oft gedachte sie des Janos-Laus am serbischen Hof und des Flohes, der im Gefängnis, seiner Überzeugung treu, schmachtete. Später hörte sie, daß er in einem Anfall von Wahnsinn sich auf den Wärter gestürzt, und daß dieser ihn einfach zerdrückt habe. So endete der hoffnungsvolle Sprößling einer für die gute Sache begeisterten Familie.


Story DNA

Moral

One's origins and beliefs can profoundly shape their destiny, but external circumstances often dictate the ultimate outcome.

Plot Summary

Three insect friends – a bedbug, a louse, and a flea – from different backgrounds meet and bond, deciding to explore the world before returning home. They part ways at a crossroads, promising to reunite. The bedbug finds comfortable temporary residence with an opera singer, while the louse cunningly rises to a powerful position as the 'Chief Court Louse' in the Serbian royal court. When the bedbug returns to the meeting spot, she receives a letter from the louse, who has no intention of leaving his new life. She then reads a newspaper article detailing the flea's arrest and conviction for 'lèse-majesté' after he boasted of drinking the Crown Prince's blood. Saddened, the bedbug returns home alone, later learning that the flea died tragically in prison.

Themes

fate vs. free willsocial class and ambitionloyalty and convictionthe unpredictability of life

Emotional Arc

hope to disillusionment

Writing Style

Voice: third person omniscient
Pacing: moderate
Descriptive: moderate
Techniques: irony, personification, juxtaposition of character fates

Narrative Elements

Conflict: person vs society
Ending: tragic
Magic: talking animals (insects), animals with human-like thoughts and ambitions
the crossroads (symbolizing divergent paths)blood (symbolizing sustenance, social status, and political ideology)the newspaper (symbolizing the broader world and its dangers)

Cultural Context

Origin: Swiss-German
Era: pre-industrial

The story subtly alludes to early 20th-century European political tensions and social structures, particularly the rise of socialism and the reverence for royalty. The mention of the assassination of the royal couple in Belgrade hints at the historical events leading up to WWI.

Plot Beats (10)

  1. Three insect friends – a bedbug, a louse, and a flea – meet in an inn, bond, and decide to travel north.
  2. Each friend's background and philosophy are introduced: the bedbug from a wealthy family, the louse a nomadic gypsy, and the flea a socialist.
  3. They part ways at a crossroads, promising to meet again, and each finds a different host to carry them to their destinations.
  4. The bedbug travels to Berlin and lives comfortably with a famous opera singer, enjoying Italian blood, but eventually feels homesick.
  5. The louse travels to Belgrade, rises through the ranks of hosts (soldier, officer), and eventually blackmails the Serbian king with state secrets to become the 'Chief Court Louse'.
  6. The bedbug returns to the meeting spot and receives a letter from the louse, who boasts of his high position, changes his motto, and declares he will not return.
  7. The bedbug, while waiting for the flea, reads a newspaper article.
  8. The article describes the flea's arrest and conviction for 'lèse-majesté' after boasting that the Crown Prince's blood tasted no different from anyone else's.
  9. Saddened and realizing the flea's tragic fate, the bedbug gives up waiting and returns home alone.
  10. The bedbug later hears that the flea died in prison, crushed by a guard during a fit of madness.

Characters

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The Flea

insect (flea) young adult male

A small, dark-bodied insect, agile and capable of impressive leaps. His body is compact and designed for quick movement and biting. He is described as 'robust' and 'agile' for a flea.

Attire: He wears a tiny, symbolic red belt, which is a family tradition and a political statement.

Wants: To spread his socialist ideals, experience the world, and live up to his family's legacy of fighting for the 'good cause'.

Flaw: His unwavering idealism and outspoken nature lead him to reckless actions and ultimately his downfall. He lacks caution.

Starts as an enthusiastic idealist, travels to experience the world, but his outspoken nature leads to his imprisonment and eventual death, remaining true to his convictions until the end.

His tiny red belt with the embroidered slogan.

Idealistic, passionate, politically fervent (Social Democrat), brave, somewhat reckless, loyal to his convictions.

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The Louse

insect (louse) young adult female

A small, flat-bodied insect, typically greyish-white, designed for clinging to hair. She is described as having adapted to a nomadic lifestyle.

Attire: No specific wardrobe, but her existence is defined by her environment.

Wants: Initially, to escape her nomadic upbringing and seek adventure. Later, to achieve a position of power and security, driven by self-preservation and ambition.

Flaw: Her initial lack of caution and her later desire for security can make her opportunistic.

Starts as a free-spirited adventurer, then through cunning and opportunism, rises to a position of power and luxury as the 'Chief Court Louse' in Serbia, abandoning her old motto for one of loyalty and rectitude.

Her letter, delivered by a bee, detailing her rise to power.

Resourceful, ambitious, cunning, adaptable, pragmatic, initially adventurous but later seeks security and status.

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The Bug

insect (bed bug) young adult male

A small, oval-shaped, flattened insect, typically reddish-brown, becoming engorged after feeding. He is described as well-nourished and polished after his travels.

Attire: No specific wardrobe, but his appearance is 'perfumed and polished', suggesting a pampered existence.

Wants: Initially, curiosity to see the world beyond his comfortable upbringing. Later, a desire for the familiar comforts and 'sweet blood' of his homeland, leading to homesickness.

Flaw: His love for comfort and luxury makes him prone to settling into easy situations, and his homesickness eventually overrides his adventurous spirit.

Starts as a curious adventurer, finds luxury in Berlin feeding on an opera singer, but eventually succumbs to homesickness and returns to his familiar comforts, saddened by his friends' fates.

His 'perfumed and polished' appearance, indicative of his luxurious lifestyle.

Comfort-loving, curious, initially adventurous, somewhat nostalgic for his homeland, ultimately seeking security and familiar comforts.

👤

The Opera Singer

human young adult female

A charming, delicate Italian woman, implied to be graceful and beautiful, fitting for an opera diva.

Attire: Implied to wear luxurious nightwear, as she sleeps in a 'richly laced bed'. Her profession suggests elegant stage costumes and fine personal attire.

Wants: To perform and live a life of luxury and artistry.

Flaw: Her sentimentality towards the bug allows it to remain in her bed.

A static character, she serves as a temporary host for The Bug.

Her 'richly laced bed' where The Bug resides.

Observant, gentle, perhaps a bit sentimental, as she recognizes the bug and treats it with care due to 'Italian memories'.

👤

The Serbian King

human adult male

A monarch, likely of a dignified and imposing presence, though specific details are not provided. He is concerned with royal hygiene.

Attire: Implied to wear royal attire, as he is a king. The story mentions his 'private strongbox', suggesting a setting of wealth and power.

Wants: To maintain his throne and prevent scandal or the revelation of secrets.

Flaw: Vulnerable to blackmail due to secrets.

A static character, he is forced to grant The Louse a position to protect his secrets.

His 'private strongbox' and the context of his recent ascension to the throne.

Pragmatic, concerned with appearances (using the best soaps), capable of making quick decisions under duress.

Locations

Herberge 'Zum harmlosen Haustier'

indoor night Implied temperate climate, as they are traveling from south to north.

A bustling inn, likely a traditional German or Central European style Gasthaus, with a common room where travelers and craftsmen gather. Implied to have wooden tables, benches, and a warm, inviting atmosphere for weary travelers.

Mood: Cozy, social, a place of temporary respite and new connections.

The three friends (Flea, Louse, and Bug) meet and form their bond before embarking on their separate journeys.

wooden tables benches firelight or lamplight travelers' belongings earthenware mugs

Kreuzweg unter einer Linde

outdoor morning | midday Warm, sunny day, typical of late spring or summer.

A crossroads on a dirt or gravel country road, marked by a prominent, old lime tree (Linde) offering shade. The path is likely dusty, with fields or meadows stretching into the distance. It's a place of departure and later, reunion.

Mood: Hopeful, expectant, a threshold for new adventures, later tinged with melancholy.

The three friends part ways, promising to meet again. Later, the Bug returns here to wait for the others.

large, mature lime tree crossroads (dirt paths) grassy verge distant fields sunlight filtering through leaves

Königlicher Palast in Belgrad, Serbien

indoor varies (day and night) Implied temperate climate of Serbia.

A grand, opulent royal palace in Belgrad, likely reflecting early 20th-century Serbian royal architecture, possibly with influences from Austro-Hungarian or Ottoman styles, but adapted for a European monarchy. Features include richly decorated rooms, a private study, and an officer's casino. The atmosphere is one of power, intrigue, and strict protocol.

Mood: Formal, secretive, luxurious, politically charged.

The Louse rises through the ranks to become the 'Ober-Hof-Laus' by leveraging secret political information, witnessing key events leading to a regicide.

ornate furnishings rich tapestries or wallpaper private study with a strongbox (Schatulle) officer's casino polished floors high ceilings

Wohnung der Hof-Opern-Sängerin in Berlin

indoor night Implied temperate climate of Berlin.

A luxurious, elegant apartment in Berlin, likely reflecting the Art Nouveau or Wilhelminian era style. It features a richly adorned bed with lace, suggesting a refined and comfortable, yet perhaps somewhat transient, lifestyle befitting a famous opera singer.

Mood: Glamorous, comfortable, intimate, a place of artistic luxury.

The Bug finds a comfortable, well-fed existence in the bed of a famous Italian opera singer, enjoying her 'sweet blood' until homesickness sets in.

bed with rich lace trimmings elegant furniture soft lighting perfumed air opera costumes or scores